Die Beiträger treten in einen kritischen Dialog mit dem Trend "innerhalb des Judentums" als heurischer Perspektive, deren historische, exegetische und methodologische Konsistenz einer sorgfältigen Prüfung bedarf. Indem sie - und in einzelnen Fällen auch gegenläufig - eine Lektüre neutestamentlicher Texte als jüdische Literatur erproben, untersuchen sie, wie frühe Jesus-Anhänger und ihre textlichen Ausdrucksformen sich innerhalb der pluralen Welt des frühen Judentums und in dessen griechisch-römischem Umfeld herausbildeten. Sie bewerten die Erklärungskraft des Ansatzes, seine Grenzen und das Erkenntnispotenzial seiner Anwendung auf konkrete Texte.
Zunächst werden definitorische und methodische Grundfragen behandelt: wie die Grenzen des "Judentums" zu bestimmen sind, ob die Jüdischkeit einzelner Schriften jeweils gesondert nachzuweisen ist und inwiefern chronologische, ethnische oder theologische Kriterien zur Einordnung beitragen. Die Beiträger untersuchen zudem, wie die interethnischen Konstellationen des 1. Jahrhunderts die Wahrnehmung der Grenzen zwischen Juden und Nichtjuden prägten, einschließlich eschatologischer und soteriologischer Dimensionen.
Sie analysieren außerdem anhand neutestamentlicher Texte die Interaktionen zwischen Jesus-Gläubigen und dem weiteren jüdischen Ethnos, beleuchten innerjüdische Spannungen, römische und pagane Wahrnehmungen sowie die Rolle der Außenperspektive für entstehende Identitäten.
Literar- und gattungskritische Beiträge zeigen, wie Evangelien, Briefe und die Apokalypse als rhetorische Akte der Selbstdefinition funktionieren. Die Berücksichtigung griechisch-römischer Formen wie des bios verdeutlicht die Notwendigkeit erweiterter Interpretationsmodelle, einschließlich der Social Identity Complexity Theory. Beiträge zu Kultpraxis, messianischem Vertrauen und Lebenspraxen verorten selbst polemische oder innovative Merkmale innerhalb des vielfältigen Spektrums des frühen Judentums.
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Geboren 1972; 2004 Promotion an der Pontificia Facoltà Teologica di Sicilia; 2021 Italienische Nationale Wissenschaftliche Qualifikation (ASN) als Associate Professor; Professorin für Exegese des Neuen Testaments an der Theologischen Fakultät von Sizilien.
Geboren 1973; Professor für Biblisches Hebräisch, Biblische Exegese und Jüdische Studien an der Pontificia Facoltà Teologica di Sicilia „S. Giovanni Evangelista", Palermo und am Studio Teologico S. Paolo, Catania.
Geboren 1974; Professor für biblisches Hebräisch und Jüdische Studien an der Pontificia Facoltà Teologica di Sicilia.
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Buch. Etat : Neu. Neuware -The contributors engage in a critical dialogue on the 'within Judaism' trend as a heuristic perspective whose historical, exegetical, and methodological consistency calls for careful examination. By attempting - and in some cases challenging - a reading of New Testament texts as Jewish literature, they investigate how early followers of Jesus and their textual expressions took shape within the plural world of early Judaism in its Greco-Roman environment. They evaluate the approach's explanatory power, its limits, and what its application achieves when directed toward specific texts.To begin with, definitional and methodological issues are addressed: how the boundaries of 'Judaism' should be drawn, whether the Jewishness of individual writings must be demonstrated case by case, and how chronological, ethnic, or theological criteria contribute to classification. The contributors further explore how interethnic settings of the first century reshaped perceptions of boundaries between Jews and Gentiles, including eschatological and soteriological aspects.They also investigate, through New Testament texts, interactions between believers in Jesus and the broader Jewish ethnos, highlighting inner-Jewish tensions, Roman and pagan perceptions, and the role of external observation in shaping emerging identities.Literary and genre-oriented contributions examine how Gospels, letters, and the Apocalypse function as rhetorical acts of self-definition. Attention to Greco-Roman forms such as the bios underscores the need for broader interpretive frameworks, including social identity complexity theory. Contributions on worship, messianic faith, and life practices situate even polemical or innovative features within the diverse spectrum of early Judaism.; Die Beiträger treten in einen kritischen Dialog mit dem Trend 'innerhalb des Judentums' als heurischer