Langue: allemand
Edité par Verlag Dr. Kovac, Hamburg, 2008
ISBN 10 : 3830038453 ISBN 13 : 9783830038450
Vendeur : Verlag Dr. Kovac GmbH, Hamburg, Allemagne
Edition originale
EUR 88
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Ajouter au panierSoftcover. Etat : neu. 1. Auflage. Studien zum Zivilrecht, Band 59 318 pages. Es gibt kaum einen Werkvertrag, bei dem der Unternehmer das Werk ohne Mitwirkung des Bestellers erfolgreich herstellen kann. Namentlich bei Bauverträgen hängt die Einhaltung des Bauplans meist entscheidend davon ab, dass der Besteller oder die von ihm beauftragten Vorunternehmer ihre Mitwirkungsbeiträge ordnungsgemäà und rechtzeitig erbringen. Bleibt ein Mitwirkungsbeitrag des Bestellers aus, so kann der Unternehmer das Werk oftmals weder in dem geplanten Zeitraum noch mit dem geplanten Kostenaufwand vollenden. In diesen Fällen stellt sich für ihn die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen er vom Besteller eine Entschädigung für seinen Mehraufwand verlangen oder inwieweit er für bereits ausgeführte Leistungsteile die vereinbarte Vergütung beanspruchen kann, wenn diese vor Abnahme aufgrund eines nicht vertragsgemäÃen Mitwirkungsbeitrags des Bestellers beeinträchtigt werden. Trotz der erheblichen praktischen Bedeutung dieser Fragen ist die Zuweisung der Stà rungsfolgen, die ihre Ursache im Ausbleiben eines vertragsgemäÃen Mitwirkungsbeitrags des Bestellers haben, in der Rechtsprechung bis heute nicht abschlieÃend geklärt. Der Verfasser untersucht systematisch und umfassend die Mitwirkung des Bestellers beim Werkvertrag sowie die Rechtsfolgen eines Ausbleibens vertragsgemäÃer Mitwirkung. Er entwickelt eine Là sung, die sich an den Vorschriften des Annahmeverzugs orientiert und die eine sachgerechte Zuweisung der Stà rungsfolgen erlaubt. Die Untersuchung setzt bei den Grundlagen des Annahmeverzugs nach den Vorstellungen der Verfasser des BGB von 1900 an und verdeutlicht, dass die Regelungen des Annahmeverzugs bei konsequenter Fortentwicklung auch die Là sung der heutigen Probleme infolge nicht vertragsgemäÃer Mitwirkung beim Werkvertrag ermà glichen. Besonders deutlich wird die Leistungsfähigkeit des so entwickelten Konzepts bei den praktisch häufigen Fällen der Zuweisung eines erhà hten Leistungsaufwands des Unternehmers aufgrund von Bauzeitverzà gerungen durch den Besteller. GleichermaÃen verwendbar ist das Konzept für die vom Verfasser ebenfalls ausführlich untersuchten Fälle, in denen der Vertragsvollzug wegen eines Mangels des vom Besteller gelieferten Stoffes scheitert.