Die avancierten Kunstschaffenden haben seit jeher innovativen Erfindungen aus dem Bereich der Naturwissenschaften zu den Themen Licht und Perspektive für ihre Darstellungen eingesetzt und dabei nachweislich sogenannte Sehapparate verwendet.
Seit Anfang der zwanziger Jahre des 2 . Jahrhunderts setzten sich Künstler wie Marcel Duchamp mit Scheinbewegungen auseinander. Aufbauend auf diesen frühen Ideen und künstlerischen Experimenten kam besonders die Scheinkontur durch die Beschäftigung mit Scheinräumlichkeit zu neuem Interesse, vor allem vonseiten der Vertreter der kinetischen Kunst und der Op-Art.
Seeing Motion gibt einen Überblick entlang einer historischen Linie, die sich zwischen den Theorien der experimentellen visuellen Wahrnehmungsforschung (Hermann Helmholtz, Ernst Mach, Sigmund Exner, Wilhelm Stern, Vittorio Benussi, Max Wertheim, George Stratton, Ivo Kohler) bis hin zur apparativen Kunst (Alfons Schilling) sowie zur elektronisch-digitalen Kunst (Jeffrey Shaw, Peter Weibel) abzeichnet.
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Romana Karla Schuler, Universität für angewandte Kunst Wien, Österreich.
Romana Karla Schuler, University of Applied Arts, Vienna, Austria
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Tapa blanda. Etat : New. SCHULER, R. K.: SEEING MOTION. A HISTORY OF VISUAL PERCEPTION IN ART AND SCIENCE. BERLIN, 2015, 304 p.figuras, 850 gr. Encuadernacion original. Nuevo. () 850 gr. Libro. N° de réf. du vendeur 572969
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gebundene Ausgabe. Auflage: 1. 304 S. Einband etw. bestaubt, Kanten etw. bestoßen L047 9783110426960 *.* Sprache: Englisch Gewicht in Gramm: 930. N° de réf. du vendeur 355549
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