Die Beiträgerinnen und Beiträger aus Wissenschaft und Praxis untersuchen, wie unterschiedliche Rechtssysteme die Fragen nach der Kontrolle und des Eigentums an digitalen Vermögenswerten angehen. Der rechtsvergleichende Ansatz offenbart nicht nur dogmatische Unterschiede, sondern auch gemeinsame Anliegen: die Gewährleistung rechtlicher Sicherheit, die Effizienz der Märkte und die Anpassung traditioneller Rechtskategorien an neue Technologien. Die einzelnen Beiträge decken eine Vielzahl von Rechtsordnungen ab. Die Beiträge aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Australien zeigen, wie Zivilrechtssysteme mit den Grenzen klassischer Lehren zur Körperlichkeit von Sachen umgehen. Das Kapitel zu den Vereinigten Staaten analysiert die Einführung von Artikel 12 in den Uniform Commercial Code, der den Begriff der „controllable electronic records" (kontrollierbaren elektronischen Aufzeichnungen) eingeführt hat. Die Kapitel zum Vereinigten Königreich und zu Brasilien verdeutlichen, wie Common-Law- und hybride Systeme flexible Rechtsgrundsätze auf neuartige technische Strukturen anwenden. Die Beiträge zu Hongkong und Singapur zeigen, wie asiatische Common-Law-Rechtsordnungen pragmatische richterliche Argumentation mit zunehmend detaillierter regulatorischer Aufsicht verbinden. Das Kapitel zu Mexiko hebt hervor, wie wegweisende gesetzliche Definitionen - etwa im Fintech-Gesetz von 2018 - zwar innovativ, aber zugleich zu eng gefasst waren und dadurch Lücken in der privatrechtlichen Einordnung von Vermögenswerten hinterließen. Das Kapitel zu Taiwan untersucht die gerichtliche Einordnung virtueller Vermögenswerte als „bewegliche Sachen" und plädiert zugleich für eine Weiterentwicklung hin zu einem registerbasierten System öffentlicher Bekanntmachung. Abschließend ordnet das Kapitel zu den UNIDROIT Principles on Digital Assets and Private Law (DAPL) diese nationalen Ansätze in den Kontext eines entstehenden internationalen Soft Law ein, in dem das Konzept der „Kontrolle" als funktionales Pendant zum Besitz verstanden wird. Insgesamt zeigen die Beiträge eine Annäherung darin, dass digitale Vermögenswerte grundsätzlich als Gegenstand von Eigentumsrechten behandelt werden müssen, zugleich aber auch eine Vielfalt in den dogmatischen und institutionellen Wegen, auf denen diese Anerkennung erreicht wird.
Les informations fournies dans la section « Synopsis » peuvent faire référence à une autre édition de ce titre.
ist Gastwissenschaftlerin am Georgetown University Law Center, Senior Lecturing Fellow an der Duke Law School, Forschungsstipendiatin bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und CEO von Digital Self Labs.
ist ordentliche Professorin für Privatrecht an der Universität Bern und Präsidentin der Schweizer Übernahmekommission.
ist ordentlicher Professor für Privatrecht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Bankrecht und Rechtsvergleichung sowie Ko-Direktor des Instituts für Recht und Regulierung der Digitalisierung (IRDi) an der Philipps-Universität Marburg.
Les informations fournies dans la section « A propos du livre » peuvent faire référence à une autre édition de ce titre.
Vendeur : PBShop.store UK, Fairford, GLOS, Royaume-Uni
PAP. Etat : New. New Book. Shipped from UK. Established seller since 2000. N° de réf. du vendeur DB-9783162001344
Quantité disponible : 3 disponible(s)
Vendeur : GreatBookPrices, Columbia, MD, Etats-Unis
Etat : New. N° de réf. du vendeur 52075371-n
Quantité disponible : 9 disponible(s)
Vendeur : GreatBookPrices, Columbia, MD, Etats-Unis
Etat : As New. Unread book in perfect condition. N° de réf. du vendeur 52075371
Quantité disponible : 9 disponible(s)
Vendeur : ISD LLC, Bristol, CT, Etats-Unis
paperback. Etat : New. 1st. N° de réf. du vendeur 1928271
Quantité disponible : 8 disponible(s)
Vendeur : GreatBookPricesUK, Woodford Green, Royaume-Uni
Etat : New. N° de réf. du vendeur 52075371-n
Quantité disponible : 3 disponible(s)
Vendeur : GreatBookPricesUK, Woodford Green, Royaume-Uni
Etat : As New. Unread book in perfect condition. N° de réf. du vendeur 52075371
Quantité disponible : 3 disponible(s)
Vendeur : BuchWeltWeit Ludwig Meier e.K., Bergisch Gladbach, Allemagne
