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9783796526725: Riehen: Ein Portrait

Synopsis

'Denn nur wer seine eigene Vergangenheit kennt, kann seine Gegenwart gut gestalten und sich auf seine Zukunft verantwortlich einstellen.' Dieser bekannte und vielfach auch abgewandelte Merkspruch des spanisch-amerikanischen Schriftstellers und Philosophen George de Santayana mag auch als Leitsatz zum vorliegenden neuen Buch Riehen. Ein Portrait gelten. Riehen ist eine von drei Gemeinden im Kanton Basel-Stadt. Ein Ort wie viele andere in der Schweiz. Und doch ein besonderer Ort. Das vorliegende Portrait nimmt Riehens Eigenarten in den Blick: seine Grenzlage, seine pietistische Tradition, seine Bedeutung als Wohn- und Arbeitsort, seine Beziehungen zu den Nachbargemeinden im Spannungsfeld zwischen Abhangigkeit und Abgrenzung. Neben Politik, Wirtschaft, Natur- und Siedlungsraumen sind vor allem Geschichten von Frauen und Mannern von Interesse, die in Riehen leben und gelebt haben. Sie trugen mit dazu bei, dass die Gemeinde zu dem wurde, was sie heute ist. Die Gemeinde teilt viele Herausforderungen und Vorzuge mit anderen mittelgrossen Schweizer Ortschaften. Dennoch befindet sich Riehen in einer besonderen Lage: als Teil eines Kantons, der gerade mal drei Gemeinden zahlt; direkt neben der Stadt Basel gelegen und doch nicht mit ihr verwachsen; mehrheitlich von nationalen Grenzen umgeben, durch Grenzganger und Einkaufstourismus eng mit den badischen Nachbarn verbunden; statistisch langst zur Stadt herangewachsen, in der Selbstwahrnehmung zuweilen immer noch ein Dorf. Riehen gibt sich traditionsverbunden und blickt selbstbewusst in die Zukunft; stolz betont man hier die reiche Vergangenheit, ablesbar an Kirchenburg und Herrschaftsgutern, aber auch die Auszeichnung mit dem European Energy Award in Gold. Bereits seit langerer Zeit ist die Gemeindekunde Riehen von 1980 und 1988 vergriffen. Bewusst wurde nun bei diesem Buch ein anderer Ansatz gewahlt: Keine enzyklopadische Fortschreibung der Gemeindekunde, sondern eben das Anfertigen und Gestalten eines Portraits. Um im wahrsten Sinn des Wortes beim Bild zu bleiben: Mit feinen, prazisen Pinselstrichen wurde ein Bild gemalt, das die wesentlichen Gesichtszuge unseres Dorfes mit all seinen markanten und unverwechselbaren Merkmalen zeigt. Uber einen vielfach beschriebenen Ort Neues sagen zu wollen, bedeutet, neue Perspektiven einzunehmen, abzuwagen, wo Lucken bestehen und welche Geschichten auch in zehn Jahren noch von Interesse sind. Die Gemeinde vertraute das vorliegende Buchprojekt einer jungeren Generation von Historikerinnen und Historikern aus Basel an, die wahrend rund zwei Jahren mit professioneller Distanz und engagierter Neugier das Wesen der Gemeinde zu ergrunden suchten. Mit einem jungen Autorenteam ist es gelungen ein ganzlich neu gestaltetes Buch uber Riehen zu realisieren. Alle kannten sie Riehen bereits, sei es als ehemalige Einwohner, als Arbeitnehmende, als Spaziergangerinnen oder durch ihre politische Tatigkeit. In zwolf thematischen Kapiteln erzahlen sie Geschichte und Geschichten aus Riehen. Das Portrait des Dorfs, das mit seinen rund 20'000 Einwohnern langst Stadtgrosse erreicht hat, versteht sich als Einladung, das Gewohnte aus neuer Perspektive zu betrachten.

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À propos de l'auteur

Daniel Hagmann, geboren 1966 in Hilden (D), studierte in Basel Geschichte, Deutsche Literatur- und Sprachwissenschaft. Er promovierte 1998 im Fach Neuere Allgemeine Geschichte und publiziert seit vielen Jahren als freiberuflicher Historiker zur Regionalgeschichte. Wohnhaft ist er in Basel. Stefan Hess, geboren 1965 in Basel, studierte in Basel Geschichte, Deutsche Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte und promovierte 2007 im Fach Kunstgeschichte. Nach langjahriger freiberuflicher Tatigkeit arbeitet er seit November 2008 an der Dokumentationsstelle der Gemeinde Riehen und seit Anfang 2009 als Leiter der Historischen Sammlung am Museum Aargau. Er wohnt in Basel. Isabel Koellreuter, geboren 1974 in Locarno, studierte Geschichte, Kunstwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an den Universitaten Basel und Salamanca. Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin an Hochschulen, fur Ausstellungen und diverse Publikationsprojekte. Zurzeit verfasst sie ihre Dissertation zum Thema Glucksspiel in der Schweiz. Sie wohnt in Basel. Sibylle Meyrat, geboren 1972 in Basel, studierte Geschichte, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft in Basel, Berlin und Freiburg i.Br. Von 2002 bis 2008 war sie Redaktorin der Riehener Zeitung, seit 2004 arbeitet sie am Jahrbuch z'Rieche mit. Seit 2008 freischaffende Tatigkeit als Historikerin und Journalistin. Sie wohnt in Basel. Arlette Schnyder, geboren 1968 in Bafut, Kamerun, studierte in Basel Germanistik, Philosophie und Geschichte und promovierte 2006 im Fach Neuere Allgemeine Geschichte. Sie arbeitet als freischaffende Historikerin und Journalistin. Sie wohnt in Basel.

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