Fassbinder JETZT: Film und Videokunst - Couverture souple

Rainer Werner Fassbinder Foundation; Deutsches Filminstitut - DIF

 
9783887990831: Fassbinder JETZT: Film und Videokunst

Synopsis

Der mehr als 300 Seiten starke Katalog bietet Gelegenheit, sich vertiefend mit der Ausstellung zu befassen: In mehreren Kompilationen veranschaulichen Ausschnitte aus Fassbinder-Filmen dessen Themen sowie sein gewaltiges Repertoire an ästhetischen Verfahren. Diese werden vergleichend den Arbeiten von sechs zeitgenössischen Videokünstlern gegenübergestellt. Darüber hinaus erlauben die von der Rainer Werner Fassbinder Foundation Berlin, dem Kooperationspartner der Ausstellung, zur Verfügung gestellten Exponate Drehbücher, Dokumente, Korrespondenzen, Notizen, Fotos Einblicke in Fassbinders Denken und Arbeitsweise.Diesen breiten Themenbogen der Ausstellung bildet der Katalog ab und weist noch darüber hinaus: So beschäftigen sich Autoren wie Brigitte Peucker, Cristina Nord und Thomas Elsaesser in ihren Beiträgen zunächst mit werkanalytischen Themen: Fassbinder und das Kino der Gegenwart (Peucker), Rainer Werner Fassbinder und das Fernsehen (Nord) und Rückwirkende Voraussicht: Fassbinders DIE DRITTE GENERATION (Elsaesser). Formen von Ausschließung, Unterdrückung, Ausbeutung und (Selbst-) Zerstörung. Gewalt und Macht gehören zur Grundausstattung der Gegenwart, wie Fassbinder sie gesehen hat , schreibt Nisaar Ulama in seinem Text Geschichten der Gewalt: Wie Tom Geens und Rainer Werner Fassbinder von möglicher Gegenwart und konkreter Vergangenheit erzählen . Dieser untersucht, ausgehend von Fassbinder, Bezüge zwischen Tom Geens Kurzfilm YOU RE THE STRANGER HERE, in dem dieser eine Gesellschaft der Angst und Unterdrückung zeichnet, und Fassbinders Werk. Ihren ganz persönlichen Bezug zu Fassbinder und seinem Schaffen beleuchten vier der sechs in der Ausstellung präsentierten Künstler in kurzen Texten: Tom Geens, Maryam Jafri, Jesper Just und Ming Wong. Außerdem in der Ausstellung präsent sind Runa Islam und Jeroen de Rijke / Willem de Rooij. Mit den Werken der Videokünstler setzen sich Ralf Michael Fischer, Bridget Crone, Lilian Haberer, die am Ausstellungsprojekt als kuratorische Assistenz beteiligte Svetlana Svyatskaya sowie Anna Fricke in präzisen Analysen auseinander. Hans-Peter Reichmann, Archivleiter des Deutschen Filmmuseums, lässt zum Ausklang des Katalogs erahnen, welche Schätze sich unter den tausenden Dokumenten finden, die das Rainer Werner Fassbinder-Archiv hütet, darunter etwa das sichtlich kaputt-benutzte Arbeitsdrehbuch zu LILI MARLEEN (1980) mit zahlreichen handschriftlichen Notizen und Kommentaren des bedeutenden deutschen Nachkriegsregisseurs. Vervollständigt wird der Katalog, der in deutscher und englischer Ausgabe erscheint, durch eine Filmografie Fassbinders. Eine mehr als 100 Seiten lange Bilderstrecke lässt den Betrachter eintauchen in die Werke der beteiligten Künstler. Sie erlaubt den Vergleich der ästhetischen Verfahren am Einzelbild und macht die bildsprachlichen Bezüge in den Werken der Videokünstler auf Fassbinder sichtbar. Herausgeber: Deutsches Filminstitut Frankfurt am Main und Rainer Werner Fassbinder Foundation, Berlin Kataloggestaltung: Sabine Pflitsch und Andreas Tetzlaff (probsteibooks, Köln)

