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Faust : d. Tragödie . Teil / Johann Wolfgang Goethe

Goethe, Johann Wolfgang

Edité par 1. Aufl.
ISBN 10: 0550702407 / ISBN 13: 9780550702401
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Titre : Faust : d. Tragödie . Teil / Johann Wolfgang...

Éditeur : 1. Aufl.

Etat du livre : Gut

Type de livre : Hardcover

Description :

Band 1: 1 / Mit Zeichn. von Bernhard Heisig, 1982 211 S. : 44 Ill. + Beil. (1 Bl.), Schwierigkeiten beim Suchen nach Wahrheit so betitelte Bernhard Heisig eines seiner Bilder. Außerdem war er einer der ersten, die sich neuerdings dem Ikarus -Stoff zuwenden, um zu zeigen, zu welch großen Dingen der Mensch fähig ist, aber auch, wie gefährdet und verletzlich er bleibt. Wenn Heisig solchen Fragen nachgeht, so sind Erfahrungen aus der eigenen Arbeit im Spiel. Er gehört nicht zu den Künstlern, die linear auf ihr Ziel zugehen, sondern er arbeitet zyklisch, einkreisend. Immer wieder stellt er Ergebnisse in Frage, überarbeitet er vorübergehend abgeschlossen geglaubte Bilder. Dieses drängende Suchen nach tragfähigen, überzeugenden Bildformeln und -zeichen ist seine Weise, Wahrheiten auf die Spur zu kommen. Wenn man will, kann man sie faustisch nennen. Bernhard Heisig hat Erfahrungen als Illustrator. Von seinen grafischen Zyklen wurde Der faschistische Alptraum (1967/68) über die Landesgrenzen hinaus bekannt, und von den sechs Büchern, die er illustrierte, war das letzte der Roman Ludwig Renns Krieg (1979). Goethes Faust durch Bilder zu begleiten, gehört zu den größten Herausforderungen, zumal dann, wenn der Illustrator den Text nicht stören, gleichzeitig aber eine Art eigener Regie führen will. Beides war Heisigs Absicht. Die Zeichnungen sind eine Quintessenz aus gesammelten Erfahrungen. Wenn die Illustrationen zupackend, z. T. beklemmend, beängstigend und visionär erscheinen, so beruht dieser Eindruck auf einem tiefen, unkonventionellen Verständnis der literarischen Vorlage und auf dem Einsatz eines weiten Spektrums grafischer Ausdrucksmittel: Vom feinen Strich und markanten Umriß bis zur leichten, silbergrauen Lasur, von der Wirkung schrundig aufgekratzten Papiers über diffuse, amorphe Passagen bis zum präzis ausgeformten Detail, von der offenen Form bis zu dichtesten Schraffuren, von Ruppigkeit bis Eleganz reicht das Repertoire. Ein dramatischer Grundzug bestimmt das Formklima. Der Wechsel zwischen weiten und engen Räumen, in denen die Gestalten frei oder wie eingesperrt agieren, trägt dazu ebenso bei wie die scharfen Lichter, die die Einzelheiten aus der Düsternis herausschneiden. Auffallend ist die Vorliebe für den Dialog, das streitbare Argumentieren. Dabei kommt den Händen die wichtigste Rolle zu. Zur Wahrheitssuche gehört der Zweifel. Verzweiflung liegt in der Nähe. So erklären sich auch der Angstschrei und die Dämonie, die in manchem Blatt umgeht. Heisigs Illustrationen machen wieder deutlich, daß Goethes Faust auch in seinen Imaginationen unerschöpflich, also stets aktuell ist. So sind diese Zeichnungen zugleich markante Dokumente unserer heutigen Schwierigkeiten beim Suchen nach Wahrheit . Karl-Max Kober Band 2: / Mit Federzeichn. von Max Beckmann, Erscheinungsjahr 1982 382 S. : 143 Ill. + Beil. (1 Bl.), Als Beckmann an den Faustzeichnungen arbeitete, war das helle, ungebrochene Leuchten, das jene Zeichnungen uns suggerierten, aus seinem malerischen Werk bereits nahezu verschwunden. Die Gemälde von 1943/44 zeigen es nur noch in Einzelpartien, die meist von dunklen Konturen eingeschlossen werden und denen vieldeutig glimmende, nicht selten düstere Partien gegenüberstehen. Diese veränderte Situation hat sich natürlich auch im Faust-Opus bemerkbar gemacht. Ihr entspricht die Mehrzahl der Darstellungen auf irgendeine Weise. Wiederum ist die Umsetzung ins Graphische atemberaubend: Wir erleben mit, wie Beckmann mit wenigen Schraffuren Düsternis erzeugt, wie der Strich, gleichsam blitzartig, von weichen, aufblühenden Rundungen zu harten, zackigen Umrissen überspringt, wie jäh ausfahrende Bewegungen das Werk verfremden oder seltsame Verschränkungen das eben freigesetzte wieder fesseln. Ein ganzes Arsenal von Linien, Dunkelheiten und Härten, so scheint es, dient einzig dazu, Schmerz, Trauer und rätselhafte Unbestimmtheiten ins Bild zu bringen. Gewiß, es bot sich vom Text her genug Anlaß, so zu verfahren. Auch bei Goethe durchdringen e. N° de réf. du libraire B00035822

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