Banal und schaurig-schön: Mutter und Tochter
Die Mutter lebt am Rande der Verwahrlosung in ihrem Haus auf dem Land, verschanzt wie in einem Bau, verbittert und misstrauisch bis zur Bösartigkeit. Ihre einzige Tochter Luce, Anfang vierzig, unscheinbar, geschieden und von der Last ihres eigenen, vermeintlich verpfuschten Lebens niedergedrückt, fährt jedes Wochenende zu ihr, von Pflichtgefühl, schlechtem Gewissen und Sorge getrieben, während die Mutter "allwöchentlich wie eine riesige fleischfressende Pflanze in ihrer Höhle auf sie wartet, bereit, sie zu verschlingen." Seit langem trägt Luce sich mit dem Gedanken, der Mutter eine häusliche Pflege zu organisieren doch die wehrt sich mit Händen und Füßen. Anlässlich ihres Weihnachtsbesuchs hat die Tochter sich fest vorgenommen, diesmal nicht klein beizugeben. Der Konflikt spitzt sich zu, als sie die Mutter zu einem für die Senioren des Dorfes veranstalteten Gemeinschaftsessen schleppt, auf dem sie sowohl die erträumte Altenpflegerin als auch, ganz plötzlich, den Mann fürs Leben zu finden hofft. Und das Drama nimmt seinen Lauf: in raschen, mal überspitzten, mal melancholischen Moment aufnahmen. Mit stoischer Zielsicherheit, einem auf jeder Seite aufflammenden Sinn für das Groteske und abgeklärter Furchtlosigkeit entwickelt Rosa Matteucci eine Geschichte, wie jeder sie zu kennen glaubt und wie sie so noch nicht erzählt wurde. Und ein Moment von Schönheit leuchtet noch in den widersprüchlichsten Facetten einer festgefahrenen Mutter-Tochter-Beziehung auf, zwischen Groll und Schuldgefühlen, Tristesse, Banalität und Güte.
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Banal und schaurig-schön: Mutter und Tochter
Die Mutter lebt am Rande der Verwahrlosung in ihrem Haus auf dem Land, verschanzt wie in einem Bau, verbittert und misstrauisch bis zur Bösartigkeit. Ihre einzige Tochter Luce, Anfang vierzig, unscheinbar, geschieden und von der Last ihres eigenen, vermeintlich verpfuschten Lebens niedergedrückt, fährt jedes Wochenende zu ihr, von Pflichtgefühl, schlechtem Gewissen und Sorge getrieben, während die Mutter "allwöchentlich wie eine riesige fleischfressende Pflanze in ihrer Höhle auf sie wartet, bereit, sie zu verschlingen." Seit langem trägt Luce sich mit dem Gedanken, der Mutter eine häusliche Pflege zu organisieren doch die wehrt sich mit Händen und Füßen. Anlässlich ihres Weihnachtsbesuchs hat die Tochter sich fest vorgenommen, diesmal nicht klein beizugeben. Der Konflikt spitzt sich zu, als sie die Mutter zu einem für die Senioren des Dorfes veranstalteten Gemeinschaftsessen schleppt, auf dem sie sowohl die erträumte Altenpflegerin als auch, ganz plötzlich, den Mann fürs Leben zu finden hofft. Und das Drama nimmt seinen Lauf: in raschen, mal überspitzten, mal melancholischen Moment aufnahmen. Mit stoischer Zielsicherheit, einem auf jeder Seite aufflammenden Sinn für das Groteske und abgeklärter Furchtlosigkeit entwickelt Rosa Matteucci eine Geschichte, wie jeder sie zu kennen glaubt und wie sie so noch nicht erzählt wurde. Und ein Moment von Schönheit leuchtet noch in den widersprüchlichsten Facetten einer festgefahrenen Mutter-Tochter-Beziehung auf, zwischen Groll und Schuldgefühlen, Tristesse, Banalität und Güte.
»Die Handlung ist von einer schrecklichen Normalität, die Sprache ein kunstvoll ätzender Sturzbach, eine kaustische Suada - als hätten Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek vierhändig geschrieben.« (Neue Zürcher Zeitung)
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Vendeur : Bookbot, Prague, Rébublique tchèque
Hardcover. Etat : Fine. Leichte Rillen / Abschürfungen / Risse / Knicke. Die Mutter lebt in einem verwahrlosten Haus auf dem Land, verbittert und misstrauisch. Ihre Tochter Luce, Anfang vierzig, geschieden und von ihrem vermeintlich misslungenen Leben belastet, besucht sie jedes Wochenende aus Pflichtgefühl und Sorge. Die Mutter erwartet sie wie eine fleischfressende Pflanze, bereit, sie zu verschlingen. Luce denkt seit Langem darüber nach, eine häusliche Pflege zu organisieren, doch die Mutter wehrt sich vehement dagegen. Während eines Weihnachtsbesuchs beschließt Luce, nicht nachzugeben. Der Konflikt eskaliert, als sie die Mutter zu einem Gemeinschaftsessen für Senioren im Dorf zwingt, in der Hoffnung, sowohl eine Altenpflegerin als auch den Mann fürs Leben zu finden. Das Drama entfaltet sich in raschen, teils übertriebenen, teils melancholischen Momenten. Rosa Matteucci erzählt mit stoischer Zielsicherheit und einem feinen Gespür für das Groteske eine Geschichte, die jeder kennt, aber so noch nicht erzählt wurde. Inmitten von Groll, Schuldgefühlen und der Tristesse einer festgefahrenen Mutter-Tochter-Beziehung leuchtet ein Moment von Schönheit auf, der die komplexen Facetten ihrer Beziehung widerspiegelt. N° de réf. du vendeur fb1ffe30-74b9-4f42-a430-9d17b79ffde6
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Vendeur : Bunt Buchhandlung GmbH, Köln, Allemagne
Etat : Sehr gut. 128 S. Als Mängelexemplar gekennzeichnet, Lagerspuren vorhanden Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 187. N° de réf. du vendeur 119054
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