Die Wahrheitserforschung im Strafverfahren orientiert sich sowohl an der prozessualen Pflicht zur Aufklärung der "materiellen Wahrheit" als auch am Prinzip der "freien Beweiswürdigung". Diese Untersuchung * die sich vornehmlich an Strafrechtsinteressierte wendet * geht der Frage nach, ob die erwähnten Grundsätze von einer zu ihrem Wortlaut entgegengesetzten oder gegenläufigen Tendenz geprägt sind. Denn das Prinzip der "materiellen Wahrheit" verspricht, dem Ideal zur Aufklärung der "ganzen" Wahrheit gerecht zu werden, obwohl in der Praxis des Strafverfahrens eventuell doch "Freiräume" bestehen, in denen diesem Ideal nicht entsprochen wird. Das Prinzip der "freien Beweiswürdigung" hingegen suggeriert seinem Wortlaut nach eine richterliche Ungebundenheit in Bezug auf gesetzliche Beweisregeln, obwohl es eventuell doch Bindungen im Sinne einer Sachgebundenheit richterlicher Überzeugungsbildung gibt, die diesen "Freiraum" relativieren. Ferner wird der Frage nachgegangen, die sich aus der Wechselbeziehung der vorerwähnten Grundsätze ergibt. Gefragt wird, ob bei einer Inanspruchnahme sachverständiger Hilfe zur Aufklärung "materieller Wahrheit" einerseits, daraus andererseits die Verdrängung des Tatrichters aus seiner Pflicht zur "freien Beweiswürdigung" folgt. Um die aufgeworfenen Fragestellungen nicht rein abstrakt zu diskutieren, werden die sich eröffnenden Problemkreise beispielhaft auf die Probleme bei der Feststellung subjektiver Deliktsmerkmale und der Schuldfähigkeitsfeststellung bezogen. Der Autor, geb. 1972, absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaft mit strafrechtlicher Schwerpunktausbildung und wurde 1998 mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung, Hamburg ausgezeichnet. Er ist derzeit als Rechtsreferendar am OLG Oldenburg tätig.
Les informations fournies dans la section « Synopsis » peuvent faire référence à une autre édition de ce titre.
Vendeur : BuchWeltWeit Ludwig Meier e.K., Bergisch Gladbach, Allemagne
Taschenbuch. Etat : Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Die Wahrheitserforschung im Strafverfahren orientiert sich sowohl an der prozessualen Pflicht zur Aufklärung der 'materiellen Wahrheit' als auch am Prinzip der 'freien Beweiswürdigung'. Diese Untersuchung \* die sich vornehmlich an Strafrechtsinteressierte wendet \* geht der Frage nach, ob die erwähnten Grundsätze von einer zu ihrem Wortlaut entgegengesetzten oder gegenläufigen Tendenz geprägt sind. Denn das Prinzip der 'materiellen Wahrheit' verspricht, dem Ideal zur Aufklärung der 'ganzen' Wahrheit gerecht zu werden, obwohl in der Praxis des Strafverfahrens eventuell doch 'Freiräume' bestehen, in denen diesem Ideal nicht entsprochen wird. Das Prinzip der 'freien Beweiswürdigung' hingegen suggeriert seinem Wortlaut nach eine richterliche Ungebundenheit in Bezug auf gesetzliche Beweisregeln, obwohl es eventuell doch Bindungen im Sinne einer Sachgebundenheit richterlicher Überzeugungsbildung gibt, die diesen 'Freiraum' relativieren. Ferner wird der Frage nachgegangen, die sich aus der Wechselbeziehung der vorerwähnten Grundsätze ergibt. Gefragt wird, ob bei einer Inanspruchnahme sachverständiger Hilfe zur Aufklärung 'materieller Wahrheit' einerseits, daraus andererseits die Verdrängung des Tatrichters aus seiner Pflicht zur 'freien Beweiswürdigung' folgt. Um die aufgeworfenen Fragestellungen nicht rein abstrakt zu diskutieren, werden die sich eröffnenden Problemkreise beispielhaft auf die Probleme bei der Feststellung subjektiver Deliktsmerkmale und der Schuldfähigkeitsfeststellung bezogen. Der Autor, geb. 1972, absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaft mit strafrechtlicher Schwerpunktausbildung und wurde 1998 mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung, Hamburg ausgezeichnet. Er ist derzeit als Rechtsreferendar am OLG Oldenburg tätig. 102 pp. Deutsch. N° de réf. du vendeur 9783825503260
