Essay aus dem Jahr 1989 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: keine, , Veranstaltung: In: Protokoll 14 (1989) 44-62, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage muss gestellt werden, wie weit das Prinzip der Aussparung getrieben werden kann bzw. wie ausgedehnt die Unbestimmtheitsstellen sein dürfen, ohne dass wir verunsichert werden, weil wir uns vom Dichter im Stich gelassen fühlen. Wollen wir beliebig viel Freiheit? Sind etwa die "offensten" Texte die besten? Oder erwarten wir vom Autor, dass er uns wenigstens so weit leitet, dass sich nicht jeder Leser seinen eigenen Reim aus einem Text machen muss? Wollen wir nicht beim Lesen eines Textes von der Voraussetzung ausgehen, dass wenigstens in großen Umrissen andere Leser den gleichen Sinn aus ihm entnehmen können (und voraussichtlich werden)? Wollen wir vielleicht bei "lyrischen" Texten (was immer das ist) sogar manchmal das Erlebnis einer Gemeinschaft von gleichempfindenden potentiellen Lesern haben, wofür wiederum zuerst gleiches Verständnis des Textes Voraussetzung ist?
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Wolfgang Victor Ruttkowski, Jahrgang 1935, war nach einem Studium der Germanistik, Geschichte, Theaterwissenschaft, Psychologie und Sprechkunde viele Jahre als Professor in Canada, den USA und Japan tätig. Seit 2003 lebt er emeritiert in Kyoto. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Ästhetik, Literaturtheorie und -didaktik, Gattungspoetik, Psychologie und Kunstpsychologie. In diesen Gebieten veröffentlichte Ruttkowski zahlreiche Bücher und Essays.
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Taschenbuch. Etat : Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Essay aus dem Jahr 1989 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: keine, , Veranstaltung: In: Protokoll 14 (1989) 44-62, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage muss gestellt werden, wie weit das Prinzip der Aussparung getrieben werden kann bzw. wie ausgedehnt die Unbestimmtheitsstellen sein dürfen, ohne dass wir verunsichert werden, weil wir uns vom Dichter im Stich gelassen fühlen. Wollen wir beliebig viel Freiheit Sind etwa die 'offensten' Texte die besten Oder erwarten wir vom Autor, dass er uns wenigstens so weit leitet, dass sich nicht jeder Leser seinen eigenen Reim aus einem Text machen muss Wollen wir nicht beim Lesen eines Textes von der Voraussetzung ausgehen, dass wenigstens in großen Umrissen andere Leser den gleichen Sinn aus ihm entnehmen können (und voraussichtlich werden) Wollen wir vielleicht bei 'lyrischen' Texten (was immer das ist) sogar manchmal das Erlebnis einer Gemeinschaft von gleichempfindenden potentiellen Lesern haben, wofür wiederum zuerst gleiches Verständnis des Textes Voraussetzung ist 28 pp. Deutsch. N° de réf. du vendeur 9783638893954
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Taschenbuch. Etat : Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Essay aus dem Jahr 1989 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: keine, , Veranstaltung: In: Protokoll 14 (1989) 44-62, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage muss gestellt werden, wie weit das Prinzip der Aussparung getrieben werden kann bzw. wie ausgedehnt die Unbestimmtheitsstellen sein dürfen, ohne dass wir verunsichert werden, weil wir uns vom Dichter im Stich gelassen fühlen. Wollen wir beliebig viel Freiheit Sind etwa die 'offensten' Texte die besten Oder erwarten wir vom Autor, dass er uns wenigstens so weit leitet, dass sich nicht jeder Leser seinen eigenen Reim aus einem Text machen muss Wollen wir nicht beim Lesen eines Textes von der Voraussetzung ausgehen, dass wenigstens in großen Umrissen andere Leser den gleichen Sinn aus ihm entnehmen können (und voraussichtlich werden) Wollen wir vielleicht bei 'lyrischen' Texten (was immer das ist) sogar manchmal das Erlebnis einer Gemeinschaft von gleichempfindenden potentiellen Lesern haben, wofür wiederum zuerst gleiches Verständnis des Textes Voraussetzung ist Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 28 pp. Deutsch. N° de réf. du vendeur 9783638893954
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Taschenbuch. Etat : Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Essay aus dem Jahr 1989 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: keine, , Veranstaltung: In: Protokoll 14 (1989) 44-62, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage muss gestellt werden, wie weit das Prinzip der Aussparung getrieben werden kann bzw. wie ausgedehnt die Unbestimmtheitsstellen sein dürfen, ohne dass wir verunsichert werden, weil wir uns vom Dichter im Stich gelassen fühlen. Wollen wir beliebig viel Freiheit Sind etwa die 'offensten' Texte die besten Oder erwarten wir vom Autor, dass er uns wenigstens so weit leitet, dass sich nicht jeder Leser seinen eigenen Reim aus einem Text machen muss Wollen wir nicht beim Lesen eines Textes von der Voraussetzung ausgehen, dass wenigstens in großen Umrissen andere Leser den gleichen Sinn aus ihm entnehmen können (und voraussichtlich werden) Wollen wir vielleicht bei 'lyrischen' Texten (was immer das ist) sogar manchmal das Erlebnis einer Gemeinschaft von gleichempfindenden potentiellen Lesern haben, wofür wiederum zuerst gleiches Verständnis des Textes Voraussetzung ist. N° de réf. du vendeur 9783638893954
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Taschenbuch. Etat : Neu. Das Problem der Konkreten Poesie | Wolfgang Ruttkowski | Taschenbuch | 28 S. | Deutsch | 2008 | GRIN Verlag | EAN 9783638893954 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu. N° de réf. du vendeur 101877632
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Etat : Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Essay aus dem Jahr 1989 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: keine, , Veranstaltung: In: Protokoll 14 (1989) 44-62, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage muss gestellt werden, wie weit das Prinzip der Aussparung getrieben werden kann bzw. wie ausgedehnt die Unbestimmtheitsstellen sein dürfen, ohne dass wir verunsichert werden, weil wir uns vom Dichter im Stich gelassen fühlen. Wollen wir beliebig viel Freiheit? Sind etwa die "offensten" Texte die besten? Oder erwarten wir vom Autor, dass er uns wenigstens so weit leitet, dass sich nicht jeder Leser seinen eigenen Reim aus einem Text machen muss? Wollen wir nicht beim Lesen eines Textes von der Voraussetzung ausgehen, dass wenigstens in großen Umrissen andere Leser den gleichen Sinn aus ihm entnehmen können (und voraussichtlich werden)? Wollen wir vielleicht bei "lyrischen" Texten (was immer das ist) sogar manchmal das Erlebnis einer Gemeinschaft von gleichempfindenden potentiellen Lesern haben, wofür wiederum zuerst gleiches Verständnis des Textes Voraussetzung ist? N° de réf. du vendeur 4168266/2
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