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Drug Treatment and Ethnicity: A Comparative Study in the Metropolitan Areas of Frankfurt, Tel Aviv and San Francisco - Couverture souple

Schneider, Jan

 
9783898060790: Drug Treatment and Ethnicity: A Comparative Study in the Metropolitan Areas of Frankfurt, Tel Aviv and San Francisco

Synopsis

Die interkulturelle Öffnung der sozialen Dienste ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Thema geworden, wobei festzustellen ist, dass es - trotz aller Forderungen - immernoch relativ wenig konkrete Handlungskonzepte gibt. Die vorliegende empirisch-komparative Studie beleuchtet die "modernen, westlichen Wohlfahrtsstaaten" der Bundesrepublik, Israels und der USA und beschreibt, wie diese Gesellschaften auf den Hilfebedarf drogenmissbrauchender ethnischer Minderheiten reagieren. Neben einer systematischen Gegenüberstellung der Einwanderungspolitiken, Drogenhilfesysteme und Missbrauchsraten werden anhand von empirischen Fallstudien Modelle herausgearbeitet, mit denen sich Einrichtungen und Mitarbeiter des Sozial- und Gesundheitswesens einer multikulturellen Klientel öffnen. Außerdem macht die Studie deutlich, dass sich der Grad der Offenheit einer Gesellschaft gegenüber ethnischen Minderheiten auch im System der sozialen Dienste, insbesondere der Drogenhilfeeinrichtungen, niederschlägt. Hier sieht der Autor z.T. die klassischen Vorstellungen bestätigt, nach der die USA aus sozialwissenschaftlicher Sicht ein prototypisches Einwanderungsland sind - ganz im Gegensatz zu Israel, welches ausschließlich jüdische Zuwanderung fördert, und Deutschland, das sich wider besseren Wissens 50 Jahre lang als Nicht-Einwanderungsland bezeichnet hat. Die Analyse dieser Zusammenhänge liefert schließlich auch einen Beitrag zur Diskussion über Teilhabe und Einforderung von Rechten für ethnische Minderheiten in der Gesellschaft.

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À propos de l'auteur

Name: Jan Schneider geboren: 1974 Jan Schneider, Studium am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Wiesbaden (1996-2000) und am Beit Berl College, Israel (1999), Diplomarbeit zum Verhältnis von Drogenhilfe und Ethnizität in multikulturellen Stadtgesellschaften (2000); Promotionsstudium am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der JLU Gießen (2000-2002); z.Zt. Doktorand am Institut für Politikwissenschaft. Verlagsassistenz und Geschäftsführung im Psychosozial-Verlag (2000-2002); Freier Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung und Redaktionsmitglied beim Newsletter Migration und Bevölkerung (seit 2003).

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