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Hardcover. Etat : Very Good. Gertrud Dubi-Muller's collection of documentary photographs provides a compelling visual narrative of German life and culture. The publication offers a detailed exploration of her photographic approach and archival documentation. From the library of John Russell Taylor. N° de réf. du vendeur PL-3424-72_4
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Softcover. Etat : Gut bis sehr gut. 1. Auflage. M : 104 Seiten. Mit zahlreichen ganzseitigen s/w Fotografien. Illustrierte Originalbroschur. N° de réf. du vendeur ABE-1705072110070
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100 n. n. Seiten. Mit zahlreichen ganzseitigen s/w Fotografien. Illustrierte Originalbroschur. (Teils gering fleckig). 25x19 cm * Gertrud Dübi-Müller (geboren als Anna Gertrud Müller am 29. April 1888 in Solothurn; gestorben am 20. Januar 1980 ebendort; heimatberechtigt in Aetingen) war eine Schweizer Fotografin, Kunstsammlerin und Mäzenin. Sie ist bekannt für ihre Dokumentarfotos von Schweizer Künstlern zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ihre umfangreiche Kunstsammlung mit bedeutenden Werken der Modernen Kunst vermachte sie dem Kunstmuseum Solothurn. Gertrud Müller kam 1888 als jüngstes Kind von Josef Adolf Müller und seiner Frau Anna Müller-Haiber in Solothurn zur Welt. Die Mutter starb kurz nach ihrer Geburt, ihr Vater starb 1894, als sie sechs Jahre alt war. Er hatte die Schrauben- und Drehteilefabrik Müller & Cie. (später Sphinxwerke Müller & Cie.) begründet, die wesentlich zum Wohlstand der Familie beitrug. Bereits vor der Geburt von Gertrud Müller starben zwei ihrer Brüder im Kindesalter. Das Erwachsenenalter erreichten die Geschwister Emma Anna Margaritha Müller, Margaritha Anna Müller und Josef Oscar Müller. Nach dem Tod der Eltern wurden die noch minderjährigen Kinder von einer deutschen Erzieherin aufgezogen. Gertrud Müller besuchte zunächst die Primar- und die Sekundarschule in Solothurn und wechselte danach für zwei Jahre auf das Internat Tannegg. 1905 und 1906 folgten Sprachaufenthalte in Genf und London. Sie war zeitlebens eine sportliche Frau, die Pferde ritt, Ski fuhr, im Gebirge kletterte und Schlittschuh lief. Als selbstbewusste Frau kaufte sie 1911 in Genf ein Auto der Marke Pic-Pic und steuerte es selbst. In ihrer Heimatstadt Solothurn war sie die erste Frau, die ein Auto fuhr. Erste Künstlerkontakte, Beginn der Sammlertätigkeit: Gertrud Müller und ihre erwachsenen Geschwister interessierten sich für Kunst und legten jeweils eine eigene Sammlung an. Vorbild für die Sammler war der Solothurner Unternehmer Oscar Miller, der in der Schweiz als einer der Ersten moderne Kunstwerke zusammentrug und zu den Mitbegründern des Museums der Kunst und Wissenschaften gehörte, aus dem das heutige Kunstmuseum Solothurn hervorging. Die erst 14-jährige Gertrud Müller nahm 1902 an der Eröffnung des Museums teil und lernte bei dieser Gelegenheit die Maler Cuno Amiet und Ferdinand Hodler persönlich kennen. Sie besuchte den aus Solothurn stammenden Amiet 1904 in seinem Haus in Oschwand und erhielt von ihm Malunterricht. Um das Jahr 1906 begann Gertrud Müller zu fotografieren. Zusammen mit ihrem Bruder Josef besuchte sie 1907 den Maler Giovanni Giacometti in Stampa und fertigte Porträtaufnahmen von ihm und seiner Familie an. Bei dieser Gelegenheit