Dieses Buch präsentiert eine systemtheoretische Grundlage der Theorie der Preisbildung und Produktion. Es wird gezeigt, dass die Systemtheorie einen gemeinsamen Rahmen für eine Vielzahl scheinbar unterschiedlicher Ansätze in diesem Bereich darstellt. Der Autor kann zeigen, dass die traditionelle Walrasianische Theorie intertemporal inkonsistent ist, während die Systeme des intertemporalen Gleichgewichts, sowohl neo-klassisch als auch neoricardian, nur verschiedene Aspekte derselben zugrunde liegenden Struktur hervorheben, unabhängig von ihren rivalisierenden Ansprüchen an die Allgemeinheit. Die vom Autor verwendete Methode erweist sich auch in einer Vielzahl von Anwendungen, z. Input-Output-Theorie, die Einbeziehung von dauerhaftem Kapital und die Analyse der marxistischen Theorie. Auch Probleme der empirischen Analyse und der Kontrolle werden kurz diskutiert. Anpassungsprozesse sind sowohl für Querschnittsdaten als auch für Zeitreihenbeobachtungen unterschiedlicher Periodenlänge vorgesehen. Was die Kontrolle betrifft, so wird gezeigt, dass die Kontrolle über die Wirtschaft durch den Preismechanismus entgegen der konventionellen Sicht eher unsicher und unvollständig wird, wenn sie aus einer durchaus dynamischen Sicht analysiert wird. Eine bahnbrechende Studie, die sowohl für Lehrer als auch Forscher in den Bereichen Wirtschaftsdynamik, Input-Output-Theorie und allgemeines Gleichgewicht unverzichtbar ist.
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