Schmiermaxe - Couverture rigide

Rolf Pöschel/Lothar Herrmann

 
9783000385551: Schmiermaxe

Synopsis

Schmiermaxe Rennjahre des Seitenwagenfahrers Rolf Pöschel Rolf Pöschel, ein Dresdner Urgestein, fuhr zwischen 1949 und 1957 im Seitenwagengespann als Beifahrer von Willi Krenkel, Fritz Suhrbier, Karli Pusch, Max Deubel und Friedrich Staschel über 75 nationale und internationale Meisterschafts- und Pokalrennen auf der Straße, wie auch Sand- und Grasbahnrennen. Zum Teil auf einmaligen Strecken wie der Halle-Saale-Schleife, dem Leipziger Stadtpark Rund um das Scheibenholz , dem Erfurter Doppelring, dem Schleizer Dreieck, dem Stralsunder Bäderrennen, dem Teterower Bergring, der Autobahnschleife Dessau, der Sandbahn Leipzig-Panitzsch, der Autobahnspinne Dresden-Hellerau, der Avus in Berlin, der Trabrennbahn Berlin-Karlshorst, dem Sachsenring in Hohenstein-Ernstthal, dem Rostocker Osthafenkurs, der Bernauer Schleife, dem Boxberg bei Gotha, in Schwerin Rund um den Pfaffenteich , dem Kyffhäuser Bergrennen, der Chemnitzer Autobahnschere, der Senftenberger Sandbahn, der Solitude bei Stuttgart, dem Norisring in Nürnberg, Rund um Schotten, dem Wismarer Hanseatenring, der Eilenriede und dem Hockenheimring. Dabei erreichte er mit seinen Gespannfahrern über 30 Podiumsplätze. Pöschel wurde dreimal DDR-Meister, viermal DDR-Vizemeister, DDR-Bergmeister und gewann einige Pokalrennen. Seine Gegner oder auch Kampfgefährten auf den Rennstrecken hatten klangvolle Namen wie Bagge/Schönherr, Simon/Heller, Richter/Klim, Pongratz/Wintersberger, Arnold/Kleinhempel, Hillebrand/Grunwald, Brewko/Thormeier, Schneider/Strauß, Faust/Remmert, Noll/Cron, Smith/Dibben oder Drion/Stoll, um nur einige zu nennen. In diesem Buch erwarten Sie Geschichten und Berichte vom Neubeginn des Motorradrennsports nach dem zweiten Weltkrieg und der Sehnsucht der Menschen nach der Einheit des geplünderten und geteilten Deutschlands.

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À propos de l'auteur

Rolf Pöschel geb. am 14.7.1928 Im Frühjahr 2007 telefonierte ich mit meinem Neffen Lothar, der in Reichstädt eine kleine Familiendruckerei betreibt und teilte ihm mit, daß ich gern Erlebnisse und Erinnerungen meiner aktiven Rennsportzeit niederschreiben und veröffentlichen würde und bekam die Antwort: Ganz so einfach wie Du Dir das vorstellst geht das nicht Rolf! Das kostet viel Zeit und vor allem Geld. Und nach Sichtung des Materials wie zum Beispiel der Urkunden, Plaketten, Pokale, Programme und so weiter mußte ich feststellen, daß in den vergangenen Jahren allerhand Dinge verschwunden bzw. abhanden gekommen sind. Manche Erinnerungsstücke habe ich verschenkt, andere sind auf rätselhafte Weise verschollen. Das fiel mir im Laufe der Jahre nicht mal auf, erst jetzt bei intensiven Recherchen merkte ich, daß so allerhand Utensilien verschwunden sind. Mittlerweilen weiß ich, welche Beträge nötig sind um so ein Buch zu finanzieren. Acht Jahre bin ich Seitenwagenrennen gefahren - davon drei Jahre in der 750-iger Klasse, die dann Ende 1953 abgeschafft wurde. Es war eine wunderschöne Zeit mit den Piloten Fritz Suhrbier, Karl Pusch und Willi Krenkel, aber auch eine Zeit mit vielen Höhen und Tiefen, Motorsportrennen in Ost- und Westdeutschland mussten aufgearbeitet werden und ich bekam öfters Probleme oder Schlagworte vorgesetzt, an die ich mich irgendwie erinnern sollte. Nun - meine grauen Zellen hatten in den letzten Jahren allerhand zu tun, aber es hat riesige Freude gemacht in alten, vergessenen Erinnerungen zu kramen. Ich bekam auch von vielen ungenannten Sportfreunden Hinweise und Zuarbeiten in Form von alten Zeitungsausschnitten und Fotos und wo es dann noch klemmte war Sportfreund Mike Jordan mit seinem Motorrennsportarchiv zur Stelle der so manchen Schleier der Vergangenheit noch lüften konnte. Nun nach fünf Jahren ist es endlich geschafft und das einst geplante Büchlein ist ein ganz schön dicker Brocken geworden. Ich wünsche allen Motorsportfreunden und solchen die es werden wollen viel Freude beim Lesen meiner Erinnerungen über den Neubeginn des Rennsportes nach 1945. Weinböhla im Juni 2012 Rolf Pöschel

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