Ein eindrückliches Zeugnis für das irritierende Zugleich von Nähe und Distanz, das den deutsch-jüdischen Diskurs zu Beginn des 20. Jahrhunderts prägte Rainer Maria Rilke hat sich zeitlebens für das Judentum interessiert, sich aber kaum dazu geäußert - eine Ausnahme stellen seine 1921/22 an Ilse Blumenthal-Weiss gerichteten Briefe dar, die bisher nur in Teilen veröffentlicht waren und nun erstmals in der Form eines dialogischen Briefwechsels publiziert werden. Ergänzt wird der Briefwechsel um Rilkes Beitrag zu der 1906 veranstalteten Rundfrage »Zur Lösung der Judenfrage« sowie um Texte von Blumenthal-Weiss, die als Shoah-Überlebende 1947 in die USA emigrierte. Lange vor der Rilke-Philologie beschäftigte sie sich dort in Vorträgen und Artikeln mit Rilkes Verhältnis zum Judentum (sowie anderen Aspekten seines Lebens und Werkes) und blieb eine kritische Beobachterin des deutsch-jüdischen Diskurses der Nachkriegszeit.
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Ilse Blumenthal-Weiss (1899-1987) korrespondierte ab 1921 mit Rainer Maria Rilke und veröffentlichte 1929 einen ersten Gedichtband (drei weitere folgten ab 1954). 1937 floh sie mit ihrer Familie aus Berlin nach Amsterdam, überlebte die Konzentrationslager Westerbork und Theresienstadt, emigrierte 1947 in die USA und beschäftigte sich dort intensiv mit Rilkes Werk, jüdischen Literaturen und der Erinnerung an Shoah und Nationalsozialismus.
Rainer Maria Rilke (1875-1926) ist der weltweit berühmteste Dichter deutscher Sprache. Seine Werke sind ebenso populär wie schwer zu verstehen - der »Cornet«, das »Stunden-Buch«, die »Neuen Gedichte«, die »Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge«, die »Duineser Elegien« und »Die Sonette an Orpheus«, ebenso seine Prosaschriften und seine Übersetzungen aus dem Französischen, Italienischen und anderen Sprachen.
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Buch. Etat : Neu. Neuware - Ein eindrückliches Zeugnis für das irritierende Zugleich von Nähe und Distanz, das den deutsch-jüdischen Diskurs zu Beginn des 20. Jahrhunderts prägteRainer Maria Rilke hat sich zeitlebens für das Judentum interessiert, sich aber kaum dazu geäußert - eine Ausnahme stellen seine 1921/22 an Ilse Blumenthal-Weiss gerichteten Briefe dar, die bisher nur in Teilen veröffentlicht waren und nun erstmals in der Form eines dialogischen Briefwechsels publiziert werden. Ergänzt wird der Briefwechsel um Rilkes Beitrag zu der 1906 veranstalteten Rundfrage »Zur Lösung der Judenfrage« sowie um Texte von Blumenthal-Weiss, die als Shoah-Überlebende 1947 in die USA emigrierte. Lange vor der Rilke-Philologie beschäftigte sie sich dort in Vorträgen und Artikeln mit Rilkes Verhältnis zum Judentum (sowie anderen Aspekten seines Lebens und Werkes) und blieb eine kritische Beobachterin des deutsch-jüdischen Diskurses der Nachkriegszeit. N° de réf. du vendeur 9783835355736
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8° , gebundene Ausgabe; 202 Seiten; Das Buch ist in einem sehr guten Zustand. 9783835355736 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 329. N° de réf. du vendeur 93886
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Gebunden. Etat : New. Ein eindrueckliches Zeugnis fuer das irritierende Zugleich von Naehe und Distanz, das den deutsch-juedischen Diskurs zu Beginn des 20. Jahrhunderts praegteRainer Maria Rilke hat sich zeitlebens fuer das Judentum interessiert, sich aber kaum dazu geaeussert - eine A. N° de réf. du vendeur 1256442310
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