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4° Broschiert. Etat : Gut. 1. Auflage. 95 S. Das Buch ist in gutem, sauberen Zustand. Einband leicht berieben. Abdeckung von selbstklebenden Designelement auf Einband fehlt. Sonst sauberes und wohlerhaltenes Exemplar. ISBN: 9783205986737 Due to new EU packaging regulations, we are currently unable to ship to many EU countries. Shipping to Germany, the Netherlands, Ireland, Finland, and the Baltic states is possible. Deliveries to border-based parcel lockers or cross-border parcel forwarding services remain possible. Shipping to all countries outside the EU also remains possible. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 410. N° de réf. du vendeur 615798
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Broschiert. Etat : Sehr gut. 95 S. : zahlr. Ill. Einband etwas berieben. - Mit "Fernbedienung". - Eva Maria Stadler Here is television, your window on the world -- Thomas Trümmer Fernsehen und die Selbstliquidierung des Medialen -- Television and the Self-Liquidation of the Media -- Klemens Gruber Der fernbediente Zuschauer -- The Remote-controlled Viewer -- Jeff Rian Bewerbungsgespräch -- Job-Interview -- Lynne Joyrich Was das Fernsehen erlaubt: -- TV Melodramen, Postmoderne und Konsumkultur -- All That Television Allows: -- TV Melodrama, Postmodernism and Consumer Culture -- Johann Skocek Schöne Welt, Schönes Spiel -- Beautiful World, Beautiful Game -- Theo Ligthart Fernsehen, Fernbedienung und Fernreise -- Television, Remote Control and Foreign Travel -- Bildteil - Photographs Biographien - Biographies // In die erste Zeit der Reflexion über das neue Informations-und Kommunikationsmedium, also ungefähr zehn Jahre nach der flächendeckenden Versorgung der Haushalte, zumindest der westlichen Welt, am Ende der 60er Jahre, wurde jene Generation hineingeboren, für die Fernsehen keine neue Errungenschaft mehr darstellte sondern vielmehr Bestandteil der Alltagswelt wurde. Aus der fortschrittsgläubigen Haltung der Nachkriegszeit, wurde die Untermauerung kapitalistischer Denkungsarten sowohl in der realen Welt vorgeführt als auch in der elektronischen Welt des Fernsehens. Utopien von einer sauberen Welt ließen modulare Rasterstädte entstehen, wie auch antiseptische Gefüge im medialen Raum. Das Fernsehen war zunächst geprägt vom fließenden Übergang zwischen Öffentlichkeit und Privatheit, vom Besetzen ferner Räume, von der Demokratisierung der Information, sowie der Vermittlung homogener und damit moralisch und politisch korrekter Werte. In der Konstruktion der neuen Wirklichkeiten wurden gesellschaftliche Probleme nahezu ignoriert, um die Vorstellung von einer cleanen Welt aufrechtzuerhalten. Siedlungen und Fernsehprogramme wurden nach möglichst einheitlichen Prinzipien programmiert. Die zunehmende Bedeutung des privaten Raumes seit dem Beginn der 50er Jahre, die sich vor allem in der Ästhetisierung der modernen Häuslichkeit manifestierte, konnte traditionelle Wertvorstellungen mit utopischen Gesellschafstmodellen vereinen. Jenen Argumenten, die in der Anfangseuphorie des neuen Mediums als Motoren einer modernen Gesellschaft gepriesen wurden, stellten Kritiker eine von der technologischen Entwicklung überrollte Wirklichkeit gegenüber. Im Verschwinden der Grenzen zwischen öffentiicherund privater Welt sah man einen Verlust der individuellen Freiheit, im demokratischen Umgang mit Informationen befürchtete man die Verdummung der Zuseher und ihre Verführung durch die Werbung. Mit der Entwicklung des Fernsehens veränderten sich nicht nur die dargebotenen Inhalte, sondern auch die kritischen Positionen. In der Ausprägung unterschiedlicher Haltungen manifestierte sich eine Auseinandersetzung mit dem Medium, die um stets neue Nutzungsweisen perzepieren zu können, von einer sehr offenen Struktur geprägt ist, wenngleich ihr Grundmuster auf traditionelle Formen der Darstellung zurückgreift. Da Formanalysen des Mediums Fernsehen noch keineswegs in dem Ausmaß angestellt wurden, wie z. B. beim Film, werden Untersuchungen zu diesem Thema oft nur geringe Bedeutung beigemessen. Gerade in der näheren Betrachtung der Repräsentationsformen erschließt sich jedoch ein Feld, das die Entwicklung des Fernsehens im gesellschaftlichen Kontext aufzuzeigen vermag. Das Fernsehen arbeitete von Anfang an mit den traditionellen Darstellungsformen des Kinos, mit seiner kontinuierlichen Narrativität in Bild und Schnitt, des Radios mit seiner direkten Ansprache und vor allem auch des Theaters mit der Präsenz des Zuschauers. // Alex Bag, Glenn Brown, Mat Collishaw, Vadim Fishkin, Oliver Hangl, Astrid Hermann, Bernard Joisten, Alix Stewart Lambert, Johannes Schweiger, Georgina Starr, Elise Tak. ISBN 3205986733 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 700. N° de réf. du vendeur 959720
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Vendeur : BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars Lutzer, Wahlstedt, Allemagne
Etat : gut. Erstauflage, EA. In deutscher Sprache. 95 pages. N° de réf. du vendeur BN49980
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