»Und hier zeigen sich die Vorzüge dieser gehaltvollen wie leichtfüßigen Biografie: Jens Rosteck geht den vielsagenden Chansons auf den Grund, analysiert und deutet sie mit einer seltenen Mischung aus Einfühlungsvermögen und musikologisch-literarischem Sachverstand. Sowieso ist die Bandbreite beträchtlich.«
(Christa Sigg, Abendzeitung München)
»Rostecks Buch kann man lesen wie einen Roman – oder aber wie ein Sachbuch, mit dem wir uns dem Ausnahmekünstler Jacques Brel auf ungewöhnliche Weise nähern und seine Musik neu verstehen lernen.«
(Radio Bremen)
»Brel ist sein persönlichstes und erschütterndstes Buch. In einer Zeit, da lediglich kommerziell erfolgreiche Künstlerdarsteller wie Helene Fischer, Madonna oder Kanye West peinlicherweise Stars genannt werden, macht der kluge, philosophische Blick des Autors auf das Leben eines völlig unangepassten Ausnahmekünstlers wie Brel fast melancholisch.
Der Mann, der eine Insel war ist eine Pflichtlektüre nicht nur für frankophile Chansonliebhaber. Es ist ein eigenständiges literarisches Werk, das Brel auf Augenhöhe beschreibt und das alle Leser animiert, sofort wieder die zeitlos schönen Brel-Chansons zu hören.«
(Maria Ossowski, RBB)
»Eine lebendige und überaus gelungene, so lesenswerte wie lesbare informative biografische Umkreisung des belgischen Chansonniers Jacques Brel.«
(Buchkultur)
»Eine unbedingt lesenswerte Biografie.«
(Weser-Kurier)
»Mit seinem Buch [...] ist Rosteck ein weiteres Mal ein glänzendes Beispiel dessen gelungen, was man literarische Biografie nennt. Kenntnisreich und unendlich reich an Fakten einerseits, vor allem aber einfühlsam und mit sensiblem Blick auf das Leben und Werk eines Getriebenen.«
(Deister- und Weserzeitung)
»Das Buch von Jens Rosteck füllt eine Lücke, als erste ernstzunehmende deutschsprachige Monografie, die auch Brels Bühnenpräsenz einfängt und exemplarisch zumindest einige der Chansons erklärt.«
(ORF Ö1 Ex Libris)
»Rosteck gelingt es, alle Facetten auszuleuchten, die schönen wie die hässlichen.«
(taz)
»Jens Rosteck erwies sich als faszinierender Erzähler, der das Phänomen Brel mit Worten umtänzelt, aus einem reichen sprachlichen Fundus schöpft und so eine komplexe Persönlichkeit entwirft, die der Zuhörerschaft sehr nahekommt.«
(Wiesbadener Kurier)
Ein knappes Jahrzehnt bevor Leonard Cohen und Bob Dylan sich aufmachten, die Welt zu erobern, betrat ein nicht mehr ganz junger Belgier mit demselben Ziel die Bühnen von Paris: ein schlaksiger Barde namens Jacques Brel. Bald lag die Welt des Chansons dem beeindruckenden Sänger mit der expressiven Mimik zu Füßen. Brel bezirzte das Publikum durch seine Darbietung und sein Repertoire, in dem er neben seltenen Ausflügen in die Melancholie raue MatrosenRomantik zelebrierte, sich über Spießer mokierte oder zarte Worte für das Altern und die Zerbrechlichkeit der Liebe fand. 1967, auf dem Höhepunkt seines Ruhmes, beendete er völlig unerwartet seine Bühnenkarriere. Als habe er geahnt, wie wenig Zeit ihm noch blieb, frönte er jenseits des Rampenlichts umso exzessiver seinen Leidenschaften: den Frauen, dem Filme machen, dem Fliegen und dem Segeln. Seine monatelangen Segeltouren führten Brel schließlich ans Ende der Welt: nach Polynesien. Hier lebte er gemeinsam mit seiner letzten Gefährtin Maddly Bamy, verdingte sich als fliegender Briefträger und schien endlich angekommen. – Bis er, mit nur 49 Jahren viel zu früh, auf »seiner« Insel Hiva Oa die letzte Ruhe fand.
