Die klassische Verfassungsvergleichung hat über Jahrzehnte hinweg primär Konzepte, Institutionen und Theorien aus dem globalen Norden untersucht und diese in anderen nördlichen wie auch südlichen Rechtsordnungen gespiegelt. Demgegenüber richtet der vorliegende Band die Aufmerksamkeit auf die Impulse aus dem Global South für die internationale Diskussion des Verfassungsrechts.
Die Beiträger befassen sich mit der Frage, welche Lehren aus südlichen Perspektiven zu ziehen sind und wie diese die Verfassungsrechtswissenschaft bereichern. Im ersten Teil entwickeln Philipp Dann (Deutschland), Konrad Lachmayer (Österreich), Pablo Riberi (Südamerika) und Surya Deva (Asien) komparative Perspektiven im Sinne von „regards croisés". Sie untersuchen, wie nördliche und südliche Sichtweisen ineinandergreifen und neue methodische Horizonte eröffnen. Der zweite Teil enthält zwei Fallstudien: Selin Esen analysiert die Konsequenzen südlicher Erfahrungen für das Verständnis des Rechtsstaats, während David Bilchitz die Gestaltung sozialer Grundrechte im Spannungsfeld zwischen Nord und Süd vergleicht.
Die Beiträge entstanden im Rahmen des 39. Kongresses der Gesellschaft für Rechtsvergleichung, der im September 2024 in Berlin stattfand. Gemeinsam zeigen sie, wie das Verfassungsdenken des Global South einen eigenständigen Beitrag zu einer kritisch-reflexiven und transnationalen Verfassungsvergleichung leisten kann.
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ist Professor für Öffentliches Recht, Europarecht und Rechtsvergleichung an der Universität Greifswald.
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Paperback. Etat : New. For decades, comparative constitutional law has concentrated primarily on ideas, concepts, and institutions originating in the Global North. By contrast, this volume places the Global South at the center of attention, highlighting its specific contributions to the international debate on constitutional law. The contributors investigate how Southern perspectives shape constitutional thought and expand the methodological horizon of comparative scholarship. In the first part, Philipp Dann (Germany), Konrad Lachmayer (Austria), Pablo Riberi (South America), and Surya Deva (Asia) present cross-regional perspectives ("regards croisés") on the lessons to be learned from the South. The second part turns to case studies: Selin Esen analyzes the implications of Southern experiences for the rule of law, while David Bilchitz examines socio-economic rights across the North-South divide. The volume brings together all public law contributions presented at the 39th Congress of the Society of Comparative Law, held in Berlin in September 2024. Collectively, the papers demonstrate the transformative potential of constitutional thought from the Global South and its significance for a critical, transnational discourse on constitutional law. N° de réf. du vendeur LU-9783161705984
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Taschenbuch. Etat : Neu. Neuware -Die klassische Verfassungsvergleichung hat über Jahrzehnte hinweg primär Konzepte, Institutionen und Theorien aus dem globalen Norden untersucht und diese in anderen nördlichen wie auch südlichen Rechtsordnungen gespiegelt. Demgegenüber richtet der vorliegende Band die Aufmerksamkeit auf die Impulse aus dem Global South für die internationale Diskussion des Verfassungsrechts. Die Beiträger befassen sich mit der Frage, welche Lehren aus südlichen Perspektiven zu ziehen sind und wie diese die Verfassungsrechtswissenschaft bereichern. Im ersten Teil entwickeln Philipp Dann (Deutschland), Konrad Lachmayer (Österreich), Pablo Riberi (Südamerika) und Surya Deva (Asien) komparative Perspektiven im Sinne von 'regards croisés'. Sie untersuchen, wie nördliche und südliche Sichtweisen ineinandergreifen und neue methodische Horizonte eröffnen. Der zweite Teil enthält zwei Fallstudien: Selin Esen analysiert die Konsequenzen südlicher Erfahrungen für das Verständnis des Rechtsstaats, während David Bilchitz die Gestaltung sozialer Grundrechte im Spannungsfeld zwischen Nord und Süd vergleicht.Die Beiträge entstanden im Rahmen des 39. Kongresses der Gesellschaft für Rechtsvergleichung, der im September 2024 in Berlin stattfand. Gemeinsam zeigen sie, wie das Verfassungsdenken des Global South einen eigenständigen Beitrag zu einer kritisch-reflexiven und transnationalen Verfassungsvergleichung leisten kann. 142 pp. Englisch. N° de réf. du vendeur 9783161705984
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Taschenbuch. Etat : Neu. Neuware -Die klassische Verfassungsvergleichung hat über Jahrzehnte hinweg primär Konzepte, Institutionen und Theorien aus dem globalen Norden untersucht und diese in anderen nördlichen wie auch südlichen Rechtsordnungen gespiegelt. Demgegenüber richtet der vorliegende Band die Aufmerksamkeit auf die Impulse aus dem Global South für die internationale Diskussion des Verfassungsrechts. Die Beiträger befassen sich mit der Frage, welche Lehren aus südlichen Perspektiven zu ziehen sind und wie diese die Verfassungsrechtswissenschaft bereichern. Im ersten Teil entwickeln Philipp Dann (Deutschland), Konrad Lachmayer (Österreich), Pablo Riberi (Südamerika) und Surya Deva (Asien) komparative Perspektiven im Sinne von 'regards croisés'. Sie untersuchen, wie nördliche und südliche Sichtweisen ineinandergreifen und neue methodische Horizonte eröffnen. Der zweite Teil enthält zwei Fallstudien: Selin Esen analysiert die Konsequenzen südlicher Erfahrungen für das Verständnis des Rechtsstaats, während David Bilchitz die Gestaltung sozialer Grundrechte im Spannungsfeld zwischen Nord und Süd vergleicht.Die Beiträge entstanden im Rahmen des 39. Kongresses der Gesellschaft für Rechtsvergleichung, der im September 2024 in Berlin stattfand. Gemeinsam zeigen sie, wie das Verfassungsdenken des Global South einen eigenständigen Beitrag zu einer kritisch-reflexiven und transnationalen Verfassungsvergleichung leisten kann. 142 pp. Englisch. N° de réf. du vendeur 9783161705984
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