Seminar paper from the year 2023 in the subject Computer Sciences - Artificial Intelligence, grade: 2,0, University of Würzburg (Chair of Applied Microeconomics, esp. Human-Machine Interaction), course: Topics in Economics and Ethics of Artificial Intelligence, language: English, abstract: Wenn Algorithmen über Freiheit entscheiden - KI im Gerichtssaal: Künstliche Intelligenz trifft auf Justiz: Können Algorithmen bessere, objektivere Richter sein als Menschen? Diese provokante Frage steht im Mittelpunkt einer eindrucksvollen Analyse, die tief in die ethischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Dimensionen von "Judge AI" eintaucht. Ausgangspunkt ist das umstrittene US-Tool COMPAS - ein algorithmisches System, das Richter bei der Einschätzung der Rückfallwahrscheinlichkeit von Straftätern unterstützen soll. Anhand realer Gerichts- und Verhaltensdaten aus New York (über 1,5 Mio. Fälle) wird untersucht, wie gut maschinelle Vorhersagen funktionieren - und ob sie tatsächlich fairer sind als menschliche Entscheidungen. Die Autorin deckt dabei sowohl technische als auch moralische Spannungsfelder auf: Reproduzieren Algorithmen nur menschliche Vorurteile in digitaler Form? Oder ermöglichen sie durch objektive Datenverarbeitung eine gerechtere Justiz? Besonders brisant: Studien zeigen, dass COMPAS systematisch Afroamerikaner als gefährlicher einstuft als Weiße - bei vergleichbarer Rückfallquote. Ein klarer Verstoß gegen das Gleichheitsgebot? Im Kontrast zur scheinbaren Objektivität von Algorithmen stehen Faktoren wie Empathie, Menschenkenntnis oder situative Flexibilität - all das, was menschliche Richter ausmacht. Und dennoch: KI bietet auch Vorteile - etwa Effizienz, Datenfülle und Fehlerfreiheit bei der Analyse. Ein weiteres zentrales Thema ist die Frage, wie KI den demokratischen Rechtsstaat herausfordert. Was bedeutet es, wenn maschinelles Lernen Gesetzesauslegung beeinflusst? Am Ende steht ein klarer Appell: KI darf Richter*innen nicht ersetzen, sondern nur unterstützen. Ein hybrides Modell - Maschine plus Mensch - könnte der Schlüssel zu einer gerechteren Zukunft der Justiz sein. Diese Arbeit ist ein Muss für alle, die sich mit den Folgen der Digitalisierung für unsere Grundwerte beschäftigen - ob in Rechtswissenschaft, Ethik, Informatik oder Politik. Hochaktuell, tiefgründig und mutig.
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Taschenbuch. Etat : Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Seminar paper from the year 2023 in the subject Computer Sciences - Artificial Intelligence, grade: 2,0, University of Würzburg (Chair of Applied Microeconomics, esp. Human-Machine Interaction), course: Topics in Economics and Ethics of Artificial Intelligence, language: English, abstract: Wenn Algorithmen über Freiheit entscheiden - KI im Gerichtssaal:Künstliche Intelligenz trifft auf Justiz: Können Algorithmen bessere, objektivere Richter sein als Menschen Diese provokante Frage steht im Mittelpunkt einer eindrucksvollen Analyse, die tief in die ethischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Dimensionen von 'Judge AI' eintaucht.Ausgangspunkt ist das umstrittene US-Tool COMPAS - ein algorithmisches System, das Richter bei der Einschätzung der Rückfallwahrscheinlichkeit von Straftätern unterstützen soll. Anhand realer Gerichts- und Verhaltensdaten aus New York (über 1,5 Mio. Fälle) wird untersucht, wie gut maschinelle Vorhersagen funktionieren - und ob sie tatsächlich fairer sind als menschliche Entscheidungen.Die Autorin deckt dabei sowohl technische als auch moralische Spannungsfelder auf: Reproduzieren Algorithmen nur menschliche Vorurteile in digitaler Form Oder ermöglichen sie durch objektive Datenverarbeitung eine gerechtere Justiz Besonders brisant: Studien zeigen, dass COMPAS systematisch Afroamerikaner als gefährlicher einstuft als Weiße - bei vergleichbarer Rückfallquote. Ein klarer Verstoß gegen das Gleichheitsgebot Im Kontrast zur scheinbaren Objektivität von Algorithmen stehen Faktoren