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Herrschen Und (Nicht-)Entscheiden: Politisches Handeln Im Reich Und Ostmitteleuropa Des 12. Jahrhunderts - Couverture rigide

 
9783412530044: Herrschen Und (Nicht-)Entscheiden: Politisches Handeln Im Reich Und Ostmitteleuropa Des 12. Jahrhunderts

Synopsis

Politisches Handeln erscheint uns heute als wesentlich durch Entscheidungen bestimmt. Auf das Mittelalter ist diese Vorstellung jedoch nur begrenzt ubertragbar, denn anders als in der modernen Gesellschaft war in der mittelalterlichen Gesellschaft die strenge Rangordnung eine wesentliche Rahmenbedingung des Entscheidens. Der Rang markierte die soziale Identitat des Einzelnen. Eine Entscheidung des Herrschers war eine konflikttrachtige Angelegenheit, wenn sie an den Rang geknupfte Anspruche bedrohte und deshalb als Ehrverletzung empfunden wurde. Wegen solcher potentiell destabilisierender Folgen bestand Herrschaftsausubung oft genug darin, Entscheidungen zu vermeiden und in der Schwebe zu halten. Der vorliegende Band versammelt Beitrage deutscher, polnischer, tschechischer und ungarischer Historiker, die 2023 in Brno/Brunn verschiedene Facetten herrscherlichen Entscheidens thematisierten.

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À propos des auteurs

Knut Görich ist Inhaber des Lehrstuhls für die Geschichte des Früh- und Hochmittelalters an der Ludwig-Maximilian-Universität München

Martin Wihoda ist Professor für Geschichte des Mittelalters an der Masaryk-Universität Brno

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