Abai erstes und zweites buch ein autobiographischer Roman übre das Leben kasachischer Nomaden von Muchtar Auesow

Muchtar Auesow

Edité par Kultur und Fortschritt Berlin, 1961
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Titre : Abai erstes und zweites buch ein ...

Éditeur : Kultur und Fortschritt Berlin

Date d'édition : 1961

Reliure : Hardcover

Etat de la jaquette : mit Schutzumschlag

Type de livre : Buch

Description :

563,575 S. Kunsteinband mit OU. seiten zeitbedingt gebräunt, Schutzumschlag mit stärkeren Läsuren. 'So beginnt das Buch. Aus meinem Leben ICH BIN am 28. September 1897 geboren. Mein Vater, Omarchan Auesow, war ein kasachischer Nomade im Tschingiskreis, Gebiet Semipalatinsk. Meine Vorfahren stammen aus Mittelasien; sie lebten und wanderten mit dem Stamm der Tobykty, dem auch der Held meines Romans, Abai Kunanbajew, angehörte. Die frühe Kindheit verlebte ich im Aul. Dort erhielt ich die erste Unterweisung im Lesen und Schreiben: mein Großvater Aues (dem unsere Familie ihren Namen verdankt) brachte uns Enkelkindern die Anfangsgründe des Wissens bei. Ich war wohl fünf oder sechs Jahre alt, als mein Großvater eines Abends in der angenehmen Stunde vor dem Essen auf die Idee kam, zu prüfen, ob ich schon groß genug zum Lernen wäre. Er sprach mir ein paar Worte mit dem Laut "R' vor, die ich wiederholen sollte. Wenn so ein kleiner Kerl das "R' noch nicht deutlich aussprach, war an Unterricht nicht zu denken, denn der begann ja mit dem Auswendiglernen der ersten Worte des Koran: ",Bismillahi rachmani rachim', und kein Mulla hätte geduldet, dass der "heilige Ausspruch gottesläster Ach verstümpert' würde. Doch das Examen muss wohl zur Zufriedenheit meines Großvaters ausgefallen sein, denn anderntags begann meine Schulzeit. . Verse und Weisen, die in Akschoky entstan den, nahmen, abgeschrieben und auswendig gelernt, als Lieder ihren Weg durch die Step pen. Sie zogen dahin, die neuen Worte, mit köstlichem Sinn erfüllt, wie der Wind von Sary-Arka, wenn er langsam und lind über Tal und Hüg<l streicht. Nie gehört in jenen Landen, schwebten sie aul Windesflügeln, eine Antwort auf den stummen. Ruf der Steppe, die Jahrhunderte in starrem Warten schlief. Stimme eines künftigen Geschlechts, kündeten sie kommende Frühlingstage. Nicht der hinscheidende Winter hatte sie gezeugt, sie kamert, den Sommer einzuläuten, mit seinem Blühen, seinem jungen Sprießen. Und sie erschallten für alle, die einen neuen Lebenssinn und Lebensweiten suchten: für den klaren Geist, für das warme Herz, für die Starken und Kühnen, die Nimmerruhenden, die Kampfbereiten.Die Verse und Weisen, die in Akschoky entstanden, nahmen, abgeschrieben und auswendig gelernt, als Lieder ihren Weg auch nach Jeraly. Chassan und Sad-wokas, zwei Waisenkinder, die Abai einst in die Stadt gebracht, auf daß sie etwas lernen, konnte man allabendlich am Brunnen, hinterm Aul oder am prasselnden Feuer beim Vorlesen finden, denn auch sie besaßen eine Abschrift dieser Verse. Darkembai und die anderen alten und jungen Shataken wurden es nie müde, Abais Gedichte anzuhören. Der greise Darkembai, der Freund langer Jahre, schnupfte bedächtig seinen Tabak; er rückte wohl ein Stücklein näher zu dem jungen Schriftgeübten und hielt lauschend die Hand ans Ohr.Mein armes Kasachenvolk, dir tu ich kund,Mit borstigem Barthaar stopfst du den störrischen Mund.Zur linken Hand böse, zur rechten Hand gut,Wann schlägt, mein Volk, auch deines Geistes Stund?So beginnt Abai, der hilfreiche Beschützer seines Volkes, eins seiner Gedichte — und Darkembai sieht ihn vor sich und glaubt ihm. Die müde Traurigkeit der Greisenseele verfließt mit der Melancholie des Dichters. Dandibai und Jerenai, die vom Alter ganz Zitterigen, bitten den Jüngling inständig, den "Herbst" vorzulesen.Gibt der Bai mal ein Scherflein und flucht nicht dabei, Glaubt er, der Arme zu üppig beschenkt worden sei.In die alten Leute kommt Bewegung, sie lachen rauh. Wie oft haben sie das selber erlebt, als sie noch mit ihren Familien in großer Enge am Rande der reichen Aule hausten und von der Gnade des Bais abhängig waren! Solche Verse sind mitten aus dem Leben herausgegriffen; sie treffen die alten Feinde und Unterdrücker wie Pfeile und machen den Männern hier das Herz warm. Was können die Takeshan, die Maibassar, die Urasbai gegen solche geflügelten Worte vorbringen? Die Alten bitten, das Gedicht noch einmal vorzutragen; auch damit . 2000 Gramm. N° de réf. du libraire 1029800

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