wie Empathie, Menschenkenntnis oder situative Flexibilität - all das, was menschliche Richter ausmacht. Und dennoch: KI bietet auch Vorteile - etwa Effizienz, Datenfülle und Fehlerfreiheit bei der Analyse. Ein weiteres zentrales Thema ist die Frage, wie KI den demokratischen Rechtsstaat herausfordert. Was bedeutet es, wenn maschinelles Lernen Gesetzesauslegung beeinflusst Am Ende steht ein klarer Appell: KI darf Richter\*innen nicht ersetzen, sondern nur unterstützen. Ein hybrides Modell - Maschine plus Mensch - könnte der Schlüssel zu einer gerechteren Zukunft der Justiz sein.Diese Arbeit ist ein Muss für alle, die sich mit den Folgen der Digitalisierung für unsere Grundwerte beschäftigen - ob in Rechtswissenschaft, Ethik, Informatik oder Politik. Hochaktuell, tiefgründig und mutig.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 20 pp. Englisch. N° de réf. du vendeur 9783389134764
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Taschenbuch. Etat : Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Seminar paper from the year 2023 in the subject Computer Sciences - Artificial Intelligence, grade: 2,0, University of Würzburg (Chair of Applied Microeconomics, esp. Human-Machine Interaction), course: Topics in Economics and Ethics of Artificial Intelligence, language: English, abstract: Wenn Algorithmen über Freiheit entscheiden - KI im Gerichtssaal:Künstliche Intelligenz trifft auf Justiz: Können Algorithmen bessere, objektivere Richter sein als Menschen Diese provokante Frage steht im Mittelpunkt einer eindrucksvollen Analyse, die tief in die ethischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Dimensionen von 'Judge AI' eintaucht.Ausgangspunkt ist das umstrittene US-Tool COMPAS - ein algorithmisches System, das Richter bei der Einschätzung der Rückfallwahrscheinlichkeit von Straftätern unterstützen soll. Anhand realer Gerichts- und Verhaltensdaten aus New York (über 1,5 Mio. Fälle) wird untersucht, wie gut maschinelle Vorhersagen funktionieren - und ob sie tatsächlich fairer sind als menschliche Entscheidungen.Die Autorin deckt dabei sowohl technische als auch moralische Spannungsfelder auf: Reproduzieren Algorithmen nur menschliche Vorurteile in digitaler Form Oder ermöglichen sie durch objektive Datenverarbeitung eine gerechtere Justiz Besonders brisant: Studien zeigen, dass COMPAS systematisch Afroamerikaner als gefährlicher einstuft als Weiße - bei vergleichbarer Rückfallquote. Ein klarer Verstoß gegen das Gleichheitsgebot Im Kontrast zur scheinbaren Objektivität von Algorithmen stehen Faktoren wie Empathie, Menschenkenntnis oder situative Flexibilität - all das, was menschliche Richter ausmacht. Und dennoch: KI bietet auch Vorteile - etwa Effizienz, Datenfülle und Fehlerfreiheit bei der Analyse. Ein weiteres zentrales Thema ist die Frage, wie KI den demokratischen Rechtsstaat herausfordert. Was bedeutet es, wenn maschinelles Lernen Gesetzesauslegung beeinflusst Am Ende steht ein klarer Appell: KI darf Richter\*innen nicht ersetzen, sondern nur unterstützen. Ein hybrides Modell - Maschine plus Mensch - könnte der Schlüssel zu einer gerechteren Zukunft der Justiz sein.Diese Arbeit ist ein Muss für alle, die sich mit den Folgen der Digitalisierung für unsere Grundwerte beschäftigen - ob in Rechtswissenschaft, Ethik, Informatik oder Politik. Hochaktuell, tiefgründig und mutig. N° de réf. du vendeur 9783389134764
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Taschenbuch. Etat : Neu. Paper on Topics in Economics and Ethics of Artificial Intelligence | What Impact does Artificial Intelligence has on a court's decision, and will it be more fairly and objective than a human judge? | Ronja Boldt | Taschenbuch | Englisch | 2025 | GRIN Verlag | EAN 9783389134764 | Verantwortliche Person für die EU: preigu GmbH & Co. KG, Lengericher Landstr. 19, 49078 Osnabrück, mail[at]preigu[dot]de | Anbieter: preigu Print on Demand. N° de réf. du vendeur 133529561
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