Taschenbuch. Etat : Neu. Neuware -This volume brings together leading scholars and practitioners to examine how diverse legal systems - both common law and civil law, national and international - approach the questions of control and ownership of digital assets. The comparative inquiry reveals not only doctrinal differences, but also shared concerns over legal certainty, market efficiency, and the adaptation of traditional legal categories to new technologies. The chapters traverse a wide range of jurisdictions. Contributions from Germany, France, Switzerland, and Australia illustrate how civil law systems grapple with the limitations of traditional doctrines of tangibility. The United States chapter analyzes the introduction of Article 12 to the Uniform Commercial Code, with its creation of 'controllable electronic records'. The United Kingdom and Brazil chapters demonstrate how common law and hybrid systems have sought to adapt flexible doctrines to novel technical architectures. The Hong Kong and Singapore chapters show how Asian common law jurisdictions combine pragmatic judicial reasoning with increasingly granular regulatory oversight. The Mexico chapter highlights how pioneering statutory definitions-such as those in the 2018 Fintech Act-proved both innovative and unduly narrow, creating gaps in the classification of assets under private law. The Taiwan chapter examines the courts' characterization of virtual assets as 'movable things,' while suggesting a shift toward a ledger-based model of public notice. Finally, the chapter on UNIDROIT's Digital Assets and Private Law Principles (DAPL) situates these national approaches within an emerging body of international soft law, where the concept of 'control' serves as a functional analogue to possession. Taken together, these contributions illustrate convergence in recognizing that digital assets must be capable of being treated as objects of property rights, while also exposing divergence in the doctrinal and institutional means by which that recognition is achieved.; Die Beiträgerinnen und Beiträger aus Wissenschaft und Praxis untersuchen, wie unterschiedliche Rechtssysteme die Fragen nach der Kontrolle und des Eigentums an digitalen Vermögenswerten angehen. Der rechtsvergleichende Ansatz offenbart nicht nur dogmatische Unterschiede, sondern auch gemeinsame Anliegen: die Gewährleistung rechtlicher Sicherheit, die Effizienz der Märkte und die Anpassung traditioneller Rechtskategorien an neue Technologien. Die einzelnen Beiträge decken eine Vielzahl von Rechtsordnungen ab. Die Beiträge aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Australien zeigen, wie Zivilrechtssysteme mit den Grenzen klassischer Lehren zur Körperlichkeit von Sachen umgehen. Das Kapitel zu den Vereinigten Staaten analysiert die Einführung von Artikel 12 in den Uniform Commercial Code, der den Begriff der 'controllable electronic records' (kontrollierbaren elektronischen Aufzeichnungen) eingeführt hat. Die Kapitel zum Vereinigten Königreich und zu Brasilien verdeutlichen, wie Common-Law- und hybride Systeme flexible Rechtsgrundsätze auf neuartige technische Strukturen anwenden. Die Beiträge zu Hongkong und Singapur zeigen, wie asiatische Common-Law-Rechtsordnungen pragmatische richterliche Argumentation mit zunehmend detaillierter regulatorischer Aufsicht verbinden. Das Kapitel zu Mexiko hebt hervor, wie wegweisende gesetzliche Definitionen - etwa im Fintech-Gesetz von 2018 - zwar innovativ, aber zugleich zu eng gefasst waren und dadurch Lücken in der privatrechtlichen Einordnung von Vermögenswerten hinterließen. Das Kapitel zu Taiwan untersucht die gerichtliche Einordnung virtueller Vermögenswerte als 'bewegliche Sachen' und plädiert zugleich für eine Weiterentwicklung hin zu einem registerbasierten System öffentlicher Bekanntmachung. Abschließend ordnet das Kapitel zu den UNIDROIT Principles on Digital Assets and Private Law (DAPL) diese nationalen Ansätze in den Kontext eines entstehenden internationalen Soft Law ein, in dem das. N° de réf. du vendeur 9783162001344
Quantité disponible : 2 disponible(s)
Vendeur : Rheinberg-Buch Andreas Meier eK, Bergisch Gladbach, Allemagne
Taschenbuch. Etat : Neu. Neuware -This volume brings together leading scholars and practitioners to examine how diverse legal systems - both common law and civil law, national and international - approach the questions of control and ownership of digital assets. The comparative inquiry reveals not only doctrinal differences, but also shared concerns over legal certainty, market efficiency, and the adaptation of traditional legal categories to new technologies. The chapters traverse a wide range of jurisdictions. Contributions from Germany, France, Switzerland, and Australia illustrate how civil law systems grapple with the limitations of traditional doctrines of tangibility. The United States chapter analyzes the introduction of Article 12 to the Uniform Commercial Code, with its creation of 'controllable electronic records'. The United Kingdom and Brazil chapters demonstrate how common law and hybrid systems have sought to adapt flexible doctrines to novel technical architectures. The Hong Kong and Singapore chapters show how Asian common law jurisdictions combine pragmatic judicial reasoning with increasingly granular regulatory oversight. The Mexico chapter highlights how pioneering statutory definitions-such as those in the 2018 Fintech Act-proved both innovative and unduly narrow, creating gaps in the classification of assets under private law. The Taiwan chapter examines the courts' characterization of virtual assets as 'movable things,' while suggesting