Kaum eine Frage der Kulturgeschichte ist kontroverser und leidenschaftlicher diskutiert worden als das Verhältnis von Musik und Gefühl. Und kein Gefühl wurde und wird mehr mit der Musik assoziiert als die Liebe. „If music be the food of love, play on“ aus Shakespeares Twelfth Night ist der wohl berühmteste erste Satz der englischen Literatur. Bereits der überirdischen Schönheit der mittelalterlichen Einstimmigkeit wohnt das subtile Spiel mit der durchlässigen Grenze zwischen Gotteslob und Eros inne. 1000 Jahre später wird die Filmmusik nach klingenden Chiffren des menschlichen Gefühlslebens in all seinen Verästelungen suchen. Damit reichen sich Musik und Liebe in einer mehr als tausendjährig verwobenen Geschichte von Klängen und menschlichen Emotionen, die durch jeweils spezifische Kontexte bedingt sind, die Hand. Bei allen Veränderungen der Ästhetik und Poetik in der enormen kulturhistorischen Spanne zwischen Mittelalter und Gegenwart fragen die sieben Beiträge des Bandes aus unterschiedlichen Perspektiven, wie sich Klingendes und menschliches Fühlen wechselseitig bedingten und bedingen, und dies am Beispiel der Liebe.
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Nina Noeske: Studium in Bonn, Weimar und Jena, Magisterabschluss 2001, Promotion 2005 am musikwissenschaftlichen Institut Weimar-Jena (Musikalische Dekonstruktion. Neue Instrumentalmusik in der DDR, Böhlau 2007), Habilitation 2014 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (Liszts "Faust": Ästhetik - Politik - Diskurs, Böhlau 2017). Berufliche Stationen: 2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Die Neudeutsche Schule‟ (Hochschule für Musik Weimar), 2007–2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungszentrum Musik und Gender (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), 2012 Vertretungsprofessuren in Hannover (HMTM) und Hamburg (Hochschule für Musik und Theater), 2012–2014 Assistenzprofessorin für Musikwissenschaft an der Universität Salzburg. Seit Oktober 2014 Professorin für Musikwissenschaft an der HfMT Hamburg. Matthias Tischer studierte Klarinette bei Ralph Manno, Jan Doormann und Jean François Benda, Musikwissenschaft, Schulmusik, Erziehungswissenschaft, Kunstgeschichte, Philosophie, Germanistik und Soziologie in München, Weimar und Jena. Nach einer Promotion über Inhaltsästhetik in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts habilitierte er sich nach Forschungsaufenthalten in Berlin und Harvard am gemeinsamen Institut der Musikhochschule Weimar und der Universität Jena, wo er neben Lehraufträgen in Berlin, Hannover und Oldenburg als Privatdozent tätig war. Er ist Professor für Ästhetik und Kommunikation an der Hochschule Neubrandenburg. Seit 2016 vertritt er eine Professur für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sein Interesse richtet sich auf die Musikverhältnisse vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart aus historischer, ästhetischer, soziologischer, pädagogischer und medientheoretischer Perspektive.
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Paperback. Etat : new. Paperback. Hardly any question in cultural history has been discussed more controversially and passionately than the relationship between music and emotion. And no emotion has been more associated with music than love. "If music be the food of love, play on" from Shakespeare's Twelfth Night is probably the most famous opening sentence in English literature. The subtle play with the permeable boundary between praise of God and eros is already inherent in the unearthly beauty of the medieval monophony. 1000 years later, film music will search for sounding ciphers of human emotional life in all its ramifications. In this way, music and love shake hands in a history of sounds and human emotions that has been intertwined for more than a thousand years and are conditioned by specific contexts. With all the changes in aesthetics and poetics in the enormous cultural-historical span between the Middle Ages and the present, the seven contributions in the volume ask from different perspectives how sound and human feeling are and are mutually dependent, using the example of love. Bereits der uberirdischen Schonheit der mittelalterlichen Einstimmigkeit wohnt das subtile Spiel mit der durchlassigen Grenze zwischen Gotteslob und Eros inne. 1000 Jahre spater wird die Filmmusik nach klingenden Chiffren des menschlichen Gefuhlslebens in all seinen Verastelungen suchen. Damit reichen sich Musik und Liebe in einer me Shipping may be from multiple locations in the US or from the UK, depending on stock availability. N° de réf. du vendeur 9783412526719
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Taschenbuch. Etat : Neu. Neuware - Kaum eine Frage der Kulturgeschichte ist kontroverser und leidenschaftlicher diskutiert worden als das Verhältnis von Musik und Gefühl. Und kein Gefühl wurde und wird mehr mit der Musik assoziiert als die Liebe. 'If music be the food of love, play on' aus Shakespeares Twelfth Night ist der wohl berühmteste erste Satz der englischen Literatur. Bereits der überirdischen Schönheit der mittelalterlichen Einstimmigkeit wohnt das subtile Spiel mit der durchlässigen Grenze zwischen Gotteslob und Eros inne. 1000 Jahre später wird die Filmmusik nach klingenden Chiffren des menschlichen Gefühlslebens in all seinen Verästelungen suchen. Damit reichen sich Musik und Liebe in einer mehr als tausendjährig verwobenen Geschichte von Klängen und menschlichen Emotionen, die durch jeweils spezifische Kontexte bedingt sind, die Hand. Bei allen Veränderungen der Ästhetik und Poetik in der enormen kulturhistorischen Spanne zwischen Mittelalter und Gegenwart fragen die sieben Beiträge des Bandes aus unterschiedlichen Perspektiven, wie sich Klingendes und menschliches Fühlen wechselseitig bedingten und bedingen, und dies am Beispiel der Liebe. N° de réf. du vendeur 9783412526719
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Taschenbuch. Etat : Neu. Musik und Liebe | Nina Noeske (u. a.) | Taschenbuch | XII | Deutsch | 2022 | Böhlau | EAN 9783412526719 | Verantwortliche Person für die EU: Brill Deutschland GmbH, Wollmarktstr. 115, 33098 Paderborn, productsafety[at]degruyterbrill[dot]com | Anbieter: preigu. N° de réf. du vendeur 122703758
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Paperback. Etat : new. Paperback. Hardly any question in cultural history has been discussed more controversially and passionately than the relationship between music and emotion. And no emotion has been more associated with music than love. "If music be the food of love, play on" from Shakespeare's Twelfth Night is probably the most famous opening sentence in English literature. The subtle play with the permeable boundary between praise of God and eros is already inherent in the unearthly beauty of the medieval monophony. 1000 years later, film music will search for sounding ciphers of human emotional life in all its ramifications. In this way, music and love shake hands in a history of sounds and human emotions that has been intertwined for more than a thousand years and are conditioned by specific contexts. With all the changes in aesthetics and poetics in the enormous cultural-historical span between the Middle Ages and the present, the seven contributions in the volume ask from different perspectives how sound and human feeling are and are mutually dependent, using the example of love. Bereits der uberirdischen Schonheit der mittelalterlichen Einstimmigkeit wohnt das subtile Spiel mit der durchlassigen Grenze zwischen Gotteslob und Eros inne. 1000 Jahre spater wird die Filmmusik nach klingenden Chiffren des menschlichen Gefuhlslebens in all seinen Verastelungen suchen. Damit reichen sich Musik und Liebe in einer me Shipping may be from our Sydney, NSW warehouse or from our UK or US warehouse, depending on stock availability. N° de réf. du vendeur 9783412526719
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