Quantité disponible : 2 disponible(s)
Vendeur : Antiquariat Smock, Freiburg, Allemagne
Etat : Gut. Formateinband: Paperback / kartonierte Ausgabe 102 S. (21 cm) 1. Aufl.; In gutem und sauberem Zustand. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 300 [Stichwörter: Freie Beweiswürdigung, Materielle Wahrheit]. N° de réf. du vendeur 47817
Quantité disponible : 1 disponible(s)
Vendeur : Books Puddle, New York, NY, Etats-Unis
Etat : New. N° de réf. du vendeur 26357255045
Quantité disponible : 4 disponible(s)
Vendeur : Majestic Books, Hounslow, Royaume-Uni
Etat : New. Print on Demand. N° de réf. du vendeur 356317274
Quantité disponible : 4 disponible(s)
Vendeur : Biblios, Frankfurt am main, HESSE, Allemagne
Etat : New. PRINT ON DEMAND. N° de réf. du vendeur 18357255055
Quantité disponible : 4 disponible(s)
Vendeur : Revaluation Books, Exeter, Royaume-Uni
Paperback. Etat : Brand New. 102 pages. German language. 8.25x5.75x0.50 inches. In Stock. N° de réf. du vendeur __3825503267
Quantité disponible : 1 disponible(s)
Vendeur : AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Allemagne
Taschenbuch. Etat : Neu. nach der Bestellung gedruckt Neuware - Printed after ordering - Die Wahrheitserforschung im Strafverfahren orientiert sich sowohl an der prozessualen Pflicht zur Aufklärung der 'materiellen Wahrheit' als auch am Prinzip der 'freien Beweiswürdigung'. Diese Untersuchung \* die sich vornehmlich an Strafrechtsinteressierte wendet \* geht der Frage nach, ob die erwähnten Grundsätze von einer zu ihrem Wortlaut entgegengesetzten oder gegenläufigen Tendenz geprägt sind. Denn das Prinzip der 'materiellen Wahrheit' verspricht, dem Ideal zur Aufklärung der 'ganzen' Wahrheit gerecht zu werden, obwohl in der Praxis des Strafverfahrens eventuell doch 'Freiräume' bestehen, in denen diesem Ideal nicht entsprochen wird. Das Prinzip der 'freien Beweiswürdigung' hingegen suggeriert seinem Wortlaut nach eine richterliche Ungebundenheit in Bezug auf gesetzliche Beweisregeln, obwohl es eventuell doch Bindungen im Sinne einer Sachgebundenheit richterlicher Überzeugungsbildung gibt, die diesen 'Freiraum' relativieren. Ferner wird der Frage nachgegangen, die sich aus der Wechselbeziehung der vorerwähnten Grundsätze ergibt. Gefragt wird, ob bei einer Inanspruchnahme sachverständiger Hilfe zur Aufklärung 'materieller Wahrheit' einerseits, daraus andererseits die Verdrängung des Tatrichters aus seiner Pflicht zur 'freien Beweiswürdigung' folgt. Um die aufgeworfenen Fragestellungen nicht rein abstrakt zu diskutieren, werden die sich eröffnenden Problemkreise beispielhaft auf die Probleme bei der Feststellung subjektiver Deliktsmerkmale und der Schuldfähigkeitsfeststellung bezogen. Der Autor, geb. 1972, absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaft mit strafrechtlicher Schwerpunktausbildung und wurde 1998 mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung, Hamburg ausgezeichnet. Er ist derzeit als Rechtsreferendar am OLG Oldenburg tätig. N° de réf. du vendeur 9783825503260
Quantité disponible : 2 disponible(s)