Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Fachkommunikation, Sprache, Note: 1,4, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Insitut für Deutsche Philologie), Veranstaltung: Hauptseminar: Sprache und Identität, Sprache: Deutsch, Abstract: Die nachfolgende Arbeit geht der Frage nach, inwieweit soziale Medien und soziale Netwerke manipulierend in das Leben der Menschen eingreifen, und versucht speziell den Einfluss dieser Medien bei der Identitätsbildung herauszuarbeiten. Das gesellschaftliche Leben des 21. Jahrhunderts hat sich in Relation zu vorherigen Jahrhunderten rasant entwickelt. Durch die gravierenden Veränderungen der Technologien werden diese Tendenz fortgesetzt und unser Leben dramatisch beeinflusst. Neben vielen anderen Bereichen sind vor allem die virtuelle Kommunikation und damit auch die Vernetzung von Menschen als Individuen bis hin zu ganzen Metasystemen wie Organisationen und Unternehmen betroffen. Beeinflusst wird ein jeder von uns, die Frage ist jedoch, ob dies in Maßen erfolgt, frei nach der nikomachischen Ethik, und ob und inwieweit wir es zulassen; schließlich sollte gemäß der Charta der Menschenrechte ein jeder frei entscheiden dürfen, sein eigenes Schicksal zu bestimmen. Doch was tun, wenn man gar nicht merkt, dass man manipuliert wird? Wie kann man sich gegen etwas wehren, was man gar nicht erkennt und oftmals als schleichender Prozess vonstattengeht? Nehmen wir an, wir leben in einer Welt, in der weltweit vernetzte Systeme in der Lage sind, in das Leben von Millionen von Menschen einzugreifen, ohne deren Wissen; dass diese Systeme in der Lage sind, nicht nur das Alter und den Beruf von Individuen, sondern auch deren persönliche Neigungen, die Familienverhältnisse und schließlich sogar ihre sexuellen Vorlieben zu ermitteln. Und nehmen wir schließlich an, dass dies nicht einmal illegal ist, weil wir unser Einverständnis dazu geben, dass all dies passieren darf; dass Unternehmen und Organisationen in der Lage sind, ganze Staatssysteme zu kippen und tausende von Menschen ohne deren Kenntnis zu beeinflussen. Müssen wir es überhaupt noch annehmen?
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Fachkommunikation, Sprache, Note: 1,4, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Insitut für Deutsche Philologie), Veranstaltung: Hauptseminar: Sprache und Identität, Sprache: Deutsch, Abstract: Die nachfolgende Arbeit geht der Frage nach, inwieweit soziale Medien und soziale Netwerke manipulierend in das Leben der Menschen eingreifen, und versucht speziell den Einfluss dieser Medien bei der Identitätsbildung herauszuarbeiten. Das gesellschaftliche Leben des 21. Jahrhunderts hat sich in Relation zu vorherigen Jahrhunderten rasant entwickelt. Durch die gravierenden Veränderungen der Technologien werden diese Tendenz fortgesetzt und unser Leben dramatisch beeinflusst. Neben vielen anderen Bereichen sind vor allem die virtuelle Kommunikation und damit auch die Vernetzung von Menschen als Individuen bis hin zu ganzen Metasystemen wie Organisationen und Unternehmen betroffen. Beeinflusst wird ein jeder von uns, die Frage ist jedoch, ob dies in Maßen erfolgt, frei nach der nikomachischen Ethik, und ob und inwieweit wir es zulassen; schließlich sollte gemäß der Charta der Menschenrechte ein jeder frei entscheiden dürfen, sein eigenes Schicksal zu bestimmen. Doch was tun, wenn man gar nicht merkt, dass man manipuliert wird? Wie kann man sich gegen etwas wehren, was man gar nicht erkennt und oftmals als schleichender Prozess vonstattengeht? Nehmen wir an, wir leben in einer Welt, in der weltweit vernetzte Systeme in der Lage sind, in das Leben von Millionen von Menschen einzugreifen, ohne deren Wissen; dass diese Systeme in der Lage sind, nicht nur das Alter und den Beruf von Individuen, sondern auch deren persönliche Neigungen, die Familienverhältnisse und schließlich sogar ihre sexuellen Vorlieben zu ermitteln. Und nehmen wir schließlich an, dass dies nicht einmal illegal ist, weil wir unser Einverständnis dazu geben, dass all dies passieren darf; dass Unternehmen und Organisationen in der Lage sind, ganze Staatssysteme zu kippen und tausende von Menschen ohne deren Kenntnis zu beeinflussen. Müssen wir es überhaupt noch annehmen?
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Taschenbuch. Etat : Neu. Neue Potentiale durch die virtuelle Welt. Social Networks und die Gefahr der Massenmanipulation | Stefan Lukas | Taschenbuch | 32 S. | Deutsch | 2019 | GRIN Verlag | EAN 9783668955707 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu Print on Demand. N° de réf. du vendeur 116947371
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