Nur in einer integrativen Ausrichtung vermag Musikwissenschaft, die aufgrund ihrer Verankerung in der bürgerlichen Kultur des 19. Jahrhunderts nicht ohne Grund zu den ›Definitionsagenturen‹ des ›Hochkulturschemas‹ gezählt wird, die Musik in der Gesamtheit ihrer Erscheinungsformen und Kontexte in Forschung und Lehre in den Blick zu nehmen, das heißt gleichberechtigt neben der europäischen Kunstmusik bis zur Gegenwart genauso auch außereuropäische Musiken und das weite Spektrum populärer Musikformen.
Das Konzept einer ›Integrativen Musikwissenschaft‹ wird seit nunmehr 10 Jahren an der hmt Hochschule für Musik und Theater Rostock erfolgreich umgesetzt.
In dem vorliegenden Band präsentieren Doktoranden und Habilitanden, hauptamtlich Lehrende und Gastredner einen kleinen Querschnitt wissenschaftlicher Arbeitsergebnisse im Spannungsfeld von Musik, Kultur und Wissenschaft.
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Hartmut Möller, Professor für Musikwissenschaft an der hmt Rostock, Lehr- und Forschungsaufenthalte in Adelaide und Newcastle, Mitglied des Rostocker Graduiertenkollegs Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs, sowie der Profillinie Wissenskulturen der Interdisziplinären Fakultät der Universität Rostock. Forschungsgebiete: Musik des Mittelalters, Lied und Liedsatz des 15./16. Jahrhunderts, Theorie der Musikgeschichtsschreibung, Pluralität der Musiken von 1945 bis zur Gegenwart.
Martin Schröder, Doktorand an der hmt Rostock; Lehramtsstudium für Gymnasien (Musik und Geschichte); Klavierstudium an der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow; Feldforschung zur Rezeption traditioneller Musik in Schottland; aktuelle Forschung zur Transformation traditioneller Musik am Beispiel der Folk-Rock Gruppe Runrig; weitere Forschungsinteressen: Musik und Film, interkulturelle Musikpädagogik.
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Etat : Wie Neu. Zustandsbeschreibung: leichte Lagerspuren. Hrsg. von Hartmut Möller und Martin Schröder. Elf Beiträge folgen dem Ansatz einer "Integrativen Musikwissenschaft", die neben der europäischen Kunstmusik bis zur Gegenwart genauso auch außereuropäische Musiken und das weite Spektrum populärer Musikformen in den Blick nimmt. Aus dem Inhalt: Hartmut Möller: Das Böse in uns. Adriana Hölszkys Lemuren und Gespenster. - Sarah Ross: "What Would Miriam Sing?" Die Prophetin Miriam als Vorbild und Inspiration Jüdisch-Feministischer Ritualmusik. - Enrico De Feo: "Eine faule Kürbis": die Anfange der neapolitanischen opera buffa (1709-1719) im Spiegel der Polemik unter den Librettisten. - Barbara Alge: Thesen zu Religion und Gedächtnis in portugiesischen Mourisca Tanzdramen: eine Hommage an Durkheim, Bergson und Halbwachs. - Cornelius Bauer: Adams Reloaded. Überlegungen zu John Adams' aktuellem Komponieren anhand von "Son of Chamber Symphony" (2007). - Britta Sweers: "Wie ein mehrdimensionales, lebendiges Bild.": Beispiele musikalischer Raum- und Zeitwahrnehmung aus ethnomusikologischer Perspektive. - Stefan Drees: Sprachbezug als Werkzeug zur Wirklichkeitsbefragung. Zu einer kompositorischen Fragestellung im Schaffen Peter Ablingers. - Florian Koeppe: Außermusikalisch - finnisch - romantisch? Zur Analyse und Deutung der symphonischen Dichtung Tapiola Op. 112 von Jean Sibelius. - Martin Schröder: "It sounds like a drunk man singing in the shower!" Zur Rezeption traditioneller Musik durch schottische Sekundarschüler. - Nico Schüler: Der gebürtige Rostocker Komponist Harming Schröder (1896-1987): Mit Neuer Sachlichkeit zur Zwölftontechnik. - Christine Dettmann: Aus Beobachtung Wissenschaft machen: Empirisch begründete Theoriebildung in der Ethnomusikologie. 259 Seiten mit 9 Abb. und 30 Notenbeispielen, broschiert (Rostocker Schriften zur Musikwissenschaft und Musikpädagogik; Band 1/Verlag Die Blaue Eule 2011). Früher EUR 29,00. Gewicht: 352 g - Softcover/Taschenbuch. N° de réf. du vendeur 5973
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Broschur. Etat : Sehr gut. 259 S. : Ill., graph. Darst., Noten ; 21 cm. Ungelesenes Exemplar mit leichten Lagerspuren - Nur in einer integrativen Ausrichtung vermag Musikwissenschaft, die aufgrund ihrer Verankerung in der bürgerlichen Kultur des 19. Jahrhunderts nicht ohne Grund zu den Definitionsagenturen des Hochkulturschemas gezählt wird, die Musik in der Gesamtheit ihrer Erscheinungsformen und Kontexte in Forschung und Lehre in den Blick zu nehmen, das heißt gleichberechtigt neben der europäischen Kunstmusik bis zur Gegenwart genauso auch außereuropäische Musiken und das weite Spektrum populärer Musikformen. Das Konzept einer Integrativen Musikwissenschaft wird seit nunmehr 10 Jahren an der hmt ||| Hochschule für Musik und Theater Rostock erfolgreich umgesetzt. In dem vorliegenden Band präsentieren Doktoranden und Habilitanden, hauptamtlich Lehrende und Gastredner einen kleinen Querschnitt wissenschaftlicher Arbeitsergebnisse im Spannungsfeld von Musik, Kultur und Wissenschaft. -- Inhalt: Hartmut Möller (HMT Rostock): Das Böse in uns: Adriana Hölszkys Lemuren und Gespenster -- Sarah Ross (Universität Bern): >What Would Miriam Sing?Eine faule KürbisWie ein mehrdimensionales, lebendiges Bild.It sounds like a drunk man singing in the shower!< Zur Rezeption traditioneller Musik durch schottische Sekundarschüler -- Nico Schüler (Texas State University): Der gebürtige Rostocker Komponist Harming Schröder (1896-1987): Mit Neuer Sachlichkeit zur Zwölftontechnik -- Christine Dettmann (University of Essex): Aus Beobachtung Wissenschaft machen: Empirisch begründete Theoriebildung in der Ethnomusikologie. ISBN 9783899243079 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550. N° de réf. du vendeur 1141961
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