Perspektive, deren historische, exegetische und methodologische Konsistenz einer sorgfältigen Prüfung bedarf. Indem sie - und in einzelnen Fällen auch gegenläufig - eine Lektüre neutestamentlicher Texte als jüdische Literatur erproben, untersuchen sie, wie frühe Jesus-Anhänger und ihre textlichen Ausdrucksformen sich innerhalb der pluralen Welt des frühen Judentums und in dessen griechisch-römischem Umfeld herausbildeten. Sie bewerten die Erklärungskraft des Ansatzes, seine Grenzen und das Erkenntnispotenzial seiner Anwendung auf konkrete Texte.Zunächst werden definitorische und methodische Grundfragen behandelt: wie die Grenzen des 'Judentums' zu bestimmen sind, ob die Jüdischkeit einzelner Schriften jeweils gesondert nachzuweisen ist und inwiefern chronologische, ethnische oder theologische Kriterien zur Einordnung beitragen. Die Beiträger untersuchen zudem, wie die interethnischen Konstellationen des 1. Jahrhunderts die Wahrnehmung der Grenzen zwischen Juden und Nichtjuden prägten, einschließlich eschatologischer und soteriologischer Dimensionen.Sie analysieren außerdem anhand neutestamentlicher Texte die Interaktionen zwischen Jesus-Gläubigen und dem weiteren jüdischen Ethnos, beleuchten innerjüdische Spannungen, römische und pagane Wahrnehmungen sowie die Rolle der Außenperspektive für entstehende Identitäten.Literar- und gattungskritische Beiträge zeigen, wie Evangelien, Briefe und die Apokalypse als rhetorische Akte der Selbstdefinition funktionieren. Die Berücksichtigung griechisch-römischer Formen wie des bios verdeutlicht die Notwendigkeit erweiterter Interpretationsmodelle, einschließlich der Social Identity Complexity Theory. Beiträge zu Kultpraxis, messianischem Vertrauen und Lebenspraxen verorten selbst polemische oder innovative Merkmale innerhalb des vielfältigen Spektrums des frühen Judentums. 449 pp. Englisch. N° de réf. du vendeur 9783162002228
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Buch. Etat : Neu. Neuware -The contributors engage in a critical dialogue on the 'within Judaism' trend as a heuristic perspective whose historical, exegetical, and methodological consistency calls for careful examination. By attempting - and in some cases challenging - a reading of New Testament texts as Jewish literature, they investigate how early followers of Jesus and their textual expressions took shape within the plural world of early Judaism in its Greco-Roman environment. They evaluate the approach's explanatory power, its limits, and what its application achieves when directed toward specific texts.To begin with, definitional and methodological issues are addressed: how the boundaries of 'Judaism' should be drawn, whether the Jewishness of individual writings must be demonstrated case by case, and how chronological, ethnic, or theological criteria contribute to classification. The contributors further explore how interethnic settings of the first century reshaped perceptions of boundaries between Jews and Gentiles, including eschatological and soteriological aspects.They also investigate, through New Testament texts, interactions between believers in Jesus and the broader Jewish ethnos, highlighting inner-Jewish tensions, Roman and pagan perceptions, and the role of external observation in shaping emerging identities.Literary and genre-oriented contributions examine how Gospels, letters, and the Apocalypse function as rhetorical acts of self-definition. Attention to Greco-Roman forms such as the bios underscores the need for broader interpretive frameworks, including social identity complexity theory. Contributions on worship, messianic faith, and life practices situate even polemical or innovative features within the diverse spectrum of early Judaism.; Die Beiträger treten in einen kritischen Dialog mit dem Trend 'innerhalb des Judentums' als heurischer Perspektive, deren historische, exegetische und methodologische Konsistenz einer sorgfältigen Prüfung bedarf. Indem sie - und in einzelnen Fällen auch gegenläufig - eine Lektüre neutestamentlicher Texte als jüdische Literatur erproben, untersuchen sie, wie frühe Jesus-Anhänger und ihre textlichen Ausdrucksformen sich innerhalb der pluralen Welt des frühen Judentums und in dessen griechisch-römischem Umfeld herausbildeten. Sie bewerten die Erklärungskraft des Ansatzes, seine Grenzen und das Erkenntnispotenzial seiner Anwendung auf konkrete Texte.Zunächst werden definitorische und methodische Grundfragen behandelt: wie die Grenzen des 'Judentums' zu bestimmen sind, ob die Jüdischkeit