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Gründlicher Discours über Henrici de Cocceji Juris publici prudentiam.

GUNDLING, Nicolaus Hieronymus (1671-1729),

Edité par ???, Frankfurt & Leipzig,, 1735
Couverture rigide
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Frankfurt & Leipzig, ??? 1735. Quart. Titelblattin Rot-Schwarz-Druck, (8), 886, (68) S. Zeitgenössischer Kalbslederband mit golgeprägtem gekröntem Monogramm "FW" (vermutlich der preußische König Friedrich Wilhelm, der Erste ?) Niccolaus H. Gundling (1671-1729), Sohn eines Nürnberger Predigers, studierte zunächst Theologie in Altdorf, Jena und Leipzig. Anschließend war er längere Zeit Kandidat für das evangelische Predigeramt in Nürnberg. 1699 kam Gundling nach Halle und traf dort Christian Thomasius, der ihn überzeugte, Rechtswissenschaften zu studieren. 1703 wurde Gundling promoviert und zwei Jahre später zum Extraordinarius ernannt. 1706 wurde er zum Professor der Philosophie befördert und zwei Jahre später erhielt er den Lehrstuhl für Beredsamkeit. Im gleichen Jahr folgte sein Eintritt in die juristische Fakultät. Zunächst hielt er die Pandektenvorlesung auf der Grundlage des Pandektenkommentars von W. A. Lauterbach (1618-1678), Rechtsprofessor in Tübingen, dem wichtigsten Buch zu den Pandekten Ende des 17. Jahrhunderts. Nach 1709 nahm er das Pandektenlehrbuch von Ludovici als Leitlinie. Das Urteil über Gundling ist geprägt von Bewunderung: ?Mit einer ihrem Umfange nach staunenswerten Gelehrsamkeit verband Gundling die Kunst gewandter und ansprechender Darstellung, Witz, Erfindung und treffendes Urtheil ? glänzende Gaben, die ihn als Gelehrten und Lehrer seinen berühmten Collegen Thomasius, den beiden Stryk, Ludewig, J.H. Böhmer und Chr. Wolff ebenbürtig an die Seite stellten" (Stintzing in ADB,10). Nettelbladt nennt ihn den ?unsterblichen Ictus, Historicus und Philosophus." Vielfach jedoch werden seine Verdienste als Romanist überhaupt nicht wahrgenommen, teilweise werden seine Werke zum Ius Romanum nicht einmal in sein Werkverzeichnis aufgenommen. Gundling steht in der Tradition von Samuel Stryk (1640-1710), als dieser 1710 starb, übernahm Gundling die Pandektenvorlesung, anders als Stryk in deutscher Sprache. Nach seinem frühen Tod musste 1733 auf Befehl des preussischen Königs Johann Gottlieb Heineccius (1650-1741), der zu dieser Zeit an der Viadrina in Frankfurt an der Oder lehrte, nach Halle zurück, um dort die Pandektenvorlesung zu übernehmen. Gundling hat an der Universität mehrfach die Pandekten gelesen, stets in deutscher Sprache. 1723 begann er auf der Grundlage seiner Vorlesungen, die ?Digesta", ein Lehrbuch nach der Ordnung der Pandekten zu verfassen, das aber unvollendet blieb. Sein Ziel war es, ?durchgehends die Grund-Sätze der Vernunft, mit dem Römischen, Päpstlichen und Teutschen Rechte, in einer Vergleichung, gestellet?" Vielfach ist Gundling gebeten worden, sein Werk fortzusetzen, was er auch versprach: ?Digesta mea perpetua sollicitudine continuo?" Das wäre vermutlich geschehen, ?wenn es nicht vielmehr dem Höchsten gefallen, diesen theuren Mann der gelehrten Welt, durch einen noch allzu frühzeitigen Tod, zuentreissen." Seine Pandektenveranstaltung hat Gundling auf der Grundlage der Doctrina Pandectarum von Ludovici abgehalten, weil das Buch das ?bessere Compendium" ist, das ?fast auf allen Universitäten eingeführet worden?" Der (anonyme) Herausgeber zog für seine Publikation die nachgelassenen Manuskripte von Gundling heran und ?noch andere Exemplaria". Die meisten Vorlesungsmitschriften stammen aus den Jahren 1724 bis 1728 und 1729: ?mithin die neuesten und vermuthlich die besten". An der Universität Halle mussten die Pandekten in einem halben Jahr gelesen werden. Der ganze Stoff konnte darin nicht untergebracht werden, deshalb wurden verschiedne Zyklen mit unterschiedlichen Schwerpunktn gebildet, um die gesamten Materien zu erfassen: ?Folglich war es freilich unumgänglich nöthig, unterschiedliche MScta bey Händen zu haben". Danach hat der Herausgeber die einzelnen Materien durchgearbeitet, die ?angeführten Leges selbst nachgeschlagen". Auch die Notizen von Gundling wurden grundlegende eingebaut, um möglichst nahe an den Orginalton Gundlings heranzukommen. ?Der erste Theil dieser Pandecten müssen etwas. N° de réf. du libraire 2019HB

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Détails bibliographiques

Titre : Gründlicher Discours über Henrici de Cocceji...

Éditeur : ???, Frankfurt & Leipzig,

Date d'édition : 1735

Reliure : Hardcover

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