Seit der Antike spielten die mythographischen Handbucher eine erhebliche Rolle bei der Verbreitung mythologischen Wissens. Die Kenntnis der antiken Mythen diente der Literatur, den Kunsten und den Wissenschaften zu einem beinahe unerschopflichen Vorrat an Ideen, die sich in unterschiedlichsten Figurationen ausgepragt haben. Dass Mythen auf einer sinnhaften Ebene lesbar sind, die uber ihre vordergrundige Bedeutung hinausweisen, versteht sich keineswegs von selbst. Es ist das Verdienst der Mythographen von der Antike bis in die Neuzeit, Formen der Mythenallegorese erprobt zu haben, die in den genannten Bereichen ihren Niederschlag fanden. Diese integrale Sicht auf die Mythographie der Neuzeit ist der Leitgedanke des vorliegenden Bandes, der das Thema anhand ausgewahlter Fallbeispiele umspielt
Les informations fournies dans la section « Synopsis » peuvent faire référence à une autre édition de ce titre.
Vendeur : ACADEMIA Antiquariat an der Universität, Freiburg, Allemagne
Etat : Wie neu. IX, 307 Seiten. Gebunden. Tadellos. Sprache: Englisch Gewicht in Gramm: 567. N° de réf. du vendeur 166694
Quantité disponible : 1 disponible(s)
Vendeur : Antiquariat Dorner, Reinheim, Allemagne
Modelle und Methoden in Literatur, Kunst und Wissenschaft. Heidelberg, Winter 2016. IX, 307 S., OPappband Sehr gutes Exemplar. N° de réf. du vendeur 122605
Quantité disponible : 1 disponible(s)
Vendeur : SKULIMA Wiss. Versandbuchhandlung, Westhofen, Allemagne
Etat : Neu. Modelle und Methoden in Literatur, Kunst und Wissenschaft. Hrsg. von Ralph Häfner. Seit der Antike spielten die mythographischen Handbücher eine erhebliche Rolle bei der Verbreitung mythologischen Wissens. Die Kenntnis der antiken Mythen diente der Literatur, den Künsten und den Wissenschaften zu einem beinahe unerschöpflichen Vorrat an Ideen, die sich in unterschiedlichsten Figurationen ausgeprägt haben. Dass Mythen auf einer sinnhaften Ebene 'lesbar' sind, die über ihre vordergründige Bedeutung hinausweisen, versteht sich keineswegs von selbst. Es ist das Verdienst der Mythographen von der Antike bis in die Neuzeit, Formen der Mythenallegorese erprobt zu haben, die in den genannten Bereichen ihren Niederschlag fanden. Diese integrale Sicht auf die Mythographie der Neuzeit ist der Leitgedanke der 14 Beiträge des Bandes (davon sechs in französischer und einer in englischer Sprache), der das Thema anhand ausgewählter Fallbeispiele umspielt. Der Band geht auf eine internationale und interdisziplinäre Tagung zurück, die vom 8. bis 10. Mai 2013 in Freiburg im Breisgau stattfand. - Aus dem Inhalt: Françoise Graziani: L'artifice des fables. Statut polysémique de l'allégorie dans la tradition mythographique du Moyen Âge et de la Renaissance. - Bodo Guthmüller: Boccaccios Konzept der Mythographie in der "Genealogia deorum gentilium". - Thomas Leinkauf: Boccaccios "Genealogia deorum gentilium" und die poetologische Debatte der Frühen Neuzeit. - Rachel Darmon: Un empire romain cosmopolite? Mythologie, théologie et politique chez Dante, Pictorius et Herold. - Karl Enenkel: Humanist Mythography between Cabinet of Rarities and Antiquarian Collection of Knowledge. Georgius Pictorius. - Heidi Marek: Horapollon versus Heraclitus Ponticus. Die Auseinandersetzung mit stoischer, christlicher und 'pythagoreischer' Mythenallegorese in François Rabelais' Prolog zu "Gargantua". - Gilles Polizzi: Actéon-Galilée. Mythe, science et rhétorique dans les "Peintures morales" du Père Le Moyne (1640). - Nicolette Mandarano: L'"Adone" de Marino comme source de l''inventio' picturale de Alessandro Turchi. - Michael Faure: Lumières écossaises sur le mythe pastoral. D'une historiographie conjecturale à l'émergence d'un mythe national calédonien. - Achim Aurnhammer: Mythopoetisches Rokoko. Zur mythologischen Lyrik von Gleim, Götz, Uz und Hölty. - Ralph Häfner: Friedrich Creuzer und die Mythographie der Frühen Neuzeit. - Concetta Rizzo: La réception moderne de Sakountala aus croisement des Arts et des Littératures. - Barbara Mahlmann-Bauer: Literarische Mythographien des Dionysos seit Friedrich Nietzsche. - Monika Schmitz-Emans: Mythographie als Mytho-Graphie. Zur Konvergenz von Mythenreflexion und Schriftreflexion in der literarischen Mythographie. - IX,307 Seiten mit 12 Abb., gebunden (Myosotis. Forschungen zur europäischen Traditionsgeschichte; Band 2/Universitätsverlag Winter 2016). Gewicht: 610 g - Gebunden/Gebundene Ausgabe. N° de réf. du vendeur 14791
Quantité disponible : Plus de 20 disponibles