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Der Krieg gegen den Terrorismus: Pakistans Rolle im "war on terror" und die bilateralen Beziehungen zu den USA - Couverture souple

Zaheer, Asim

 
9783863412975: Der Krieg gegen den Terrorismus: Pakistans Rolle im "war on terror" und die bilateralen Beziehungen zu den USA

Synopsis

Das unilaterale Vorgehen der USA bei der Tötung Osama Bin Landens in Pakistan im Mai 2011 und der NATO-ISAF Angriff auf pakistanische Militärposten an der Grenze zu Afghanistan im November des Jahres verdeutlichen die Divergenz in den pakistanisch-amerikanischen Beziehungen. Als Reaktion darauf blockierte Pakistan die Nachschubrouten für westliche Truppen in Afghanistan und dutzende amerikanische Berater wurden des Landes verwiesen. Die bilateralen Beziehungen scheinen historisch betrachtet ihren vorläufigen Tiefpunkt in der Allianz im 'war on terror' erreicht zu haben. Dabei sind die Beziehungen Pakistans zu den USA und der westlichen Welt von zentraler Bedeutung für die internationale Politik im 21. Jahrhundert. Die bilateralen Beziehungen sind seit jeher durch Misstrauen und 'double game' von beiden Seiten geprägt. Während die USA nach Partnern in einer strategisch günstigen Region suchten, war Pakistan hauptsächlich an einem Machtgleichgewicht gegenüber Indien interessiert. Vom Anfang der 1990er bis zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wurde Pakistan aufgrund des Atomprogramms und Demokratiedefizit in der amerikanischen Außenpolitik als ein 'Pariastaat' angesehen. Die Ausrufung des 'war on terror' durch George W. Bush brachte beide Staaten wieder näher, um eine Allianz im Krieg gegen den Terrorismus zu bilden. Die Allianz, wie hier ausgearbeitet. war keine freiwillige Selbstverpflichtung Pakistans, sondern wurde als die einzige Option empfunden, um die Sicherheitsinteressen Pakistans zu wahren. Im Krieg gegen den Terrorismus wurden US-Leistungen in Milliardenhöhe an Pakistan transferiert, die meisten davon waren für das pakistanische Militär bestimmt. Der Schwerpunkt im Krieg gegen den Terrorismus verschob sich aus verschiedenen Gründen von Afghanistan nach Pakistan. Für die Perspektiven pakistanisch-amerikanischer Beziehungen erwartet der Autor eine Normalisierung der Beziehungen in den nächsten Jahren. Der Abzug der NATO-ISAF aus Afghanistan in 2014

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À propos de l'auteur

Asim Zaheer, geboren 1977 in Pakistan, wuchs in Hessen auf. Der Autor spricht neben Deutsch und Englisch auch Urdu und Hindi fließend. Er besuchte die Fachoberschule für Elektrotechnik und studierte Information- und Kommunikationstechnik. Danach arbeitete er mehrere Jahre im Bereich der Erneuerbaren Energien. Ab 2008 folgte dann ein Studium der Politikwissenschaft und die Beschäftigung mit den Klimarahmenzielen der Vereinten Nationen sowie den Methoden und Projekten, insbesondere SSC-CDM, für Entwicklungsländer. Zurzeit lebt und arbeitet Asim Zaheer in London und studiert nebenbei Internationale Beziehungen. Sein Interesse gilt dem Schwerpunkt USA und Südasien sowie dem Friedensprozess zwischen Indien und Pakistan.

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