Neuropeptide gehören zu den phylogenetisch ältesten interneuronalen Signalsubstanzen. Im Konzept der Neurosekretion wurden sie als Neurohormone identifiziert, durch die das Gehirn über das Blut periphere Funktionen reguliert. Es ist nun offensichtlich, dass die Neuropeptide als Neurotransmitter/-Modulatoren, als (Neuro-)Hormone und parakrine oder autokrine Signalsubstanzen in verschiedenen Körperteilen wirken. Dieses Buch bespricht in mehreren umfassenden Artikeln von angesehenen Spezialisten den Stand der Technik auf dem Gebiet der Neuropeptide und peptidergischen Neuronen. Besondere Themen betreffen molekulare Aspekte der Verarbeitung, Freisetzung und Abbau von Neuropeptiden, Rezeptoren und Signaltransduktion, vergleichende und verhaltensbezogene Aspekte sowie immunregulatorische Wirkungen von Neuropeptiden und ihre Beteiligung an der Pathologie des Zentralnervensystems.
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