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Broschiert, Etat : Gut. 26 Seiten, Einband mit leichten Lagerspuren (siehe Foto), Einkleber auf dem Vorsatz, in gutem Zustand, GW-2625 9783926867155 Auf Grund der aktuellen PPWR-Regelung der EU (Papier-Recycling mit Anmeldpflicht und hohen Kosten) können wir in der EU zur Zeit nur nach Österreich und Frankreich versenden. ! Versand in die Schweiz, Großbritannien und weltweit ist weiter möglich! Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 60. N° de réf. du vendeur 59466
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Etat : Gut. Oulipo & Co. Hrsg. von Jürgen Ritte. 26 Seiten; 19 cm; fadengeh. Orig.-Pappband. Gutes Exemplar. - Charles Cros (* 1. Oktober 1842 in Fabrezan, Département Aude; 9. August 1888 in Paris) war ein französischer Dichter und Erfinder. Charles Cros war ein angesehener Dichter und ein humorvoller Autor. 1871 gründete er den Dichterkreis Cercle des poètes Zutiques. Im technischen Bereich entwickelte er mehrere verbesserte Methoden in der Fotografie, u. a. eine frühe Methode der Farbfotografie. Außerdem entwickelte er verschiedene Verbesserungen im Bereich der Telegrafie. Am bekanntesten ist er dafür, dass er kurz davor war, das erste Gerät zur Tonaufzeichnung zu erfinden. Im April 1877 reichte er bei der Naturwissenschaftlichen Akademie in Paris eine Arbeit ein, in der er berichtete, dass die Schwingungen von Schallwellen durch einen auf einer vibrierenden Membran befestigten Stift gemessen werden können. Weiter berichtete er, dass man mit dieser Erkenntnis die Schwingungen in Metall gravieren könnte, damit eine an einer Membran befestigten Nadel dann über die eingravierten Schwingungen laufen und die Töne reproduzieren könnte. Er nannte sein so konzipiertes Gerät Paléophone. Bevor Cros sich näher mit dieser Idee beschäftigen oder gar ein Modell bauen konnte, entwickelte Thomas Alva Edison den ersten funktionierenden Phonographen. . (wiki) // " . Um die Liebe zu untersuchen, sagte ich mir, muß man den günstigsten Beobachtungsposten besetzen. Selbst dem intimsten Vertrauten gibt man, wenn es zu etwas Erheblichem kommt, den Abschied. Nur die Möbel, zuweilen Hund oder Katze, wohnen diesen geheimen Riten bei, die ein unerklärliches Geschick bis heute der Analyse entzogen hat. Mir bleibt darum nur die eine Zuflucht: nämlich höchstpersönlich die Rolle des Verliebten zu spielen. Da ich wenig Anziehendes an mir habe - die wenigen von Natur günstigen Züge waren in der Düsternis der Bibliotheken und in den Dünsten der Laboratorien verblichen-, nahm ich zu meinem tiefen Wissen Zuflucht, um mich in die Träume der Frauenschaft hineinzustehlen. Oh! was habe ich damals für kosmetische Wunderdinge erfunden: wasserfestes Knabenrouge, blauschwarze Höfe übernächtigter Augen, Öle, die der Haut durchsichtige Zartheit verleihen, Galvanisierungen, um meinen Beinen ein Ansehen zu geben! Aber ich war nicht so naiv, allein auf die Physiognomie zu bauen, auf die Ausstrahlung meiner Person. Ich hatte es also nötig, von Grund auf die bezaubern den Nichtigkeiten zu erlernen, mit denen wir die jungen Mädchen verführen, die lächerlichen Kleinigkeiten, die uns das schöne Geschlecht unterwerfen. Ich suchte Chopin auf und fragte ihn: "Ihr habt oft in der eleganten Welt Piano gespielt. Welche Musik gefällt denn den Frauen am besten ? " Er antwortete ohne Zögern: "Die Träumerei von Rosellen ". - Vierzigtausend Francs, wenn Ihr mir beibringen wollt, diese Träumerei untadelig zu spielen. Chopin, in lächerlichem Maße unpraktisch, erklärte sich dessen nicht fähig und empfahl mir Herrn K***, einen seiner Schüler, als bedeutend besser dazu geschickt (was übrigens stimmte). Herr K*** nahm die vierzigtausend Francs entgegen und brachte mir korrekterweise einzig und allein die Träumerei von Rosellen bei. In dieser Hinsicht war ich gewappnet. Ich suchte Musset auf und fragte ihn: "Welche Dichtung gefällt den Frauen am besten ?" Musset legte den Zeigefinger an die Stirn und sagte: "Das Akrostichon." - Hier sind fünfzigtausend Francs, bringt mir das Akrostichon bei. " (S. 8/9) ISBN 3926867159 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550. N° de réf. du vendeur 1223504
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