Jährlich besuchen Hunderttausende das Pergamonmuseum und stehen staunend vor diesem eindrucksvollen hellenistischen Gesamtkunstwerk aus dem 2. Jahrhundert vor Christus. Die Wiedergewinnung dieses faszinierenden antiken Denkmals verdanken wir der Kunstfertigkeit italienischer Restauratoren. In zwanzigjähriger Arbeit haben sie nach den Ausgrabungen (1878-1886) Tausende von Friesfragmenten, die nach der Fundteilung mit den türkischen Behörden nach Berlin überführt wurden, in den Museumswerkstätten wieder zu großformatigen Friesplatten zusammengesetzt. Alterungserscheinungen an den im 19. Jahrhundert verwendeten Restaurierungsmaterialien und Schäden, die durch wiederholte Demontagen, Transporte, Krieg und die Beutegutverlagerungen nach dem Zweiten Weltkrieg eingetreten waren, führten in jüngster Zeit zu umfangreichen Sanierungsarbeiten, dem größten Restaurierungsprojekt der Berliner Antikensammlung nach der Eröffnung des Pergamonmuseums im Jahre 1930. Außerdem gelang es in mehreren Fällen, aus dem umfangreichen Bestand von Friesfragmenten in den Magazinen der Antikensammlung, zugehörige Teile zu identifizieren und anzusetzen. Damit ist nicht nur eine deutliche Verbesserung der musealen Präsentation der Altarfriese erreicht worden, sondern es ergaben sich auch neue Erkenntnisse zu den Friesdarstellungen selbst. Der vorliegende Band präsentiert den Altar nun in einer Vielzahl neu angefertigter Farbaufnahmen.
Dr. Huberta Heres, ehem. wissenschaftliche Mitarbeiterin der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz; Dr. Volker Kästner, Kustos für antike Architektur an der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz.
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Softcover. Etat : Fair. First Edition. »Der vorliegende Band präsentiert den Altar in einer Vielzahl von Farbaufnahmen. Erfahren Sie in diesem Band, warum der Pergamonaltar so wertvoll für die Menschheit ist und warum er so viele Besucher anzieht.« Landeszentrale für politische Bildung Beinahe ein Weltwunder: der Pergamonaltar in Berlin In den 1860er Jahren machte der Ingenieur Carl Humann im kleinasiatischen Pergamon einen unglaublichen Fund: Er entdeckte die Überreste eines monumentalen Altars aus dem 2. Jh. v. Chr. Man fand Tausende Fragmente zweier großer Friese mit mythischen Szenen, die die türkische Regierung den Berliner Museen überließ. Italienische Restauratoren arbeiteten 20 Jahre an der Rekonstruktion und präsentierten schließlich die beeindruckenden Friesplatten, die dem Pergamonmuseum seinen Namen gaben. In den vergangenen Jahren konnten immer wieder zahlreiche weitere Fragmente ergänzt werden. Dieses Meisterwerk hellenistischer Plastik lockt jährlich Hunderttausende Besucher an - der vorliegende Band präsentiert es nun in neuen und hochwertigen Aufnahmen. Das Museum: Das 1930 eröffnete Pergamonmuseum auf der Berliner Museumsinsel ist eines der bekanntesten Museen Deutschlands. Es beherbergt die Antikensammlung, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Neben dem Pergamonaltar ziehen besonders das Markttor von Milet und das babylonische Ischtar-Tor Besucher aus aller Welt an.; Uitgave 2004l ill. zw/w. Schoon binnenwerk; recht boekblok, omslag zonder leeslijntjes in de rug. Voorplat rechtsonder vouw. N° de réf. du vendeur 940653
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4° Broschiert. Etat : Sehr gut. 72 S., Abb. Besitzerstempel auf Vorsatz. Sehr schönes, innen wie außen sauberes Exemplar. 253980 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 500. N° de réf. du vendeur 253980
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