einzelner Schriften jeweils gesondert nachzuweisen ist und inwiefern chronologische, ethnische oder theologische Kriterien zur Einordnung beitragen. Die Beiträger untersuchen zudem, wie die interethnischen Konstellationen des 1. Jahrhunderts die Wahrnehmung der Grenzen zwischen Juden und Nichtjuden prägten, einschließlich eschatologischer und soteriologischer Dimensionen.Sie analysieren außerdem anhand neutestamentlicher Texte die Interaktionen zwischen Jesus-Gläubigen und dem weiteren jüdischen Ethnos, beleuchten innerjüdische Spannungen, römische und pagane Wahrnehmungen sowie die Rolle der Außenperspektive für entstehende Identitäten.Literar- und gattungskritische Beiträge zeigen, wie Evangelien, Briefe und die Apokalypse als rhetorische Akte der Selbstdefinition funktionieren. Die Berücksichtigung griechisch-römischer Formen wie des bios verdeutlicht die Notwendigkeit erweiterter Interpretationsmodelle, einschließlich der Social Identity Complexity Theory. Beiträge zu Kultpraxis, messianischem Vertrauen und Lebenspraxen verorten selbst polemische oder innovative Merkmale innerhalb des vielfältigen Spektrums des frühen Judentums. 449 pp. Englisch. N° de réf. du vendeur 9783162002228
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Buch. Etat : Neu. Neuware -The contributors engage in a critical dialogue on the 'within Judaism' trend as a heuristic perspective whose historical, exegetical, and methodological consistency calls for careful examination. By attempting - and in some cases challenging - a reading of New Testament texts as Jewish literature, they investigate how early followers of Jesus and their textual expressions took shape within the plural world of early Judaism in its Greco-Roman environment. They evaluate the approach's explanatory power, its limits, and what its application achieves when directed toward specific texts. To begin with, definitional and methodological issues are addressed: how the boundaries of 'Judaism' should be drawn, whether the Jewishness of individual writings must be demonstrated case by case, and how chronological, ethnic, or theological criteria contribute to classification. The contributors further explore how interethnic settings of the first century reshaped perceptions of boundaries between Jews and Gentiles, including eschatological and soteriological aspects. They also investigate, through New Testament texts, interactions between believers in Jesus and the broader Jewish ethnos, highlighting inner-Jewish tensions, Roman and pagan perceptions, and the role of external observation in shaping emerging identities. Literary and genre-oriented contributions examine how Gospels, letters, and the Apocalypse function as rhetorical acts of self-definition. Attention to Greco-Roman forms such as the bios underscores the need for broader interpretive frameworks, including social identity complexity theory. Contributions on worship, messianic faith, and life practices situate even polemical or innovative features within the diverse spectrum of early Judaism. N° de réf. du vendeur 9783162002228
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Buch. Etat : Neu. Neuware -The contributors engage in a critical dialogue on the 'within Judaism' trend as a heuristic perspective whose historical, exegetical, and methodological consistency calls for careful examination. By attempting - and in some cases challenging - a reading of New Testament texts as Jewish literature, they investigate how early followers of Jesus and their textual expressions took shape within the plural world of early Judaism in its Greco-Roman environment. They evaluate the approach's explanatory power, its limits, and what its application achieves when directed toward specific texts. To begin with, definitional and methodological issues are addressed: how the boundaries of 'Judaism' should be drawn, whether the Jewishness of individual writings must be demonstrated case by case, and how chronological, ethnic, or theological criteria contribute to classification. The contributors further explore how interethnic settings of the first century reshaped perceptions of boundaries between Jews and Gentiles, including eschatological and soteriological aspects. They also investigate, through New Testament texts, interactions between believers in Jesus and the broader Jewish ethnos, highlighting inner-Jewish tensions, Roman and pagan perceptions, and the role of external observation in shaping emerging identities. Literary and genre-oriented contributions examine how Gospels, letters, and the Apocalypse function as rhetorical acts of self-definition. Attention to Greco-Roman forms such as the bios underscores the need for broader interpretive frameworks, including social identity complexity theory. Contributions on worship, messianic faith, and life practices situate even polemical or innovative features within the diverse spectrum of early Judaism.Jana Trispel, Wilhelmstraße, 18, 72074 Tübingen 449 pp. Englisch. N° de réf. du vendeur 9783162002228