erwarb sie zwei Aquarelle des Malers. Über Cuno Amiet lernte Gertrud Müller das Werk des Niederländers Vincent van Gogh zu schätzen, dem 1907 eine Ausstellung in Zürich gewidmet war. Gemeinsam mit ihrem Bruder Josef reiste sie 1908 nach München und besuchte dort eine Van-Gogh-Ausstellung in der Galerie Thannhauser. Anschliessend fuhren sie weiter nach Wien, wo Gertrud Müller durch Vermittlung von Carl Moll in der Galerie Miethke Van Goghs Gemälde Der Irrenwärter von Saint-Rémy erwarb] Es war ihr erster bedeutender Kunstankauf. Sie gehörte damit zu den frühesten Sammlern der Werke van Goghs im deutschsprachigen Raum. Später reiste sie nach Saint-Rémy-de-Provence und sprach mit den Anstaltsmitarbeitern, da sie sich für van Goghs dortigen Aufenthalt interessierte und mehr über die Person des porträtierten Charles Elzéard Trabuc (18301896) erfahren wollte. In das Jahr 1908 fallen zudem der Ankauf von drei Gemälden von Albert Trachsel und der Erwerb des Gipsreliefs Sitzender weiblicher Akt von Aristide Maillol, das sie bei einem Besuch beim Künstler erstand. Cuno Amiet malte im selben Jahr Gertrud Müllers Porträt Der violette Hut und schenkte es ihr. Mit ihrer Schwester Margaritha (auch Margrit/Marguerite) Kottmann-Müller besuchte sie 1909 Ferdinand Hodler in seinem Atelier in Genf. Sie kaufte direkt vom Künstler das Gemälde Sitzende junge Frau im Garten, ihr erstes Hodler-Bild, dem weitere folgen sollten. Bei einem weiteren Besuch in Genf malte Hodler 1911 das Porträt Gertrud Müller als Ganzfigur im rosa Kleid. Hodler schuf in der Folgezeit 16 weitere Porträts von Gertrud Müller. Beide verband eine enge Freundschaft, die bis zu Hodlers Tod 1918 andauerte. Durch Hodler lernte sie weitere Schweizer Künstler wie Hans Berger, Rodo von Niederhäusern und Albert Trachsel kennen. Zusammen mit den Malern Amiet, Hodler und Giovanni Giacometti reiste sie 1911 nach Rom und besuchte die Kunstausstellung Esposizione internazionale im Palazzo delle Belle Arti. Eine freundschaftliche Beziehung bestand zudem mit dem Maler Ernst Morgenthaler- Darüber hinaus besass die Sammlerin eine Werkgruppe von Alice Bailly. Zwar dominierten Werke von Schweizer Künstlern die Sammlung von Gertrud Müller, doch es gab auch immer wieder einzelne Ankäufe von Arbeiten ausländischer vor allem französischer Künstler. So erwarb die Sammlerin 1912 von dem Pariser Kunsthändler Ambroise Vollard das Gemälde Drei Totenschädel auf einem Orientteppich von Paul Cézanne. 1913 reiste sie nach Berlin, wo der Bildhauer Fritz Klimsch ein ganzfiguriges Porträt von Gertrud Müller schuf. Bei dieser Reise lernte sie auch den Berliner Maler Max Liebermann kennen, von dem sie drei Jahre später die Gemälde Selbstbildnis mit Staffelei, Jäger mit Meute und Gartenterrasse in Wannsee erwarb. Zu ihren Freunden gehörte ab 1915 der spätere Literaturnobelpreisträger Carl Spitteler, den sie ebenfalls fotografierte und mit dem sie gemeinsame Reisen unternahm. 1918 besuchte Gertrud Müller den bereits schwer erkrankten Ferdinand Hodler. Sie unternahm mit ihm am 18. Mai einen Ausflug nach Cologny am Genfersee. Einen Tag später starb Hodler, und sie fotografierte ihn auf dem Totenbett. Im Alter von 33 Jahren heiratete Gertrud Müller den Solothurner Rechtsanwalt Otto Dübi, der als Direktor die familieneigenen Sphinxwerke M. N° de réf. du vendeur 144494
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