Mit der Entdeckung des Siedlungsschwerpunkts Scheraba wird die Westgrenze der Hofra-Oasenkette im südlichen Fezzan nach Westen bis ins Wadi Berdschudsch vorgeschoben. Die große Zahl der lokalisierten Gsur und anderen Siedlungen erstreckt sich über eine Zeitspanne von deutlich mehr als 1000 Jahre bis zum Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts. Kaum ein anderes Siedlungsgebiet im Fezzan enthält auf so kleiner Fläche eine derartige Fülle unterschiedlicher Siedlungsreste und ist außerdem ungestört durch moderne Siedlungen, Pflanzungen, Straßen und Pisten geblieben. Unbekannt sind bisher auch die mehr als 4000 Grabbauten und anderen Steinsetzungen in der Region. Da das Gebiet bis heute nicht systematisch und auch längst nicht flächendeckend untersucht wurde, ist die Liste der Fundorte unvollständig. Das Alter der Grabbauten reicht vom Neolithikum bis in die Gegenwart. Die meisten der älteren Gräber scheinen, wie im Fezzan üblich, schon vor langer Zeit ausgeraubt worden zu sein. Unter den Steinsetzungen befinden sich eine Reihe von befestigten Fluchtburgen auf engstem Raum sowie Mehrfach-U-Formen mit Vorbauten, die bisher ohne Beispiel sind. Werner Nöther hatte sich mit diesem bisher kaum bekannten Siedlungsschwerpunkt intensiv auseinandergesetzt und mit dieser Publikation wurde eine Grundlage geschaffen, die einer zukünftigen intensiven archäologischen Erforschung sehr hilfreich sein könnte.
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Dr. Werner Nöther (1943 - 2012 ) war Wüsten-Enthusiast, untersuchte in der Sahara viele Fragen zu Geschichte, Archäologie und Prähistorie; engagierte sich zuletzt während der Geiselnahmen in der algerischen Wüste 2003.
Mit der Entdeckung des Siedlungsschwerpunkts Scheraba wird die Westgrenze der Hofra-Oasenkette im südlichen Fezzan nach Westen bis ins Wadi Berdschudsch vorgeschoben. Die große Zahl der lokalisierten Gsur und anderen Siedlungen erstreckt sich über eine Zeitspanne von deutlich mehr als 1000 Jahre bis zum Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts. Kaum ein anderes Siedlungsgebiet im Fezzan enthält auf so kleiner Fläche eine derartige Fülle unterschiedlicher Siedlungsreste und ist außerdem ungestört durch moderne Siedlungen, Pflanzungen, Straßen und Pisten geblieben. Unbekannt sind bisher auch die mehr als 4000 Grabbauten und anderen Steinsetzungen in der Region. Da das Gebiet bis heute nicht systematisch und auch längst nicht flächendeckend untersucht wurde, ist die Liste der Fundorte unvollständig. Das Alter der Grabbauten reicht vom Neolithikum bis in die Gegenwart. Die meisten der älteren Gräber scheinen, wie im Fezzan üblich, schon vor langer Zeit ausgeraubt worden zu sein. Unter den Steinsetzungen befinden sich eine Reihe von befestigten Fluchtburgen auf engstem Raum sowie Mehrfach-U-Formen mit Vorbauten, die bisher ohne Beispiel sind. Werner Nöther hatte sich mit diesem bisher kaum bekannten Siedlungsschwerpunkt intensiv auseinandergesetzt und mit dieser Publikation wurde eine Grundlage geschaffen, die einer zukünftigen intensiven archäologischen Erforschung sehr hilfreich sein könnte.
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Taschenbuch. Etat : Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Mit der Entdeckung des Siedlungsschwerpunkts Scheraba wird die Westgrenze der Hofra-Oasenkette im südlichen Fezzan nach Westen bis ins Wadi Berdschudsch vorgeschoben. Die große Zahl der lokalisierten Gsur und anderen Siedlungen erstreckt sich über eine Zeitspanne von deutlich mehr als 1000 Jahre bis zum Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts.Kaum ein anderes Siedlungsgebiet im Fezzan enthält auf so kleiner Fläche eine derartige Fülle unterschiedlicher Siedlungsreste und ist außerdem ungestört durch moderne Siedlungen, Pflanzungen, Straßen und Pisten geblieben. Unbekannt sind bisher auch die mehr als 4000 Grabbauten und anderen Steinsetzungen in der Region.Da das Gebiet bis heute nicht systematisch und auch längst nichtflächendeckend untersucht wurde, ist die Liste der Fundorte unvollständig. Das Alter der Grabbauten reicht vom Neolithikum bis in die Gegenwart. Die meisten der älteren Gräber scheinen, wie im Fezzan üblich, schon vor langer Zeit ausgeraubt worden zu sein. Unter den Steinsetzungen befinden sich eine Reihe von befestigten Fluchtburgen auf engstem Raum sowie Mehrfach-U-Formen mit Vorbauten, die bisher ohne Beispiel sind.Werner Nöther hatte sich mit diesem bisher kaum bekannten Siedlungsschwerpunkt intensiv auseinandergesetzt und mit dieser Publikation wurde eine Grundlage geschaffen, die einer zukünftigen intensiven archäologischen Erforschung sehr hilfreich sein könnte. 76 pp. Deutsch. N° de réf. du vendeur 9783751955355
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Taschenbuch. Etat : Neu. Forschungen und Entdeckungen bei Hassi Scheraba | Entdeckung eines ehemaligen Siedlungsschwerpunktes, zahlreicher Nekropolen und Steinsetzungen im südlichen Fezzan (Libyen) | Werner Nöther (u. a.) | Taschenbuch | 76 S. | Deutsch | 2020 | Books on Demand GmbH | EAN 9783751955355 | Verantwortliche Person für die EU: BoD - Books on Demand, In de Tarpen 42, 22848 Norderstedt, info[at]bod[dot]de | Anbieter: preigu Print on Demand. N° de réf. du vendeur 118988795
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