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Buch. Etat : Neu. Neuware - The contributors engage in a critical dialogue on the 'within Judaism' trend as a heuristic perspective whose historical, exegetical, and methodological consistency calls for careful examination. By attempting - and in some cases challenging - a reading of New Testament texts as Jewish literature, they investigate how early followers of Jesus and their textual expressions took shape within the plural world of early Judaism in its Greco-Roman environment. They evaluate the approach's explanatory power, its limits, and what its application achieves when directed toward specific texts.To begin with, definitional and methodological issues are addressed: how the boundaries of 'Judaism' should be drawn, whether the Jewishness of individual writings must be demonstrated case by case, and how chronological, ethnic, or theological criteria contribute to classification. The contributors further explore how interethnic settings of the first century reshaped perceptions of boundaries between Jews and Gentiles, including eschatological and soteriological aspects.They also investigate, through New Testament texts, interactions between believers in Jesus and the broader Jewish ethnos, highlighting inner-Jewish tensions, Roman and pagan perceptions, and the role of external observation in shaping emerging identities.Literary and genre-oriented contributions examine how Gospels, letters, and the Apocalypse function as rhetorical acts of self-definition. Attention to Greco-Roman forms such as the bios underscores the need for broader interpretive frameworks, including social identity complexity theory. Contributions on worship, messianic faith, and life practices situate even polemical or innovative features within the diverse spectrum of early Judaism.; Die Beiträger treten in einen kritischen Dialog mit dem Trend 'innerhalb des Judentums' als heurischer Perspektive, deren historische, exegetische und methodologische Konsistenz einer sorgfältigen Prüfung bedarf. Indem sie - und in einzelnen Fällen auch gegenläufig - eine Lektüre neutestamentlicher Texte als jüdische Literatur erproben, untersuchen sie, wie frühe Jesus-Anhänger und ihre textlichen Ausdrucksformen sich innerhalb der pluralen Welt des frühen Judentums und in dessen griechisch-römischem Umfeld herausbildeten. Sie bewerten die Erklärungskraft des Ansatzes, seine Grenzen und das Erkenntnispotenzial seiner Anwendung auf konkrete Texte.Zunächst werden definitorische und methodische Grundfragen behandelt: wie die Grenzen des 'Judentums' zu bestimmen sind, ob die Jüdischkeit einzelner Schriften jeweils gesondert nachzuweisen ist und inwiefern chronologische, ethnische oder theologische Kriterien zur Einordnung beitragen. Die Beiträger untersuchen zudem, wie die interethnischen Konstellationen des 1. Jahrhunderts die Wahrnehmung der Grenzen zwischen Juden und Nichtjuden prägten, einschließlich eschatologischer und soteriologischer Dimensionen.Sie analysieren außerdem anhand neutestamentlicher Texte die Interaktionen zwischen Jesus-Gläubigen und dem weiteren jüdischen Ethnos, beleuchten innerjüdische Spannungen, römische und pagane Wahrnehmungen sowie die Rolle der Außenperspektive für entstehende Identitäten.Literar- und gattungskritische Beiträge zeigen, wie Evangelien, Briefe und die Apokalypse als rhetorische Akte der Selbstdefinition funktionieren. Die Berücksichtigung griechisch-römischer Formen wie des bios verdeutlicht die Notwendigkeit erweiterter Interpretationsmodelle, einschließlich der Social Identity Complexity Theory. Beiträge zu Kultpraxis, messianischem Vertrauen und Lebenspraxen verorten selbst polemische oder innovative Merkmale innerhalb des vielfältigen Spektrums des frühen Judentums. N° de réf. du vendeur 9783162002228
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Hardcover. Etat : Brand New. 449 pages. 6.65x1.26x9.69 inches. In Stock. N° de réf. du vendeur __3162002222
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