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Etat : Wie Neu. Zustandsbeschreibung: leichte Lagerspuren. Dramen von Autorinnen im Theater des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Zwischen 1770 und 1800 verfassten deutschsprachige Dramenautorinnen mindestens 80 Originalstücke und Übersetzungen. Entgegen der verbreiteten Vorurteile gegenüber Dramen von Frauen zeigt die Studie, dass mindestens die Hälfte dieser Stücke auf dem Theater aufgeführt und in einschlägigen Journalen rezensiert worden sind. Sie problematisiert die Annahmen über den mangelnden Zugang von Schriftstellerinnen zur literarischen Öffentlichkeit, Anonymität als spezifisch "weibliche" Publikationsstrategie und die Bedeutung des so genannten Frauenromans. Durch die konsequente Verknüpfung der Kategorien "Gattung" und "Geschlecht" werden die Dramentexte von Autorinnen dagegen erstmalig als Teil einer gemeinsamen Literatur- und Theatergeschichte von Frauen und Männern untersucht. Zunächst diskutiert die Arbeit das Verhältnis von Theater und literarischem Markt, analysiert im Folgenden das Dramenkorpus (Texte - Themen - Traditionen) und widmet sich dann Stücken von sechs Autorinnen in Einzelinterpretationen: Friederike Sophie Hensel, "Die Entführung, oder: die zärtliche Mutter" (1772); Caroline Luise von Klencke, "Der ehrliche Schweitzer" (1776); Victoria von Rupp, "Marianne oder der Sieg der Tugend" (1777) und "Jenny, oder die Uneigennützigkeit" (1777); Christiane Caroline Schlegel, "Düval und Charmille" (1778); Charlotte von Stein, "Dido" (1794); Wilhelmine von Gersdorf, "Heinrich und Konstantie oder sie waren ihres Glückes werth" (1798) und andere Familiengemälde. X,343 Seiten, broschiert (Epistemata. Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Literaturwissenschaft; Band 270/Königshausen & Neumann 1999). Früher EUR 35,00. Gewicht: 537 g - Softcover/Taschenbuch. N° de réf. du vendeur 125640
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