1857 erschien in England ein bemerkenswerter Bericht über den regelmäßigen Konsum von Haschisch, der sogleich zu einer Sensation avancierte: Der Student Fitz Hugh Ludlow dokumentiert in einem Selbstversuch die körperlichen und psychischen Auswirkungen von Haschisch und berichtet, wie der Konsum der Droge zu einer Gratwanderung zwischen Himmel und Hölle wird. In fesselnder Weise schildert er, wie die Pracht der Landschaften, die er in seinen Drogenphantasien durchstreift allmählich durch das Grauen seiner Halluzinationen im Reich des Todes und des Wahnsinns abgelöst werden. Ein beeindruckendes Dokument voller Sprachgewalt und Intensität.
Fitz Hugh Ludlow, 1836 in New York City geboren, war amerikanischer Journalist, Schriftsteller, und Doktor der Rechte. Mit 19 Jahren schreibt er auf Anraten seines Arztes seine Erfahrungen mit dem Konsum von Cannabis nieder, die 1857 veröffentlicht werden. Der Haschisch-Esser avanciert zu einer Sensation und zählt zu den interessantesten historischen Dokumenten über den Konsum von Rauschmitteln. Ludlow starb 1870 in Genf an Tuberkulose.
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