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Deportiert Nach Mauthausen - Couverture rigide

 
9783205207856: Deportiert Nach Mauthausen

Synopsis

"Europa in Mauthausen" stellt erstmals umfassend die Geschichte der Uberlebenden eines nationalsozialistischen Konzentrationslagers dar. Diese beruht auf einer einmaligen Sammlung von uber 850 lebensgeschichtlichen Interviews mit Uberlebenden aus ganz Europa, Israel, Nord- und Sudamerika.Der zweite Band "Deportiert nach Mauthausen" geht der Frage nach, auf welche Weise Haftlinge aus zahlreichen europaischen Landern in den KZ-Komplex Mauthausen gebracht wurden. Die Deportationen, die Transfers von Haftlingen innerhalb des gesamten NS-Lagersystems und die Todesmarsche fuhrten zu einem standigen Wandel in der Binnenwelt der Konzentrationslager. Trotz der Allprasenz des gewaltsamen Todes weichen die Schicksale der KZ-Insassen daher betrachtlich voneinander ab. Die Pluralitat der Erfahrungen der Uberlebenden und die vielfaltigen Analyseansatze der Autoren und Autorinnen dieses Bandes bilden die Grundlage fur ein neues, vertieftes Verstandnis der "Haftlingsgesellschaft".

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À propos de l'auteur

Heinrich Berger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann Institute for Digital History in Wien und Lehrbeauftragter am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien. Von 1992 bis 2017 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann-Institut für Historische Sozialwissenschaft (LBIHS). Forschungsschwerpunkte sind Datenmanagement, quantifizierende Methode und E-Learning in der Geschichtswissenschaft, Mikrogeschichte, Sozialgeschichte von Juden in Wien, KZ-Erinnerungen, historische Mobilitätsforschung und biographische Studien. Gerhard Botz ist Professor emeritus am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Er war o. Prof. für Österreichische Geschichte an der Universität Salzburg (1980-1997) und für Zeitgeschichte an der Universität Wien (1997-2009) sowie Gastprofessor an den Universitäten Minneapolis (MN), Stanford und Paris (EHESS). Er war Gründer und bis 2017 Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Historische Sozialwissenschaft in Salzburg/Wien und u.a. Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats für die Mauthausen-Reform (2001-2004) im BMI. Forschungsschwerpunkte: Zeitgeschichte, Gewaltforschung, autoritäre Systeme, Nationalsozialismus, Methodologie (Quantifizierung, Oral History und Bildanalysen). Melanie Dejnega hat Geschichte, Soziologie und Spanisch studiert und ist derzeit freie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig Boltzmann-Institut für Historische Sozialwissenschaft, sowie Dissertantin an der Graduate School in History and Sociology, Universität Bielefeld. Forschungsschwerpunkte: Oral History, Konzentrationslager, Österreich nach 1945, Gedächtnisgeschichte, Migrationsgeschichte. Regina Fritz, Historikerin, ist PostDoc-Assistentin am Historischen Institut der Universität Bern und externe Lektorin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Von 2004 bis 2017 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig Boltzmann Institut für Historische Sozialwissenschaft (LBIHS). Forschungsschwerpunkte: Ungarische und österreichische Zeitgeschichte, Geschichte des Nationalsozialismus, Holocaust Studies, Geschichtspolitik und Erinnerungskulturen, Oral History, Musealisierung. Dr. Peter Hallama ist Lehrbeauftragter an der Universität Freiburg im Breisgau und Geschichte- und Geographie-Lehrer in Saverne (Frankreich).

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