Licht und Farbe im Berliner Untergrund: U-Bahnhöfe der Klassischen Moderne

 
9783786124771: Licht und Farbe im Berliner Untergrund: U-Bahnhöfe der Klassischen Moderne
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1.

Brachmann, Christoph:
Edité par Berlin: Gebr. Mann, (2003)
ISBN 10 : 3786124779 ISBN 13 : 9783786124771
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Description du livre Berlin: Gebr. Mann, 2003. Gebundene Ausgabe. État : Sehr gut. 292 S. Ein gutes und sauberes Exemplar. - Aus dem Inhalt: Der Hoch- und Untergrundbahnhof Nollendorfplatz -- Berliner Nahverkehrsarchitektur der ersten Hälfte der Zwanziger Jahre -- Licht und Farbe: Die architektonische Gestaltung der berliner U-Bahnhöfe der Zwanziger Jahre -- Der Sädtebauliche Aspekt: Die Stadt Berlin in der Weimarer Republik und ihr Stadtverordneter für Verkehr Ernst Reuter -- Die U-Bahnlinie 8 und ihre in den Zwanziger Jahren entstandenen Bahnhofsbauten. - [.] Sie führt mitten durchs Stadtzentrum aus Proletariervierteln in Proletarierviertel, von Fabriken zu Fabriken. Eine grenzenlos ausgedehnte Arbeiter- und Geschäftswelt wird von ihr unterminiert. Die Bahnhöfe sind technisch und zweckmäßig wie moderne Spitäler, mit einfachen Eisenstützen, blank gekachelten Wänden, schmuckloser Beschriftung und allen möglichen Lichtsignalen. Eine gute Organisation, praktisch und völlig hygienisch. Manchmal ist die Eisenkonstruktion mit Säulenschäften umkleidet, die wahrhaftig ein Kapital auf dem Kopf haben; schöne runde Säulen, die man beinahe lieben muß, weil sie ein Anachronismus sind, ein Gruß aus einer anderen Oberwelt. Der Bahnhof Rosenthaler Straße sucht sogar durch seine rosig angehauchten Wandplatten die Illusion zu erwecken, als ob diese Gegend ein Rosental sei. [.] (aus: Siegfried Kracauer "Proletarische Schnellbahn", 1930). - Thema des Buches sind die teilweise erst durch den Fall der Mauer wieder zugänglich gewordenen Berliner U-Bahnhöfe der 20er Jahre, für die so renommierte Architekten wie Peter Behrens und Alfred Grenander verantwortlich zeichneten. Die zwischen 1927 und 1930 ausgeführte Berliner U-Bahnlinie 8 stellte eines der wichtigsten Bauprojekte der Reichshauptstadt in der kurzen Phase wirtschaftlicher Prosperität der Weimarer Republik dar. Die damals errichteten Bahnhöfe sind vor allem hinsichtlich ihrer architektonischen Gestaltung einzigartig. Die Architektur der Berliner U-Bahnlinie 8 ist als unmittelbarer Reflex auf das Neue Bauen der Weimarer Republik zu verstehen, das Funktionalität mit zurückhaltender, aber ansprechender Formgebung verknüpfte. Vor allem zur Verkleidung der Wände benutzt, liefert farbige Baukeramik mit ihren raffinierten Glasureffekten eine gute Vorstellung von der Experimentierfreudigkeit und dem hohen Niveau der damaligen Keramikindustrie. Wegen der Teilung Berlins über dreißig Jahre großenteils unzugänglich, ließen sich in den nach 1989 wiedereröffneten Stationen Formen, Farben und gestalterische Ideen der 20er Jahre in einmaliger Dichte und Authentizität erleben. Ihre möglichst originalgetreue Wiedergabe im Zustand vor allen inzwischen eingetretenen Zerstörungen ist zentrales Anliegen der in der vorliegenden Publikation enthaltenen Fotodokumentation, verbunden mit einer umfassenden architekturhistorischen Analyse der einzelnen Anlagen. ISBN 3786124779 Wir versenden am Tag der Bestellung von Montag bis Freitag. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1550. N° de réf. du libraire 1072000

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