Mit dem Theater wollte sich das deutsche Bildungsbürgertum des späten 18. Jahrhunderts unterhalten und zugleich moralisch belehren. Wichtig war die Abgrenzung von der höfischen Kultur des repräsentativen Festes wie von den Spektakeln der Volkskultur und den militärischen Festen der französischen Republik. Bei der Suche nach eigenen, bürgerlichen Repräsentationsformen wurde dem Theater häufig die Funktion eines anderen Festes zugeschrieben. Dieses sollte sich selbst reflektieren und dadurch eine kritische Öffentlichkeit in einem besonderen, vom Alltag verschiedenen Ereignis hervorbringen. Eine wirkliche Überschreitung hat sich die bürgerliche Gesellschaft im Theater aber stets versagt. Diese Ambivalenz wird in der vorliegenden Studie erstmals umfassend herausgearbeitet und analysiert, auch im Hinblick auf die heute wieder akute Frage nach dem Ort des Theaters in der Gesellschaft.
Les informations fournies dans la section « Synopsis » peuvent faire référence à une autre édition de ce titre.
Mit dem Theater wollte sich das deutsche Bildungsbürgertum des späten 18. Jahrhunderts unterhalten und zugleich moralisch belehren. Wichtig war die Abgrenzung von der höfischen Kultur des repräsentativen Festes wie von den Spektakeln der Volkskultur und den militärischen Festen der französischen Republik. Bei der Suche nach eigenen, bürgerlichen Repräsentationsformen wurde dem Theater häufig die Funktion eines anderen Festes zugeschrieben. Dieses sollte sich selbst reflektieren und dadurch eine kritische Öffentlichkeit in einem besonderen, vom Alltag verschiedenen Ereignis hervorbringen. Eine wirkliche Überschreitung hat sich die bürgerliche Gesellschaft im Theater aber stets versagt. Diese Ambivalenz wird in der vorliegenden Studie erstmals umfassend herausgearbeitet und analysiert, auch im Hinblick auf die heute wieder akute Frage nach dem Ort des Theaters in der Gesellschaft.
Les informations fournies dans la section « A propos du livre » peuvent faire référence à une autre édition de ce titre.
Vendeur : moluna, Greven, Allemagne
Etat : New. Theater und OeffentlichkeitMit dem Theater wollte sich das deutsche Bildungsbuergertum des spaeten 18. Jahrhunderts unterhalten und zugleich moralisch belehren. Wichtig war die Abgrenzung von der hoefischen Kultur des repraesentativen Festes wie von den Spek. N° de réf. du vendeur 128136957
Quantité disponible : Plus de 20 disponibles
Vendeur : AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Allemagne
Buch. Etat : Neu. Neuware - Mit dem Theater wollte sich das deutsche Bildungsbürgertum des späten 18. Jahrhunderts unterhalten und zugleich moralisch belehren. Wichtig war die Abgrenzung von der höfischen Kultur des repräsentativen Festes wie von den Spektakeln der Volkskultur und den militärischen Festen der französischen Republik. Bei der Suche nach eigenen, bürgerlichen Repräsentationsformen wurde dem Theater häufig die Funktion eines anderen Festes zugeschrieben. Dieses sollte sich selbst reflektieren und dadurch eine kritische Öffentlichkeit in einem besonderen, vom Alltag verschiedenen Ereignis hervorbringen. Eine wirkliche Überschreitung hat sich die bürgerliche Gesellschaft im Theater aber stets versagt. Diese Ambivalenz wird in der vorliegenden Studie erstmals umfassend herausgearbeitet und analysiert, auch im Hinblick auf die heute wieder akute Frage nach dem Ort des Theaters in der Gesellschaft. N° de réf. du vendeur 9783593387758
Quantité disponible : 2 disponible(s)
Vendeur : preigu, Osnabrück, Allemagne
Buch. Etat : Neu. Das andere Fest | Theater und Öffentlichkeit um 1800 | Patrick Primavesi | Buch | 587 S. | Deutsch | 2008 | Campus Verlag | EAN 9783593387758 | Verantwortliche Person für die EU: Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG, Werderstr. 10, 69469 Weinheim, info[at]campus[dot]de | Anbieter: preigu. N° de réf. du vendeur 101812859
Quantité disponible : 1 disponible(s)