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System, Norm und Gebrauch - drei Seiten derselben Medaille?: Orthographische Kompetenz und Performanz im Spannungsfeld zwischen System, Norm und ... Sprache - Wissenschaft für den Unterricht) - Couverture souple

Birgit Mesch; Christina Noack

 
9783834016539: System, Norm und Gebrauch - drei Seiten derselben Medaille?: Orthographische Kompetenz und Performanz im Spannungsfeld zwischen System, Norm und ... Sprache - Wissenschaft für den Unterricht)

Synopsis

Angesichts eines schriftsystematisch fundierten Verständnisses von Orthographie, einer Liberalisierung der Schreibung in den neuen Medien sowie einem veränderten Fehlerverständnis im didaktischen Diskurs stellt sich die Frage nach Bedarf, Legitimation und Funktion von Normen aus didaktisch-wissenschaftlicher Sicht heute neu.
Normbestrebungen zielen auf das Anpassen und Einhalten von Konventionen, Systembemühungen dagegen auf das Erkennen von Gesetzmäßigkeiten. Im besten Fall führt die Kenntnis von beidem System und Norm zu einer emanzipatorischen Haltung gegenüber der Norm und einem emanzipatorischem Gebrauch von Schrift.
Die Frage, ob man für institutionell initiierte Aneignungsprozesse der Norm oder dem System den Vorrang einräumt, stellt sich nicht nur im Hinblick auf die Modellierung des Orthographieerwerbs, sondern auch mit Blick auf den Umgang mit Rechtschreibperformanz und die Erfassung von Rechtschreibkompetenz überhaupt.
Der Band trägt aktuelle Forschungsergebnisse zusammen, die zeigen, welche Rolle Norm und System für Schrift, Schriftaneignungsprozesse und deren empirische Erfassung spielen.

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Présentation de l'éditeur

Angesichts eines schriftsystematisch fundierten Verständnisses von Orthographie, einer Liberalisierung der Schreibung in den neuen Medien sowie einem veränderten Fehlerverständnis im didaktischen Diskurs stellt sich die Frage nach Bedarf, Legitimation und Funktion von Normen aus didaktisch-wissenschaftlicher Sicht heute neu.
Normbestrebungen zielen auf das Anpassen und Einhalten von Konventionen, Systembemühungen dagegen auf das Erkennen von Gesetzmäßigkeiten. Im besten Fall führt die Kenntnis von beidem System und Norm zu einer emanzipatorischen Haltung gegenüber der Norm und einem emanzipatorischem Gebrauch von Schrift.
Die Frage, ob man für institutionell initiierte Aneignungsprozesse der Norm oder dem System den Vorrang einräumt, stellt sich nicht nur im Hinblick auf die Modellierung des Orthographieerwerbs, sondern auch mit Blick auf den Umgang mit Rechtschreibperformanz und die Erfassung von Rechtschreibkompetenz überhaupt.
Der Band trägt aktuelle Forschungsergebnisse zusammen, die zeigen, welche Rolle Norm und System für Schrift, Schriftaneignungsprozesse und deren empirische Erfassung spielen.

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