Fortunato, Rocco: Nichts als leben. 1. Auflage, Goldmann,, 2001. 21 x 15 cm. 219 S. Taschenbuch. xxx Leseexemplar des Verlags: Erstverkaufstag: 20. August 2001 xxx NEW BOOK xxx Ungelesenes TOP Exemplar. Auch als Geschenk geeignet xxx
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Etat : sehr gut - gebraucht. Taschenbuch 219 S. Sehr guter altersbedingter Zustand, ohne Namenseintrag, Original-Schutzumschlag Zustand: 2, sehr gut - gebraucht, Taschenbuch Goldmann , 2001 219 S. , Nichts als leben, Fortunato, Rocco. N° de réf. du vendeur BU142033
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Etat : gut - gebraucht. Gebundene Ausgabe 219 S. Guter altersbedingter Zustand Namen, Schmitt gestempelt Zustand: 3, gut - gebraucht, Gebundene Ausgabe Goldmann , 2001 219 S. , Nichts als leben, Fortunato, Rocco. N° de réf. du vendeur BU207648
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Etat : Wie neu. 2. Auflage. 219 (5) Seiten. 22 cm. Sehr guter Zustand. Mit dreiunddreissig Jahren haben sie Jesus Christus und mich ans Kreuz geschlagen. Er ist nach drei Tagen wieder auferstanden. Ich muss sterben. Nach und nach." Rocco Fortunato ist ein junger Mann, der sich nie viele Sorgen gemacht hat. Er ist Rockmusiker, singt und spielt Gitarre in einer Heavy-Metal-Band, hat nie viel Geld, aber das macht ihm nichts aus, denn er hat Erfolg bei den Frauen und muss nicht weiter denken als bis zum nächsten Tag. Nicht im Traum wäre er auf die Idee gekommen, dass ihm irgendwann sein Körper den Dienst versagen könnte, doch eines Tages stellt ihm sein Arzt die Diagnose: Nierenversagen. Von heute auf morgen verändert sich Roccos Leben dramatisch, wird bestimmt von den Zwängen seiner Krankheit: Er muss eine strenge Diät einhalten, in regelmässigen Abständen an die Dialysemaschine, und die Karriere als Musiker kann er sich abschminken. Zunächst zeigt sich Rocco unbeeindruckt von der neuen Situation. Was soll's, sagt er sich, ihm tut nichts weh. Klar ist es ärgerlich, wenn man plötzlich für die Packung Spezialnudeln 10.500 Lire hinlegen muss, aber trotzdem: Sie schmecken gar nicht so schlecht. So stellt er sich in die Küche, hört die Stones und wartet, bis das Nudelwasser kocht. "Ich schaff' es einfach nicht, deprimiert zu sein", erklärt er seiner Freundin Tania, die sich mehr Sorgen zu machen scheint als er. Doch dann beginnen die Strapazen der Dialyse: "Der Zauber dauerte genau vier Stunden. Dreimal in der Woche. Also, drei mal vier sind zwölf. Zwölf Stunden in der Woche, multipliziert mit den Wochen, die mir noch blieben. Schlimmer als in der Fabrik oder im Bergwerk, bei der Bank oder beim Militär! Und es war höchst wahrscheinlich, dass die Sache sich hinzog, denn man krepierte ja nicht gleich. Zwölf Stunden die Woche. Alle Wochen eines Lebens." So liegt Rocco alle zwei Tage im Krankenhaus und lässt sich das Blut reinigen. Gemeinsam mit seinen Leidensgenossen erträgt er die Nebenwirkungen der Behandlung - den quälenden Durst, die Hämatome von den ständigen Infusionen - und tauscht mit ihnen Erfahrungen aus. Eines Tages eröffnet ihm ein Mitpatient, dass sich die Behandlung auch auf die Potenz auswirke. "Auch das noch, dachte ich. Ich meine, einem, der schon diese Sache hat, auch das noch zu flüstern. Ich lasse mich nicht leicht umhauen, verdammt noch mal, aber ich hätte euch sehen wollen! Ich tat zuerst so, als würde ich es auf die leichte Schulter nehmen, doch nur ich weiss, wie ich in Wirklichkeit daran zu knabbern hatte." Es gibt auch schöne und unbeschwerte Momente: die Witzeleien mit den anderen Patienten, von denen zwei gute Freunde von Rocco werden; die Besuche seiner Freundin, die sich rührend um ihn kümmert und ihm die schönsten Liebesbriefe schreibt; und irgendwann kommt auch der grosse Moment, auf den er so lange gewartet hat: eine Spenderniere steht zur Verfügung. Nach der Operation geht es Rocco sehr schlecht, denn es gilt nicht nur die Schmerzen zu ertragen, sondern auch die Angst davor, dass sein Organismus die fremde Niere nicht annimmt. Doch nach und nach erholt sich sein Körper, arrangiert sich mit der "Schönen Unbekannten" in seinem Bauch, wie Rocco die neue Niere liebevoll nennt, und seine Freude ist unbändig, als die Hygienevorkehrungen endlich gelockert werden können und er seine Freundin wieder küssen und anfassen darf . Rocco hat noch einmal Glück gehabt, doch für Farini, einen seiner beiden neu gewonnenen Freunde, geht die Sache nicht gut aus. Die Krankheit hat eben auch ein dunkles, tragisches Gesicht, selbst wenn Rocco Fortunato uns dies durch seine unbekümmerte und humorvolle Erzählung manchmal fast vergessen lässt. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 450 Blaues Leinen mit Schutzumschlag. Verlagsfrisches Exemplar. N° de réf. du vendeur 7681
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Etat : Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Keine Beschreibung verfügbar. N° de réf. du vendeur 293941/2
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