Die interpolationistische Methode der Untersuchung romischer Rechtstexte, also deren Wahrnehmung als Ergebnis von nachtraglichen Eingriffen, ist Gegenstand eines wiedererwachten Interesses der romanistischen Forschung. Das heutige Verstehensinteresse richtet sich insbesondere auf die Verflechtung der interpolationistischen Methode mit anderen Forschungsansatzen sowie auf ihre Entwicklung, die auf dem Gedankenaustausch zwischen Wissenschaftlern in Italien, Deutschland und anderen Landern basiert. Im Zentrum der hier versammelten Arbeiten stehen Otto Gradenwitz, der Begrunder einer methodischen Interpolationenkritik, und sein Schuler Salvatore Riccobono, der spater als herausragender Romanist seiner Zeit die Grundsatze seines Lehrers weiterentwickelte und auch auf die deutsche Wissenschaft zuruckwirkte. Mit Beitragen von: Lorena Atzeri, Martin Avenarius, Christian Baldus, Stefano Barbati, Tommaso Beggio, Pierangelo Buongiorno, Iole Fargnoli, Maria Teresa Gonzalez-Palenzuela Gallego, Francesca Lamberti, Salvatore Marino, Christoph-Eric Mecke, Stephan Meder, Mario Varvar
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ist Professor für Bürgerliches Recht, Römisches Recht und Neuere Privatrechtsgeschichte an der Universität zu Köln.
Studium der Rechtswissenschaft in Passau, Pavia und Trier; Referendariat in Koblenz; Promotion und Habilitation in Köln; Professor für Bürgerliches Recht und Römisches Recht in Heidelberg und Direktor am Institut für geschichtliche Rechtswissenschaft.
ist Professorin für Römisches Recht und Rechte der Antike an der Universität Salento (Lecce, Italien).
ist Professor für Römisches Recht und Rechte der Antike an der Universität Palermo.
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Gr.-8°, Brosch. VIII, 331 S. Neuwertiges Ex. / Fine Copy // Die interpolationistische Methode der Untersuchung römischer Rechtstexte, also deren Wahrnehmung als Ergebnis von nachträglichen Eingriffen, ist Gegenstand eines wiedererwachten Interesses der romanistischen Forschung. Ihre intensivste Phase erlebte die Interpolationenforschung am Ende des 19. und in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Das heutige Verstehensinteresse richtet sich insbesondere auf die Verflechtung der interpolationistischen Methode mit anderen Forschungsansätzen sowie auf ihre Entwicklung, die auf dem Gedankenaustausch zwischen Wissenschaftlern in Italien, Deutschland und anderen Ländern basiert. Im Zentrum der hier versammelten Arbeiten stehen Otto Gradenwitz, der Begründer einer methodischen Interpolationenkritik, und sein Schüler Salvatore Riccobono, der später als herausragender Romanist seiner Zeit die Grundsätze seines Lehrers weiterentwickelte und auch auf die deutsche Wissenschaft zurückwirkte. ISBN: 9783161559020 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 506. N° de réf. du vendeur 23157
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