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Briefwechsel - Couverture rigide

 
9783110644708: Briefwechsel

Synopsis

Der Briefwechsel zwischen Friedrich Argelander und Alexander von Humboldt umfasst 41 der Fachwelt bisher unbekannte Briefe. Humboldt hat entgegen seiner Gewohnheit die von Argelander erhaltenen Briefe sorgfältig aufbewahrt, so dass die Herausgeber den Dialog zweier bedeutender Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts rekonstruieren konnten. Viele der Argelander'schen Mitteilungen verarbeitete Humboldt im 3. Band seines Alterswerkes "Kosmos" . Der bedeutende Bonner Astronom vermittelte dem preußischen Gelehrten insbesondere neueste Erkenntnisse zum Thema veränderlicher Sterne. Darüber hinaus wurde auch das Schicksal der "Astronomischen Nachrichten" nach dem Tod des Herausgebers H. Ch. Schumacher thematisiert. Der Band wendet sich vor allem an Wissenschaftshistoriker mit dem speziellen Interessengebiet Geschichte der Astronomie. Viele der Briefe geben Einblicke in die Humboldt'sche Arbeitsweise beim Verfassen des "Kosmos", so dass der Band ein würdiger Beitrag zum Humboldt-Jahr 2019 ist.

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À propos de l'auteur

Ingo Schwarz, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften; Oliver Schwarz, Universität Siegen

À propos de la quatrième de couverture

Alexander von Humboldt war ein auf vielen Gebieten bewanderter Naturforscher. Neben geologischen und klimatologischen Fragen und der von ihm mitbegründeten Pflanzengeographie galt sein spezielles Interesse astronomischen Themen. Dazu gehörten astrogeodätische Ortsbestimmungen, erdmagnetische Beobachtungen und kosmogonische Überlegungen, von denen viele vor allem in seinem Alterswerk Kosmos ihren Niederschlag fanden. Zu seinen wichtigsten astronomischen Gesprächspartnern zählten neben dem Direktor der Berliner Sternwarte Johann Franz Encke und dem in Königsberg wirkenden Friedrich Wilhelm Bessel auch der bedeutende Bonner Astronom Friedrich Argelander. Die ausführlichen, bisher unveröffentlichten und deshalb von der Forschung weitgehend unbeachteten Briefe von Argelanders Hand sind wichtige Dokumente über den damals aktuellen Erkenntnisstand etwa zu den veränderlichen Sternen. Im Wechselspiel mit den überlieferten Briefen Humboldts wird Licht auf einen Wissenstransfer geworfen, der Humboldts Streben nach gesicherten Erkenntnissen und neuesten wissenschaftlichen Fragen illustriert. Gelegentlich erscheint Humboldt als Mittler zwischen dem Direktor der Bonner Sternwarte und dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV., dem sich die beiden Korrespondenzpartner persönlich verbunden fühlten. Schließlich dokumentiert der hier vorgelegte Briefwechsel Bestrebungen, die Astronomischen Nachrichten nach dem Tod ihres Gründers und langjährigen Herausgebers Heinrich Christian Schumacher (1850) zu erhalten.

Dieser Band schließt die Reihe von Editionen ab, mit denen die Korrespondenz Alexander von Humboldt mit großen Astronomen - Bessel, Encke, Gauß, Schumacher - erschlossen wurde.

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