Mit großer Kennerschaft und Einfühlung nähert sich der Musikwissenschaftler und Frankreich-Spezialist Jens Rosteck dem facettenreichen Leben und Schaffen des Ausnahmekünstlers Jacques Brel. Er beleuchtet den oft widersprüchlichen, umtriebigen Charakter des großen Zweiflers, liefert feinsinnige Interpretationen einiger ausgewählter Chansons und erweckt auf gewohnt intelligente und kurzweilige Weise Musikgeschichte zum Leben.
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Etat : Fine. Leichte Risse. Ein knappes Jahrzehnt vor Leonard Cohen und Bob Dylan betrat ein belgischer Barde namens Jacques Brel die Bühnen von Paris, um die Welt des Chansons zu erobern. Mit seiner expressiven Mimik und beeindruckenden Darbietung begeisterte er das Publikum und feierte eine Mischung aus rauer Matrosenromantik und melancholischen Klängen. Brel kritisierte Spießertum und fand zarte Worte für das Altern und die Zerbrechlichkeit der Liebe. 1967, auf dem Höhepunkt seines Ruhmes, beendete er unerwartet seine Bühnenkarriere. Er widmete sich leidenschaftlich seinen Hobbys wie Frauen, Filmen, Fliegen und Segeln. Seine monatelangen Segeltouren führten ihn nach Polynesien, wo er mit seiner letzten Gefährtin Maddly Bamy lebte und als fliegender Briefträger arbeitete. Dort schien er endlich angekommen zu sein, bis er mit nur 49 Jahren auf der Insel Hiva Oa verstarb. Der Musikwissenschaftler und Frankreich-Spezialist Jens Rosteck nähert sich mit großer Kennerschaft dem facettenreichen Leben und Schaffen Brels. Er beleuchtet den oft widersprüchlichen Charakter des Künstlers und bietet feinsinnige Interpretationen ausgewählter Chansons, wodurch er die Musikgeschichte auf intelligente und unterhaltsame Weise lebendig werden lässt. N° de réf. du vendeur 4f0b6ca5-64cf-4db8-ba88-cd13ae5c9cb7
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Buch. Etat : Neu. Neuware -Ein knappes Jahrzehnt bevor Leonard Cohen und Bob Dylan sich aufmachten, die Welt zu erobern, betrat ein nicht mehr ganz junger Belgier mit demselben Ziel die Bühnen von Paris: ein schlaksiger Barde namens Jacques Brel. Bald lag die Welt des Chansons dem beeindruckenden Sänger mit der expressiven Mimik zu Füßen. Brel bezirzte das Publikum durch seine Darbietung und sein Repertoire, in dem er neben seltenen Ausflügen in die Melancholie raue MatrosenRomantik zelebrierte, sich über Spießer mokierte oder zarte Wortefür das Altern und die Zerbrechlichkeit der Liebe fand. 1967, auf dem Höhepunkt seines Ruhmes, beendete er völlig unerwartet seine Bühnenkarriere.Als habe er geahnt, wie wenig Zeit ihm noch blieb, frönte er jenseits des Rampenlichts umso exzessiver seinen Leidenschaften: den Frauen, dem Filme machen, dem Fliegen und dem Segeln. Seine monatelangen Segeltouren führten Brel schließlich ans Ende der Welt: nach Polynesien. Hier lebte er gemeinsam mit seiner letzten Gefährtin Maddly Bamy, verdingte sich als fliegender Briefträger und schien endlich angekommen. - Bis er, mit nur 49 Jahren viel zu früh, auf 'seiner' Insel Hiva Oa die letzte Ruhe fand.Mit großer Kennerschaft und Einfühlung nähert sich der Musikwissenschaftler und Frankreich-Spezialist Jens Rosteck dem facettenreichen Leben und Schaffen des Ausnahmekünstlers Jacques Brel. Er beleuchtet den oft widersprüchlichen, umtriebigen Charakter des großen Zweiflers, liefert feinsinnige Interpretationen einiger ausgewählter Chansons und erweckt auf gewohnt intelligente und kurzweilige Weise Musikgeschichte zum Leben 240 pp. Deutsch. N° de réf. du vendeur 9783866482395
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