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Egb - Emotionales Gesetzbuch: Dekalog Der Gefuhle. Ein Projekt Der Arbeitsgruppe 'Reprasentation' Der Jungen Akademie an Der Berlin-Brandenburgischen ... Akademie Der Naturforscher Leopoldina - Couverture rigide

 
9783412176044: Egb - Emotionales Gesetzbuch: Dekalog Der Gefuhle. Ein Projekt Der Arbeitsgruppe 'Reprasentation' Der Jungen Akademie an Der Berlin-Brandenburgischen ... Akademie Der Naturforscher Leopoldina

Synopsis

Das Emotionale Gesetzbuch stellt einen Dekalog der Emotionen auf. Manche Gefuhle sind richtig und gross (etwa die Liebe), andere wiederum gelten als falsch, niedrig oder klein (etwa Arger und Peinlichkeit). Auf manche Gefuhle meint man ein Recht zu haben (Eifersucht), andere wie Rache darf man nicht (mehr) ausleben. Das EGB prasentiert sich als kontroverser und vielschichtiger Korpus von Kodifikation und Kommentaren. Die zehn Emotionen des Dekalogs werden zunachst in je einen normativen Satz gefasst, um sodann aus verschiedensten Fachgebieten, u. a. der Medizin, den Neurowissenschaften, den Rechtswissenschaften, der Psychologie, den Literaturwissenschaften, der Philosophie und den Geschichtwissenschaften, kommentiert zu werden - sei es affirmativ, kritisch oder informativ. Die Form eines Kommentars zu einem normativen Text bietet sich an, weil gerade dort der Streit der Meinungen und verschiedenen Sichtweisen angefacht wird. Hierin will das EGB mit seiner Relationierung von Norm und Gefuhl stilbildend wirken. Sein Blick richtet sich nicht, wie so haufig bei interdisziplinaren Anstrengungen, in die Einzeldisziplinen hinein, sondern wird aus diesen heraus auf einen gemeinsamen Gegenstand geworfen.

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À propos des auteurs

Tilmann Walter ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Heidelberg.

Forschungsschwerpunkte: Zelluläre Grundlagen von Lern- und Gedächtnisvorgängen im Säugetiergehirn; 1985-1990 Studium der Biologie in Münster und Tübingen; 1991-1992 Diplomarbeit an den National Institutes for Health (NIH), Bethesda/Maryland (USA) bei Prof. Dr. Josef Rauschecker; 1986-1992 Studienförderung durch die Studienstiftung des deutschen Volkes 1992-1995; Doktorarbeit am MPI für Hirnforschung, Frankfurt am Main, bei Prof. Wolf Singer und am MPI für Psychiatrie, Martinsried, bei Prof. Tobias Bonhoeffer; 1995-1996 Postdoc am MPI für Psychiatrie, Martinsried; 1996 Karl-Heinz Beckurts-Preis für besonderes Engagement in Lehre, Didaktik und in der Anregung von Schülern zu eigenen wissenschaftlichen Arbeiten; 1996-1998 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der pharmazeutischen Firma »Janssen-Cilag«, Neuss; seit 1998 Arbeitsgruppenleiter (Junior Research group leader) am Max-Planck-Institut für Neurobiologie, Martinsried; 2001 Habilitation im Fach Zoologie an der LMU München; 2003 Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft; 2004 Professur in Braunschweig

Forschungsschwerpunkte: Grundlagen des Rechts seit der Entdeckung der Neuen Welt; 1982-1988 Studium der Jurisprudenz in Frankfurt am Main und Paris; 1988 Erstes juristisches Staatsexamen; 1988-1992 Graduiertenkolleg »Mittelalterliche und neuzeitliche Rechtsgeschichte«; 1992-2001 Redakteur der Zeitschrift »Rechtshistorisches Journal«; 1995 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Frankfurt am Main; 1994-1996 Juristischer Vorbereitungsdienst am Landgericht Frankfurt am Main sowie bei Rechtsanwaltskanzleien in New York und Neapel; 1996 Zweites juristisches Staatsexamen; seit 1996 Referent am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main; 1997 Professeur invité an der Ecole des hautes études en sciences sociales in Paris; 1998-1999 Postdoc (DAAD) an der Maison des Sciences de l'Homme in Paris; seit 2000 Mitglied des Beirats des deutsch-französischen Übersetzungsprogramms der Maison des Sciences de l'Homme, Paris; seit 2001 Redakteur der Zeitschrift »Rechtsgeschichte«; 2002 Professeur invité an der Maison des Sciences de l'Homme in Paris; 2003 Habilitation an der Universität Frankfurt am Main, Lehrbefugnis für Neuere Rechtsgeschichte, Rechtstheorie und Rechtsphilosophie; seit 2003 Privatdozent am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Frankfurt am Main

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