Menschenjagd im Pamir von Georgij Tuschkan

G. Tuschkan

Edité par Buchgemeinschaft d. Freien Deutschen Jugend im Verl. Neues Leben, Berlin, 1961
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21 cm 521 seiten. Halbleineneinband. Papier gebräunt, Einband Ecken bestoßen, Gebrauchsspuren. DSHURA, der junge Jäger aus dem entlegenen Dorf imPamirge-birge, aufgewachsen unter dem Einfluß des künstlich gezüchteten Aberglaubens und unter dem Druck der Ausbeutung des Dorfältesten, kommt während der Zeit der 3. englischen Intervention in Berührung mit den sowjetischen Freiwilligen-Abteilungen und wird ein selbstloser Kämpfer für die neue gerechte Gesellschaftsordnung. Um diesen Kern der Handlung bewegen sich die Abenteuer und Erlebnisse Dshuras im Kampf gegen die Feinde seines Volkes. Ungeheuer spannend werden die Heldentaten und abenteuerlichen Geschehnisse dargestellt, scharf und eindrucksvoll die Personen charakterisiert, anschaulich die Schönheit der Landschaft geschildert. Eine besondere Rolle spielt der Volkssänger Kutschak, der als Künstler durch die Wucht und Größe seiner Lieder bei der Verteidigung seines Landes vor uns tritt.Der Roman ist mehr als ein Abenteuerroman, denn in der Schilderung der Art und Weise der imperialistischen Einmischung und Unterdrückung zeigt er uns deutlich die Parallelen zu heute. MAG AUCH DER FUCHS NOCH SO LANGE UMHERLAUFEN, EINES TAGES ERWISCHT IHN DOCH DER JÄGER.nachts stürzte Mussa in Seinebs Jurte. Sie saß am Feuer und nähte goldene und silberne Plättchen auf eine Scheide für ein großes Messer. So plötzlich und unerwartet auch Mussas Auftreten war, so war Seineb doch noch flinker dabei, die Handarbeit hinter ihrem Rücken zu verstecken, da sie nicht wollte, daß er darauf käme, für wen sie diese Arbeit begonnen hatte.Mussa bemerkte nichts. Er setzte sich neben Seineb auf den Teppich und legte ihr seine Hand auf die Schulter. »Sag mal, Seineb .«, begann er mit schmeichelnder Stimme. Im gleichen Augenblick wurde seine Hand zurückgestoßen. Mussa gewahrte den zornigen Ausdruck in Seinebs Augen und den Revolver in ihrer Hand.»Du Närrin«, sagte er beleidigt, »ich kam, um zu erfahren . ? ? Sag mir geradezu: Kann man Kutschak in wichtigen Angelegenheiten trauen oder nicht? Ich kenne ihn noch wenig, und da ist solch ein Ding .« »Kutschak? Natürlich kannst du ihm trauen wie dir selbst«, antwortete Seineb rasch und steckte verlegen den Revolver in die Pistolentasche zurück. »Er schneidet nur manchmal ein wenig auf, das weißt du ja. Aber was wolltest du denn erfahren? Was ist los?«»Da kommt mein Dshigit geritten, jener, der mit Kutschak in der Jägerhöhle am Billjand-Kiik war, und erzählt, daß Kutschak nicht allein von Sauksai zurückgekehrt ist. Und was denkst du?«Nun, sprich schon!« Seineb konnte sich nicht beherrschen. »Nicht Dshura, nein«, rief Mussa wütend, »sondern eine halbe Ta gesreise von hier säuft Kutschak mit Ksizki herum. Sie küssen sich und schwören einander ewige Freundschaft.« »Ewige Freundschaft?« fragte Seineb.»Wir müssen uns beeilen. Abdullo-John ist noch nicht von seinem Unternehmen zurück.«»So ? also gut, reiten wir los! Und Kutschak wird es bereuen, daß er geboren wurde.«Schon vor Morgengrauen redete Kutschak, der die ganze Nacht über Sprit getrunken hatte und sich kaum noch auf den Beinen halten konnte, Ksizki zu, der gerade dabei war, in den Sattel zu steigen, noch ein Glas auf das Wohl der Pferde zu trinken.Er zerrte ihn an den Schößen des Chalats und zog ihn endlich vom Pferd herunter.»Nun also, trinken wir zum drittenmal auf das Wohl der Pferde!« sagte Ksizki, der nicht weniger betrunken war als Kutschak.»Trinken wir!« lallte Kutschak begeistert. »Trinken wir!« Und er goß den Rest des Branntweins in den Becher. Da erhielt er einen Peitschenhieb über die Schulter. Verwundert blickte er sich um. Ein zweiter Hieb ließ ihn vor Schmerz aufschreien, und die Flasche entglitt ihm. Hinter ihm stand Seineb.Kutschak wurde wütend, riß Seineb die Peitsche aus der Hand und begann wild um sich zu schlagen . Die Pferde sprangen zurück, und da sie von den Reitern gehalten wurden, stiegen sie auf der Hinterhand hoch.»Bandit, Verräter!« brüllte Mussa Ksizki an und fuchtelte ihm mit dem . 600 Gra. N° de réf. du libraire 34062900

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Détails bibliographiques

Titre : Menschenjagd im Pamir von Georgij Tuschkan

Éditeur : Buchgemeinschaft d. Freien Deutschen Jugend im Verl. Neues Leben, Berlin

Date d'édition : 1961

Reliure : Halbleinen

Type de livre : Buch

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