Dieser Band über evolutionäre Ansätze für wirtschaftliche Entwicklung und Wachstum ist ein Mitglied einer Familie von Sonderbänden, die Springer kürzlich auf Evolu tionary Economics veröffentlicht hat. Das vorliegende Band hat ausgezeichnete Vorgänger. Es gibt einen Sonderband zum Thema "Evolution in Märkten und Institutionen", herausgegeben von Ulrich Witt, und einen weiteren über "Evolutionäre und neoklassizistische Perspektiven auf Marktstruktur und Wirtschaftswachstum", herausgegeben von Yannis Katsoulacos. Und es gibt noch mehr in der Pipeline. Die bereits veröffentlichten Bände spiegeln die breit gefächerten Interessen der evolu tionären Ökonomen wider und widmen sich innerhalb des abgegrenzten Umfangs den wichtigsten Forschungsbereichen der Disziplin. Die redaktionelle Absicht hinter dem Wagnis der Sonderbände war es, einige der Forschungsbereiche zu bündeln, um den Problemfokus zu schärfen und Forschungssynergien in großen Forschungsfeldern zu generieren. Wir können ein Forschungsfeld etwas offensichtlich anhand seiner Forschungsthemen definieren. Für den vorliegenden Zweck möchten wir jedoch die von Evolutionsökonomen durchgeführte Forschung so verstehen, dass sie entweder zu einem Forschungsgebiet gehört, das in seiner Problemperspektive von der neoklassizistischen Ökonomie inspiriert ist oder zu einem, das es nicht ist. Schon der Erfolg der Kritik des neoklassizistischen Paradigmas beruhte auf einer Beschäftigung mit seinem Forschungsumfang und seinen Fragen. Die evolutionäre Ökonomie hat in herausfordernden großen neoklassischen Ständen hervorragende Ergebnisse erzielt, und die neoklassizistische Ökonomie wird in Zukunft möglicherweise nie ganz dieselbe sein.
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