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Was bleibt: Es ist nicht schlimm, Alkoholikerin zu sein. Es ist nur schlimm, was es mit mir macht. - Couverture souple

Singer, Marla

 
9783759783714: Was bleibt: Es ist nicht schlimm, Alkoholikerin zu sein. Es ist nur schlimm, was es mit mir macht.

Synopsis

Zwölf Jahre abstinent - eine Frau erzählt vom Leben nach dem Trinken. Marla Singer erzählt nicht von Sucht als abstraktem Begriff, sondern von dem, was Alkoholabhängigkeit mit einem Menschen macht - und was bleibt, wenn das Trinken aufhört. Geboren 1975 und aufgewachsen auf der Halbinsel Höri, führt ihr Weg später nach Freiburg im Breisgau. Dort setzt sich ihre Suchtgeschichte fort, begleitet von Rückschlägen, Depressionen, Armut, schwierigen Beziehungen und dem täglichen Kampf, sich selbst auszuhalten. Dieses Buch ist ein persönlicher Erfahrungsbericht über Alkoholsucht, Abstinenz, Gewaltverarbeitung und das Ringen um einen Platz in der Gesellschaft. Es erzählt von der Unfähigkeit, anzukommen, vom Fallen und Wiederaufstehen, von Einsamkeit, Scham und Überleben. Im Zentrum steht nicht die Zeit des Trinkens allein, sondern die Zeit danach: zwölf Jahre Abstinenz, in denen die Vergangenheit nicht verschwindet, aber neu betrachtet werden kann. Marla Singer schreibt mit schonungsloser Offenheit über eine gewaltvolle Kindheit, seelische Verletzungen, Depressionen und den langen Weg in ein selbstbestimmteres Leben. Ihre Geschichte ist roh, direkt und verletzlich - zugleich getragen von Trotz, Würde und dem Wunsch, nicht aufzugeben. Die Autorin spricht aus eigener Erfahrung. Gerade dadurch entsteht ein authentischer Blick auf Sucht, psychische Belastung und Selbstbefreiung, der Betroffene, Angehörige und interessierte Leser*innen gleichermaßen erreichen kann. Ein Buch für Menschen, die verstehen möchten, was es bedeutet, aus der Finsternis weiterzugehen - ohne Heilsversprechen, aber mit einer Stimme, die bleibt.

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À propos de l'auteur

Marla Singer wurde 1975 geboren und wuchs auf der Halbinsel Höri auf. In ihrem Debüt "Was bleibt" schreibt sie offen über Alkoholsucht, Abstinenz, Depression, Gewaltverarbeitung und den langen Weg zu Selbstbestimmung. Ihre Texte sind geprägt von persönlicher Erfahrung, emotionaler Direktheit und dem unbeirrbaren Willen, auch nach schweren Rückschlägen weiterzugehen.

À propos de la quatrième de couverture

Es ist nicht schlimm, Alkoholikerin zu sein. Es ist nur schlimm, was es mit mir macht. Ich erzähle über die Zeit nach dem Trinken. Heute bin ich seit 11 Jahren abstinent. Ich spreche darüber was es mit mir macht, was es mit meinem Umfeld macht. Es geht um die Unfähigkeit, in der Gesellschaft einen Platz zu finden, zu scheitern, zu fallen und immer wieder aufzustehen - solange es geht. Es ist eine Reise ohne Ziel. Es ist eine Reise zum Wesentlichen. Es ist eine Reise zu mir selbst. Es ist eine Reise zu allem oder nichts.

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