a shift toward a ledger-based model of public notice. Finally, the chapter on UNIDROIT's Digital Assets and Private Law Principles (DAPL) situates these national approaches within an emerging body of international soft law, where the concept of 'control' serves as a functional analogue to possession. Taken together, these contributions illustrate convergence in recognizing that digital assets must be capable of being treated as objects of property rights, while also exposing divergence in the doctrinal and institutional means by which that recognition is achieved.; Die Beiträgerinnen und Beiträger aus Wissenschaft und Praxis untersuchen, wie unterschiedliche Rechtssysteme die Fragen nach der Kontrolle und des Eigentums an digitalen Vermögenswerten angehen. Der rechtsvergleichende Ansatz offenbart nicht nur dogmatische Unterschiede, sondern auch gemeinsame Anliegen: die Gewährleistung rechtlicher Sicherheit, die Effizienz der Märkte und die Anpassung traditioneller Rechtskategorien an neue Technologien. Die einzelnen Beiträge decken eine Vielzahl von Rechtsordnungen ab. Die Beiträge aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Australien zeigen, wie Zivilrechtssysteme mit den Grenzen klassischer Lehren zur Körperlichkeit von Sachen umgehen. Das Kapitel zu den Vereinigten Staaten analysiert die Einführung von Artikel 12 in den Uniform Commercial Code, der den Begriff der 'controllable electronic records' (kontrollierbaren elektronischen Aufzeichnungen) eingeführt hat. Die Kapitel zum Vereinigten Königreich und zu Brasilien verdeutlichen, wie Common-Law- und hybride Systeme flexible Rechtsgrundsätze auf neuartige technische Strukturen anwenden. Die Beiträge zu Hongkong und Singapur zeigen, wie asiatische Common-Law-Rechtsordnungen pragmatische richterliche Argumentation mit zunehmend detaillierter regulatorischer Aufsicht verbinden. Das Kapitel zu Mexiko hebt hervor, wie wegweisende gesetzliche Definitionen - etwa im Fintech-Gesetz von 2018 - zwar innovativ, aber zugleich zu eng gefasst waren und dadurch Lücken in der privatrechtlichen Einordnung von Vermögenswerten hinterließen. Das Kapitel zu Taiwan untersucht die gerichtliche Einordnung virtueller Vermögenswerte als 'bewegliche Sachen' und plädiert zugleich für eine Weiterentwicklung hin zu einem registerbasierten System öffentlicher Bekanntmachung. Abschließend ordnet das Kapitel zu den UNIDROIT Principles on Digital Assets and Private Law (DAPL) diese nationalen Ansätze in den Kontext eines entstehenden internationalen Soft Law ein, in dem das. N° de réf. du vendeur 9783162001344
Quantité disponible : 2 disponible(s)
Vendeur : Wegmann1855, Zwiesel, Allemagne
Taschenbuch. Etat : Neu. Neuware -This volume brings together leading scholars and practitioners to examine how diverse legal systems - both common law and civil law, national and international - approach the questions of control and ownership of digital assets. The comparative inquiry reveals not only doctrinal differences, but also shared concerns over legal certainty, market efficiency, and the adaptation of traditional legal categories to new technologies. The chapters traverse a wide range of jurisdictions. Contributions from Germany, France, Switzerland, and Australia illustrate how civil law systems grapple with the limitations of traditional doctrines of tangibility. The United States chapter analyzes the introduction of Article 12 to the Uniform Commercial Code, with its creation of 'controllable electronic records'. The United Kingdom and Brazil chapters demonstrate how common law and hybrid systems have sought to adapt flexible doctrines to novel technical architectures. The Hong Kong and Singapore chapters show how Asian common law jurisdictions combine pragmatic judicial reasoning with increasingly granular regulatory oversight. The Mexico chapter highlights how pioneering statutory definitions-such as those in the 2018 Fintech Act-proved both innovative and unduly narrow, creating gaps in the classification of assets under private law. The Taiwan chapter examines the courts' characterization of virtual assets as 'movable things,' while suggesting a shift toward a ledger-based model of public notice. Finally, the chapter on UNIDROIT's Digital Assets and Private Law Principles (DAPL) situates these national approaches within an emerging body of international soft law, where the concept of 'control' serves as a functional analogue to possession. Taken together, these contributions illustrate convergence in recognizing that digital assets must be capable of being treated as objects of property rights, while also exposing divergence in the doctrinal and institutional means by which that recognition is achieved. N° de réf. du vendeur 9783162001344
Quantité disponible : 2 disponible(s)
Vendeur : Books Puddle, New York, NY, Etats-Unis
Etat : New. N° de réf. du vendeur 26405350122
Quantité disponible : 1 disponible(s)