Mit dem Begriff "Pravda" wird in der russischen Ideengeschichte ein semantisches Feld markiert, an dem die Verbindung von theoretischer Wahrheit und Gerechtigkeit expliziert wird. In den Beiträgen des Bandes wird diskutiert, welcher Stellenwert den Verständnissen von Gerechtigkeit in dieser Verbindung eingeräumt wird. Die Autoren behandeln verschiedene Perspektiven (literarische, philosophische, juristische und politische), aus denen die Gerechtigkeit in Russland in der Geschichte und in der Gegenwart zum Thema der öffentlichen Diskurse wird. und sich als Schlüsselbegriff der Ideengeschichte etabliert. Der Band enthält die folgenden Beiträge: Nikolaj Plotnikov: Einleitung: Gerechtigkeitsdiskurse in der Ideengeschichte Russlands; Katharina A. Breckner: Zum Gebrauch von Pravda (Wahrheit-Gerechtigkeit) und Istina (theoretische Wahrheit) in der russischen Ideengeschichte des neunzehnten Jahrhunderts am Beispiel Nikolaj K. Michajlovskijs und Pavel I. Pestel's; Rainer Grübel: "Ein stolzes Wort: Gerechtigkeit". Der Gerechtigkeitsdiskurs in Tolstojs Roman Krieg und Frieden; uvm.
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Etat : Wie Neu. Diskurse der Gerechtigkeit in der russischen Ideengeschichte. Beiträge der Tagung der Forschungsgruppe "Russische Philosophie" und des Verbundprojekts "Kulturen der Gerechtigkeit". Bochum, 29.-30. Oktober 2009. Hrsg. von Holger Kuße und Nikolaj Plotnikov. 235 Seiten mit einigen Abb., broschiert (Specimina Philologiae Slavicae; Band 164/Verlag Otto Sagner 2011). Früher EUR 30,00. Gewicht: 362 g - Softcover/Taschenbuch. N° de réf. du vendeur 585148
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