Schiller gilt als Klassiker eingemauert in das Gefängnis seiner Überzeitlichkeit. Aber kein anderer ist so sehr Zeitgenosse aller Zeiten gewesen wie er. Er hat die Beben der Französischen Revolution vor ihrem Ausbruch gespürt, hat den Aufstand einer jungen Generation gegen die Welt der Väter inszeniert. Kein anderer hat die Freiheit der Kunst so vehement verteidigt und der bürgerlichen Scheinmoral so sehr ins Gewissen geredet. Für Nietzsche war er ein Moraltrompeter . Aber der Weltbürger, der keinem Fürsten dient , hat wie kaum ein anderer die deutsche Kultur und deren Werte mitgeprägt. Das zeigt dieses Buch an einer Fülle von Beispielen und Überlegungen zu allen Bereichen der Kultur.
Les informations fournies dans la section « Synopsis » peuvent faire référence à une autre édition de ce titre.
Helmut Koopmann, Professor em. für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Augsburg, ist einer der führenden deutschen Schiller- und Thomas Mann-Forscher und hat zu beiden Autoren zahlreiche Publikationen vorgelegt.
Les informations fournies dans la section « A propos du livre » peuvent faire référence à une autre édition de ce titre.
Vendeur : Versandantiquariat Jena, Jena, Allemagne
Hardcover. Etat : neu. OVP TitelSchiller und die Folgen / Helmut Koopmann Person(en)Koopmann, Helmut (Verfasser) Organisation(en)J.-B.-Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl-Ernst-Poeschel-Verlag (Verlag) Ausgabe[1. Auflage] VerlagStuttgart : J.B. Metzler Verlag Zeitliche EinordnungErscheinungsdatum: [2016] Umfang/Format157 Seiten ; 20 cm ISBN/Einband/Preis978-3-476-02650-7 Festeinband : EUR 16.95 (DE), EUR 17.50 (AT), sfr 20.00 (freier Preis) 3-476-02650-7 EAN9783476026507 Sprache(n)Deutsch (ger) SchlagwörterSchiller, Friedrich DDC-Notation831.6 [DDC22ger] Sachgruppe(n)830 Deutsche Literatur Inhalt Friedrich Schiller - Rebell, Weltbürger, Volkslehrer g Das Ende zu Beginn. Schillers Tod und frühe Verklärung 11 Wo Schiller herkam. Und was zunächst aus ihm wurde 13 Freundschaften als Gegenwelten. Der junge Schiller übt sich im Schreiben 17 1781. Weltenbrand in Mannheim: Die Räuber. Darüber ist viel zu sagen 19 Der Flüchtling als Asylant 25 Lobgesang auf die »moralische Anstalt« 28 1783. Experimentelle Theaterarbeit. Die Verschwörung des Fiesko zu Genua 31 1784. Ein Weltuntergang - im bürgerlichen Wohnzimmer. Zwischenspiel: Schiller will mit Zeitschriften Geld verdienen 39 1787. Noch ein Befreiungsversuch - auch er scheitert. Don Kariös 41 Zwischenbilanz: düster 44 Schiller deutet die Geschichte. Sie ist ein »System«. Doch was war mit dem Sündenfall? 46 Schönheitsphilosophie. Am Ende ein Irrweg? 50 Schiller und Goethe: andauerndes Zwiegespräch, anfangs mit einigem Vorbehalt 56 1797. Wie ein Tyrann zum Menschen wird. Schillers Die Bürgschaft und seine Balladen 59 1800. Rebellion und Verrat - um des Friedens willen? Das Riesenwerk des Wallenstein 64 1801. Selbstbestimmung, weiterhin. Maria Stuart 68 1801. (Vielleicht) ein Modeerzeugnis? Die Jungfrau von Orleans 70 1803. Altes und Neues. Die Braut von Messina 72 Schillers späte Zweifel - an Natur, Geschichte und Fortschrittsglauben 74 1804. Aber am Ende doch noch einmal Heldisches. Wilhelm Teil 77 Was hat es mit der Weimarer Klassik denn nun auf sich? 80 Das Ende der »Klassik«: Schillers Tod 82 Die Folgen 83 Auch Schillers Leben wurde beschrieben. Schon bald 89 Ein Genie, gewiß - aber doch eines mit Fehlern. Die Romantiker kritisieren Schiller 91 Mehr Kritik, auch von der jüngeren liberalen Generation 95 »Von Ihnen dependir? ich unüberwindlich.« - Eine unbequeme Schülerschaft: Friedrich Hölderlin 98 Schwierige Gefolgschaft, mit Korrekturen: Heinrich von Kleist 100 Vom Gefolgsmann zum Abtrünnigen: Büchner und der sogenannte »Idealismus«. Mit (einem mißverstande- nen) Schiller gegen Schiller 102 Aber Schiller lebt weiter. Im Volk und auch sonst 105 1859: Alle Welt feiert Schiller. Doch Obrigkeit und Klerus bleiben mißtrauisch 108 Die Schiller-Feiern 1905. Jetzt spricht vor allem die Sozialdemokratie 113 Gegenwind. Schiller-Parodien, schon sehr früh 117 Der Einspruch Nietzsches. Schillers Moral- trompeterei 120 Auch die Naturalisten mögen Schiller nicht. Aber Thomas Mann und andere schon 123 Der Dichter als Führer? Eine fragwürdige Huldigung 126 Bert Brecht kann wenig mit dem Klassiker Schiller anfangen 128 Schiller - auch in der Musik (fast) allgegenwärtig 132 Schiller im Ausland: ebenfalls ein Triumphzug 135 Was die Nazis mit Schiller anstellten - und was er ihnen (vermeintlich) zu sagen hatte 139 Ein Aus für Schiller nach 1945? 147 Neue Einsprüche. Gegen die ewigen Werte und den überkommenen Schiller 151 Und was machte die Bühne mit Schiller - und aus seinen Dramen? 153 Literatur 155 In deutscher Sprache. 152 Seiten Hauptinhalt, 8 Seiten vor dem Hauptinhalt pages. 190 mm × 127 mm. N° de réf. du vendeur 261083
Quantité disponible : 1 disponible(s)
Vendeur : medimops, Berlin, Allemagne
Etat : very good. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages. N° de réf. du vendeur M03476026507-V
Quantité disponible : 4 disponible(s)
Vendeur : medimops, Berlin, Allemagne
Etat : as new. Wie neu/Like new. N° de réf. du vendeur M03476026507-N
Quantité disponible : 2 disponible(s)
Vendeur : philobuch antiquariat susanne mayr, Friedberg, Allemagne
Erste Auflage, 8°, 157 S., illustr. Papp-Einband gebunden Sehr schönes Exemplar. 350 g gr. N° de réf. du vendeur Bestellnr. 09099
Quantité disponible : 1 disponible(s)
Vendeur : Studibuch, Stuttgart, Allemagne
hardcover. Etat : Sehr gut. 160 Seiten; 9783476026507.2 Gewicht in Gramm: 500. N° de réf. du vendeur 1101382
Quantité disponible : 1 disponible(s)