Vieles scheint in der Interpretation der Prosa Ingeborg Bachmanns einer Verschiebung und Verflachung unterworfen zu sein. Das hängt mit der Art und Weise zusammen, wie Literatur als moralische Reflexion heute diskriminiert wird, obwohl der Engel der Literatur in Malina verkündet, dass wir am Anfang des Philosophierens und der Menschwerdung zu stehen haben. Ohne eine Auseinandersetzung mit dem Individuum und dessen Anteil am sozialen Bösen können zwar fiktive Erzählungen entstehen, aber es wird keine dichterische Wahrheit, kein Ethos geschaffen. Deshalb deutet Bachmanns Engel auf das Ende der sakrifiziellen Sprachen sowie jeder sakrifiziellen Lektüre hin. Die Literatur als Utopie beschreibt die Heterotopie eines neuen konfliktträchtigen Ortes, indem eine letzte Gefahr enthüllt wird: die immer mögliche Rückkehr der Gewalt eben dorthin, wo sie höchst verborgen bleibt, im Herzen des Denkens und der Sprache.
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Barbara Agnese, geboren 1964, Studium der Philosophie in Pisa und Wien, arbeitet über das Werk Ingeborg Bachmanns und über Probleme der kulturellen Übertragung
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Softcover. Octavo, 311 pages. In Very Good condition. Paperback binding. Spine off-white with red and black lettering. Covers show minimal wear including mild age toning and slight edge wear. Text block has very slight age toning to the edges. Inscribed by Barbara Agnese. Text in German. NOTE: Shelved in Netdesk Column D, ND-D. 1377545. FP New Rockville Stock. N° de réf. du vendeur 1377545
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Taschenbuch. Etat : Neu. Neuware - Vieles scheint in der Interpretation der Prosa Ingeborg Bachmanns einer Verschiebung und Verflachung unterworfen zu sein. Das hängt mit der Art und Weise zusammen, wie Literatur als moralische Reflexion heute diskriminiert wird, obwohl der Engel der Literatur in Malina verkündet, dass wir 'am Anfang des Philosophierens und der Menschwerdung' zu stehen haben. Ohne eine Auseinandersetzung mit dem Individuum und dessen Anteil am sozialen Bösen können zwar fiktive Erzählungen entstehen, aber es wird keine dichterische Wahrheit, kein Ethos geschaffen. Deshalb deutet Bachmanns Engel auf das Ende der sakrifiziellen Sprachen sowie jeder sakrifiziellen Lektüre hin. Die Literatur als Utopie beschreibt die Heterotopie eines neuen - konfliktträchtigen - Ortes, indem eine letzte Gefahr enthüllt wird: die immer mögliche Rückkehr der Gewalt eben dorthin, wo sie höchst verborgen bleibt, im Herzen des Denkens und der Sprache. N° de réf. du vendeur 9783851651966
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Softcover. Sehr guter Zustand. Passagen Philosophie. Broschur, 311 Seiten. Gewicht: 610. N° de réf. du vendeur 118233
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Kartoniert / Broschiert. Etat : New. Vieles scheint in der Interpretation der Prosa Ingeborg Bachmanns einer Verschiebung und Verflachung unterworfen zu sein. Das haengt mit der Art und Weise zusammen, wie Literatur als moralische Reflexion heute diskriminiert wird, obwohl der Engel der Literat. N° de réf. du vendeur 5548989
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Taschenbuch. Etat : Neu. Der Engel der Literatur | Zum philosophischen Vermächtnis Ingeborg Bachmanns | Barbara Agnese | Taschenbuch | Passagen Philosophie | Kartoniert / Broschiert | Deutsch | 1996 | Passagen Verlag | EAN 9783851651966 | Verantwortliche Person für die EU: preigu GmbH & Co. KG, Lengericher Landstr. 19, 49078 Osnabrück, mail[at]preigu[dot]de | Anbieter: preigu. N° de réf. du vendeur 121757830
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