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Présentation de l'éditeur

Der mehr als 300 Seiten starke Katalog bietet Gelegenheit, sich vertiefend mit der Ausstellung zu befassen: In mehreren Kompilationen veranschaulichen Ausschnitte aus Fassbinder-Filmen dessen Themen sowie sein gewaltiges Repertoire an ästhetischen Verfahren. Diese werden vergleichend den Arbeiten von sechs zeitgenössischen Videokünstlern gegenübergestellt. Darüber hinaus erlauben die von der Rainer Werner Fassbinder Foundation Berlin, dem Kooperationspartner der Ausstellung, zur Verfügung gestellten Exponate Drehbücher, Dokumente, Korrespondenzen, Notizen, Fotos Einblicke in Fassbinders Denken und Arbeitsweise.Diesen breiten Themenbogen der Ausstellung bildet der Katalog ab und weist noch darüber hinaus: So beschäftigen sich Autoren wie Brigitte Peucker, Cristina Nord und Thomas Elsaesser in ihren Beiträgen zunächst mit werkanalytischen Themen: Fassbinder und das Kino der Gegenwart (Peucker), Rainer Werner Fassbinder und das Fernsehen (Nord) und Rückwirkende Voraussicht: Fassbinders DIE DRITTE GENERATION (Elsaesser). Formen von Ausschließung, Unterdrückung, Ausbeutung und (Selbst-) Zerstörung. Gewalt und Macht gehören zur Grundausstattung der Gegenwart, wie Fassbinder sie gesehen hat , schreibt Nisaar Ulama in seinem Text Geschichten der Gewalt: Wie Tom Geens und Rainer Werner Fassbinder von möglicher Gegenwart und konkreter Vergangenheit erzählen . Dieser untersucht, ausgehend von Fassbinder, Bezüge zwischen Tom Geens Kurzfilm YOU RE THE STRANGER HERE, in dem dieser eine Gesellschaft der Angst und Unterdrückung zeichnet, und Fassbinders Werk. Ihren ganz persönlichen Bezug zu Fassbinder und seinem Schaffen beleuchten vier der sechs in der Ausstellung präsentierten Künstler in kurzen Texten: Tom Geens, Maryam Jafri, Jesper Just und Ming Wong. Außerdem in der Ausstellung präsent sind Runa Islam und Jeroen de Rijke / Willem de Rooij. Mit den Werken der Videokünstler setzen sich Ralf Michael Fischer, Bridget Crone, Lilian Haberer, die am Ausstellungsprojekt als kuratorische Assistenz beteiligte Svetlana Svyatskaya sowie Anna Fricke in präzisen Analysen auseinander. Hans-Peter Reichmann, Archivleiter des Deutschen Filmmuseums, lässt zum Ausklang des Katalogs erahnen, welche Schätze sich unter den tausenden Dokumenten finden, die das Rainer Werner Fassbinder-Archiv hütet, darunter etwa das sichtlich kaputt-benutzte Arbeitsdrehbuch zu LILI MARLEEN (1980) mit zahlreichen handschriftlichen Notizen und Kommentaren des bedeutenden deutschen Nachkriegsregisseurs. Vervollständigt wird der Katalog, der in deutscher und englischer Ausgabe erscheint, durch eine Filmografie Fassbinders. Eine mehr als 100 Seiten lange Bilderstrecke lässt den Betrachter eintauchen in die Werke der beteiligten Künstler. Sie erlaubt den Vergleich der ästhetischen Verfahren am Einzelbild und macht die bildsprachlichen Bezüge in den Werken der Videokünstler auf Fassbinder sichtbar. Herausgeber: Deutsches Filminstitut Frankfurt am Main und Rainer Werner Fassbinder Foundation, Berlin Kataloggestaltung: Sabine Pflitsch und Andreas Tetzlaff (probsteibooks, Köln)

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