Synopsis
Eine neue Zeitschrift ist immer ein Experiment, vor allem, wenn sie sich der experimentellen Literatur widmet. Ziel unseres Experiments ist es, dazu beitragen, die in eine Nische gedrängten literarischen Versuche und Resultate gebündelt ans Licht zu holen. Dabei wird sich diese Zeitschrift der Novelle im allerweitesten Sinne des Wortes verschreiben. Ausgehend von der Falkennovelle Boccaccios über die „unerhörte“, bisher unbekannte Begebenheit Goethes bis hin zum Amendment steht die Novelle – und mit ihr „Die Novelle“ – für literarische und künstlerische Offenheit in Form, Gedankengang, Thema etc. Der Zeitschrift geht es darum, den Literaturraum auszuloten, zu erfahren, was es heißt, sich den Grenzen der Literatur zu nähern, mit ihnen zu spielen und sie zu transgredieren. Denn wo es literarisch experimentell und nonkonform zugeht, beschäftigt sich der Schreibende wie der Lesende immer auch mit der Literatur selbst – mit Form und Inhalt, Motiven und Stoffen, Charakterbildung und -zerstörung, Reduktion und Komplikation. Die „Novelle“ soll eine Heimat für bis dato heimatlos gebliebene Texte sein, weil diese nicht ins 08/15-Schema der Wortindustrie passen. Literarier aller Länder – novelliert euch! Mit Beiträgen von Eugen Egner, Gion Cavelty, Helmut Glatz, Count Down Charley und einem Klassiker der experimentellen Literatur: Laurence Sterne.
Présentation de l'éditeur
Eine neue Zeitschrift ist immer ein Experiment, vor allem, wenn sie sich der experimentellen Literatur widmet. Ziel unseres Experiments ist es, dazu beitragen, die in eine Nische gedrängten literarischen Versuche und Resultate gebündelt ans Licht zu holen. Dabei wird sich diese Zeitschrift der Novelle im allerweitesten Sinne des Wortes verschreiben. Ausgehend von der Falkennovelle Boccaccios über die „unerhörte“, bisher unbekannte Begebenheit Goethes bis hin zum Amendment steht die Novelle – und mit ihr „Die Novelle“ – für literarische und künstlerische Offenheit in Form, Gedankengang, Thema etc. Der Zeitschrift geht es darum, den Literaturraum auszuloten, zu erfahren, was es heißt, sich den Grenzen der Literatur zu nähern, mit ihnen zu spielen und sie zu transgredieren. Denn wo es literarisch experimentell und nonkonform zugeht, beschäftigt sich der Schreibende wie der Lesende immer auch mit der Literatur selbst – mit Form und Inhalt, Motiven und Stoffen, Charakterbildung und -zerstörung, Reduktion und Komplikation. Die „Novelle“ soll eine Heimat für bis dato heimatlos gebliebene Texte sein, weil diese nicht ins 08/15-Schema der Wortindustrie passen. Literarier aller Länder – novelliert euch! Mit Beiträgen von Eugen Egner, Gion Cavelty, Helmut Glatz, Count Down Charley und einem Klassiker der experimentellen Literatur: Laurence Sterne.
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