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Gefangen in Mauthausen - Couverture rigide

 
9783205215363: Gefangen in Mauthausen

Synopsis

Gefangen in Mauthausen handelt vom Alltag und Tod der Haftlinge, auch von ihren Versuchen, geringe Uberlebenschancen zu nutzen. 21 Beitrage einer "neuen KZ-Geschichte" zeigen, wie vielfaltig die "Haftlingsgesellschaft" wirklich war, wenn man darauf den "mikroskopischen" Blick der Oral History wirft."Gefangen in Mauthausen" ist Band 3 eines "europaischen Grossprojekts zur Geschichte der Uberlebenden" (Carlo Moos in der NZZ). Uber das KZ-Mauthausen gab es bislang noch keine Gesamtdarstellung. In 21 Beitragen legen nun ausgewiesene Geschichts-, Sozial- und KulturwissenschafterInnen eine "neue KZ-Geschichte" vor, basierend auf uber 800 Erinnerungsinterviews mit den letzten Uberlebenden. Sie zeigen, wie es der SS gelang, die "interne Ordnung" des KZs und dessen Funktionieren als rustungswirtschaftliche Produktionsstatte, Internierungs- und Mordeinrichtung aufrecht zu halten. Grundprinzip war es, die Inhaftierten einer rigiden nationalen, politischen und sozialrassistischen Kategorisierung (als "Politische", "Asoziale", "Kriminelle", "Zigeuner", Juden etc.) zu unterwerfen. Kapos und Funktionshaftlinge hatten die SS-Weisungen bei/mit den "Normalhaftlingen" umzusetzen. Trotz der umfassenden Kontrolle gelang es manchen Haftlingen, resilient zu sein und Lucken im KZ-System als Uberlebenschance zu nutzen.

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À propos des auteurs

Regina Fritz ist PostDoc-Assistentin am Historischen Institut der Universität Bern. Von 2004 bis 2017 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig Boltzmann Institut für Historische Sozialwissenschaft (LBIHS). Forschungsschwerpunkte: Geschichte des Nationalsozialismus, Holocaust Studies, ungarische und österreichische Zeitgeschichte, Geschichtspolitik und Erinnerungskulturen, Oral History, Musealisierung.

Alexander Prenninger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann Institute for Digital History (LBIDH) und Lehrbeauftragter am American Institute for Foreign Study, Salzburg Campus. Er war von 1997 bis 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Historische Sozialwissenschaft (LBIHS). Forschungsschwerpunkte: Konzentrationslager und Lagergesellschaft, Deportations- und Evakuierungstransporte, Erinnerungsgeschichte, Oral History und Quantifizierung, historische Netzwerkanalyse.

Gerhard Botz ist Professor emeritus am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Er war o. Prof. für Österreichische Geschichte an der Universität Salzburg (1980-1997) und für Zeitgeschichte an der Universität Wien (1997-2009) sowie Gastprofessor an den Universitäten Minneapolis (MN), Stanford und Paris (EHESS). Er war Gründer und bis 2017 Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Historische Sozialwissenschaft in Salzburg/Wien und u.a. Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats für die Mauthausen-Reform (2001-2004) im BMI. Forschungsschwerpunkte: Zeitgeschichte, Gewaltforschung, autoritäre Systeme, Nationalsozialismus, Methodologie (Quantifizierung, Oral History und Bildanalysen).

Heinrich Berger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann Institute for Digital History in Wien und Lehrbeauftragter am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien. Von 1992 bis 2017 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann-Institut für Historische Sozialwissenschaft (LBIHS). Forschungsschwerpunkte sind Datenmanagement, quantifizierende Methode und E-Learning in der Geschichtswissenschaft, Mikrogeschichte, Sozialgeschichte von Juden in Wien, KZ-Erinnerungen, historische Mobilitätsforschung und biographische Studien.

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