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EA. sehr guter Zustand, 124 S., Pappband, geb., m. OU Es gab offenbar mal Zeiten, da die Frage im Titel noch eine Frage und die Partei noch nicht ebenso phantasie- wie bedeutungslos war. Diese Debatte wurde 93 in Hamburg geführt. Debattenbeiträge von Jürgen Flimm, Peter Glotz, Günter Grass, Oskar Lafontaine, Rudolf Scharping, Rolf Schneider, Günter Verheugen, Roger Willemsen. Gramm 600. N° de réf. du vendeur 84984
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* Umfang/Format: 123 Seiten ; 20 cm * Einbandart und Originalverkaufspreis: fester Pappeinband : DM 18.00 3-353-00996-5 fester Pappeinband : DM 18.00 * Sachgebiet: Politik ; 14 Soziologie, Gesellschaft In den drei Jahren seit der Vereinigung ist der Handlungsbedarf in Deutschland dramatisch gewachsen: politisch, wirtschaftlich, sozial, kulturell. Die Parteien rüsten für das »Superwahljahr 1994«, und die Wähler erwarten Programmangebote, die ihnen Perspektiven zeigen und sie aus der grassierenden Parteienverdrossenheit herauszuholen vermögen. Das Gespräch, der Meinungsstreit, die politische Anforderung und Herausforderung sind unumgänglich - über Parteigrenzen hinweg. Politik verlangt Öffentlichkeit, vor allem wenn die Gesellschaft und die Politik in der Krise sind. Die Chefredakteure der Hamburger Zeitschrift »Die Woche« stellten sich dieser dringenden Aufgabe und luden vier prominente SPD-Politiker und vier engagierter Kritiker der gegenwärtigen Parteilinie zu einer fünfstündigen Debatte. Die Teilveröffentlichung vom 7. Oktober 1993 löste einen Sturm der Empörung aus: Oskar Lafontaine hatte empfohlen, den Zuwachs der Löhne und Renten im Osten zu bremsen, die Steuern auf Spitzeneinkommen anzuheben und die Abgaben auf Erbschaften und Immobilien zu erhöhen. Er leiste, sagten Kritiker aus der eigenen Partei, vor allem ostdeutsche, Wahlhilfe für Helmut Kohl. Aus dessen Reihen wiederum hieß es, die von Lafontaine vorgeschlagenen Belastungen gefährdeten den Aufschwung der deutschen Wirtschaft. Am Gelde hängt, zum Gelde drängt doch alles das offenbarte nicht nur der öffentliche und SPD-interne Krach, sondern auch die Hamburger Debatte selbst. Als Günter Grass und Jürgen Flimm erklärten, sie seien aus der SPD ausgetreten, weil die Parteitagsbeschlüsse zur Asylfrage im Kompromiß mit der CDU aufgegeben worden seien, wurde ihnen das finanzielle Argument entgegengehalten. Die deutsche Einheit, was an ihr vollzogen und was schmerzlich offen an ihr ist, wird ganz in den Schatten der Währungsunion gestellt. Es scheint, als beginne die Langeweile, wenn nicht vom Geld die Rede ist, eine Zeitung merkte sogar spöttisch an, in Hamburg sei »über Gott und die Welt« gesprochen worden, als sei die Welt und Deutschland darin kein notwendiges Thema mehr. Buchschnitt leicht fleckig, sonst ordentlich und gut erhalten * Verlag: Berlin : Verl. Volk und Welt * Bindung: gebundene Ausgabe, N° de réf. du vendeur B00070478
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Vendeur : Antiquariat BücherParadies, Wettin-Löbejün, Allemagne
Hardcover. Etat : Sehr gut. Etat de la jaquette : mit Schutzumschlag. Oktav. 123 Seiten. Gebunden mit Umschlag. gut/sehr gut erhalten. N° de réf. du vendeur 106102
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Etat : Very Good. Very Good condition. Very Good dust jacket. German edition. A copy that may have a few cosmetic defects. May also contain light spine creasing or a few markings such as an owner's name, short gifter's inscription or light stamp. N° de réf. du vendeur O13O-00069
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